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„Seine fulminante wie angeboren perfekte Technik erlaubt ihm ungeheure mentale Freiräume, den Notentext in Klangrede umzusetzen“ (Süddeutsche Zeitung)
„Die Transzendierung des Klavierklangs hin zur immateriellen Farbigkeit - niemand geht derzeit radikaler und raffinierter damit um als Volodos - das Ganze gleicht einem alchemistischen Vorgang, bei dem das Klavier nach allem Möglichen klingt, nur nicht nach Klavier“ (FAZ)
„Einer der größten Pianisten der Gegenwart" (Berliner Morgenpost)
Zwei Préludes von Alexander Skrjabin eröffnen das Programm - freundlich und fast ein bisschen bieder. Doch plötzlich kommen Dimensionen des Unheimlichen ins Spiel, wenn Volodos durch extrem gedehnte Pausen die Musik fast verröcheln lässt, oder wenn sich plötzlich eine erschreckende Aggressivität durchsetzt. […] Wer sich wie Volodos bei Skrjabin als Meister subtilster Klangfarbenspiele erwiesen hat, möchte sein technisches Können natürlich erst recht bei Transkriptionen demonstrieren. […] Und so lässt Volodos ein Klanggewitter losdröhnen, dessen Wirkung sich niemand entziehen kann. Franz Liszt hatte sowieso schon die technischen Herausforderungen auf das kaum mehr Steigerbare hochgeschraubt. Aber Volodos muss ihn unbedingt noch übertrumpfen. Und das gelingt ihm auch, weil kein einziger Ton verwischt wird. Jedenfalls entsteht der Eindruck einer makellosen Präzision. Nachprüfen kann das ohnehin kein menschliches Ohr. […] Volodos ist ein Ausnahmepianist. Sein Können und seine Leidenschaft lassen alle Einwände verblassen.
(NDR Kultur, CD der Woche, 12.01.2010, zur CD „Volodos in Vienna“)
„90 Minuten gibt es da gewaltig was auf die Ohren – und die Augen nicht zu vergessen. Geballte Konzentration und hohe Virtuosität wechselt mit extrem ruhigen, lyrischen Passagen, am beeindruckendsten zu hören und zu sehen in der ersten Zugabe nach Liszts titanischer Dante-Sonate; das kleine, unscheinbare Siciliano von Bach/Vivaldi, da stockt einem der Atem. Volodos gehört seit seinem Debüt 1997 zu den neuen Pianisten, die ohne alles Gehabe musizieren, ihre Musik ganz offensichtlich auch verstanden haben und wissen, das zum Musikmachen neben Technik vor allem auch Geist gehört. […] Exzellent.“
Klassik-CD des Monats, Musik 5/5
(Audio 01/2010, zur CD „Volodos in Vienna“)
„Arcadi Volodos beweist auf beeindruckende Weise, wie gut er die gesamte Palette der pianistischen Ausdrucksmöglichkeiten beherrscht." CD der Woche
(RBB Kulturradio, 18.02.2010)
„Arcadi Volodos präsentiert einen großartigen Live-Mitschnitt… Volodos (…) entpuppte sich als veritabler Klavierpoet. Deshalb versteht er den spätromantischen Komponisten Skrjabin auch als den, der er ist: als späten Romantiker. (…) Und so stellt er Skrjabins Préludes auch unmittelbar vor Maurice Ravels „Valses nobles et sentimentales“. Volodos hat damit einen poetischen Nerv getroffen, der unmittelbar einleuchtet. (…) In Robert Schumanns „Waldszenen“ forciert er eine quasi-naturalistische Betrachtung, die Schumanns Programmstücke auch vertragen. Aber wenn schon so, dann mit extremer pianistischer Präzision…“
SZ 03.03.2010
„Mittlerweile ist Volodos ein Mega-Star des Klaviers, ein geschickter Programmatiker, ein Pianist, der auf die innere Dramatik seiner Programme achtet. (…) Volodos versteht sich bei Skrjabin wie in den folgenden Werken anderer Komponisten so sehr in die Gedanken- und Farbwelt hineinzudenken, dass man hineingezogen wird in diese Musik. Feinsinnig spielt er, tariert so differenziert den Flügelanschlag und damit den Dynamik- und Phrasierungsbereich aus, dass es ein Fest für die Ohren ist, ihm zu lauschen. Ravels „Valses nobles et sentimentales“ werden zu fantasiereichen Tänzen leichter Art, Schumanns „Waldszenen“ zu einem klarem Statement für die Verklärtheit und Naturverbundenheit, langsame, klare Tempi, verhauchte Klänge. Aber auch STruktur und scharfe Akzente. (…) Und dann als Steigerung zum Schluss Liszts „Dante-Sonate“, die Volodos derartig magisch und „teuflisch“ spielt, dass man mitgerissen wird in den musikalisch-diabolischen Strudel. (…) Einer der ganz Großen spielt hier Klavier!"
Piano News 02 /2010
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