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Vollmond über Amerika. [Broschiert]

Thomas W. Simpson
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

1997
Am 20. Januar 2001 soll ein Mann zum Präsidenten der USA vereidigt werden, der denkbar ungeeignet für dieses Amt zu sein scheint, ein Mann, der seine Mutter als Vizepräsidentin will, der niemals länger einen Job hatte und der offenbar zu nichts eine politische Meinung hat.
Doch noch mehr Hindernisse erschweren William Conrad Brant MacKenzie den Zugang zum höchsten Amt in den Vereinigten Staaten: Gerüchte behaupten, er sei verrückt, und außerdem ist er erst dreiunddreißig Jahre alt.
Wie gelang es Willy überhaupt, je in diese Position zu kommen? Dieser Frage geht der Reporter Jack Steel nach und nimmt den Leser mit auf eine atemberaubende Tour de force durch das Amerika des zwanzigsten Jahrhunderts. Wird Willy tatsächlich vereidigt werden, oder ist er nur eine Schachfigur in einem Spiel, das andere spielen?

Produktinformation

  • Broschiert: 608 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426603594
  • ISBN-13: 978-3426603598
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.374.547 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buchrückseite

Götterdämmerung in Amerika:
Am 20. Januar 2001 soll ein Mann zum Präsidenten der USA vereidigt werden, der denkbar ungeeignet für dieses Amt zu sein scheint; ein Mann, der seine Mutter als Vizepräsidentin will, der niemals länger einen Job hatte und der offenbar zu nichts eine politische Meinung hat.
Doch noch mehr Hindernisse erschweren William Conrad Brant MacKenzie den Zugang zum höchsten Amt in den Vereinigten Staaten: Gerüchte behaupten, er sei verrückt, und außerdem ist er erst dreiunddreißig Jahre alt.
Wie gelang es Willy überhaupt, je in diese Position zu kommen? Dieser Frage geht der Reporter Jack Steel nach und nimmt den Leser mit auf eine atemberaubende Tour de force durch das Amerika des zwanzigsten Jahrhunderts.
Wird Willy tatsächlich vereidigt werden, oder ist er nur eine Schachfigur in einem Spiel, das andere spielen?
"Ein Autor von großer Originalität ... Simpson schafft Szenen voller dramatischer Kraft und feiner Ironie." Publishers Weekly


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch 10. Februar 2004
Von ccheesy VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Jahrelang habe ich dieses Buch unbeachtet im Regal stehen gehabt und nur aus einer Laune heraus angefangen, in ihm zu lesen - und es hat sich mehr als gelohnt. "Vollmond über Amerika" ist ein Schmuckstück der Amerikanischen Unterhaltungsliteratur. Worum geht es in dem Buch?
Willy MacKenzie ist 33 Jahre alt und steht kurz vor der Vereidigung zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Wie es dazu kommen konnte, beschreibt der Journalist Jack Steel, der sich als Erzähler der Familiengeschichte der MacKenzies wie ein roter Faden durch das Buch zieht.
Und die MacKenzies sind eine sehr interessante Familie, angefangen mit U.S. MacKenzie, dem Urgroßvater von Willy, der ein Großindustrieller war, der Familie zu großem Reichtum verhalf und im Buch immerhin fast 120 Jahre alt wird. Dessen Sohn, Willys Großvater, bringt es zum Senator und Willys Vater Conrad tut sich als (sympathischer) Eremit hervor, der lange braucht, um seine Schreckenserlebnisse aus dem zweiten Weltkrieg zu verarbeiten.
Die Geschichte dieser vier Generationen wird von Thomas W. Simpson mit so viel Humor aber auch Dramatik erzählt, daß es mir immer wieder schwer viel, das Buch weglegen zu müssen. Diese 620 Seiten könnte man gut in einem Zug lesen, so leicht und locker ist der Schreibstil. Kompliment hier auch an die Übersetzerin!
Eine weitere Person, die ich in dem Buch lieben gelernt habe, ist Dawn, Willys Freundin von Geburt an, später seine Frau und Mutter seiner Tochter Emily. Leider stirbt Dawn einen zu frühen Tod, der Willy zeitweise aus der Bahn wirft. Und hier taucht das einzige Manko dieser Geschichte auf, denn die Tagebucheintragungen Willys, die sich ebenso wie die Reportagen Jack Steels durch das Buch ziehen und sich mit den Reportagen abwechseln, sind zunächst amüsant und skurril, rücken aber im Moment von Dawns Tod teilweise ins Absurde ab, was dem Buch in diesen Augenblicken ein wenig den Schwung nimmt.
Unterm Strich ist dieses Buch aber einfach toll. Gerade Freunde der Bücher John Irvings werden hier ungetrübtes Lesevergnügen finden, denn der Stil beider Autoren ist durchaus miteinander vergleichbar.
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