Die experimentellste Band der sog."Canterbury-Szene",aus der u.a. Caravan,Hatfield and the North vervorgingen,legt hier gleich 2 zeitlose, sich zwischen allen Stilen bewegende
Werke vor .
"1"ist songorientiert,präsentiert den eigenwillig-rauhen Gesang des Über-Drummers Robert Wyatt und den tiefen
Bariton des Bohemian ,Dauerhippies Kevin Ayers,der neben Wein,Dope viel Gurdjieff inhaliert hat ("Why are we sleeping?")Traum-hafte Improvisationen,zeituntypisch ohne
Gitarre, mit psychedelischen und angejazzten Untertönen begleiten die Stücke.
Bei "2" ist Ayers in den sonnigen Süden zum Fischen und den Bass zelebriert mit tiefem,teils verzerrtem Jazzbass,Hugh Hopper,dessen Bruder Brian mit Sax den Übergang in experimentelle Jazzgefilde andeutet . Hier gibts Dada,Pataphysik,Absurdes,das britische Alphabet vor-und rückwärts gesungen,eine durchlaufende Abenteuerfahrt ohne Parallelen im Jahr 1969 . Hervor-ragend !