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Volle Deckung, Mr. Bush: »Dude, Where`s My Country?« Taschenbuch – Februar 2005

53 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, Februar 2005
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 4., Aufl. (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492242502
  • ISBN-13: 978-3492242509
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 994.706 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Michael Moore schlägt wieder zu: In Stupid White Men hat er den fragwürdigen Wahlsieg und die greisen Hintermänner des amerikanischen Präsidenten mit einer Mischung aus Satire und bissiger Kritik aufs Korn genommen. Jetzt drischt er -- rechtzeitig zum aktuellen Präsidentschaftswahlkampf -- auf George W. Bushs Politik seit dem 11. September 2001 ein.

Krieg gegen den Terrorismus? Ein willkommener Vorwand, behauptet Michael Moore und stellt wie in seinem Film Bowling for Columbine unangenehme Fragen: Wo, Mr. President, sind eigentlich die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein? Bis auf die Kampfstoffe, die in den 80er-Jahren von den USA geliefert wurden, hat man im Irak bis heute nichts entdeckt. Dafür hat die US-Regierung jahrelang Geschäfte zwischen den texanischen Ölkonzernen und den Taliban gefördert. Ein Skandal, wohl wahr! Wenn Michael Moore dann aber auch noch die Vermutung äußert, dass hinter dem 11. September keine Terroristen, sondern saudi-arabische Kampfpiloten stecken, hat man es weniger mit peinlichen Enthüllungen als mit Verschwörungstheorien zu tun.

Doch mit den Fakten nimmt es Moore auch sonst nicht so genau: Im Vorwort behauptet er zum Beispiel, die Krankenversorgung in Deutschland sei "umsonst". Schön wär's! Was Moore beherrscht, sind Ironie und beißende Satire. In dieser Hinsicht zieht er auch in Volle Deckung Mr. Bush alle Register seines Könnens, bis hin zu Gott, der höchstpersönlich klarstellt: Dass Bush die Wahl gewonnen hat, war nicht geplant. "Ich muss euch was beichten: Manchmal baue ich auch Mist..." --Bernhard Wörrle -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Moore, geboren 1954 in Flint/Michigan, arbeitet als Regisseur, Fernsehmoderator und Schriftsteller. Berühmt wurde er durch seine Dokumentarfilme »Roger & Me«, »Bowling for Columbine«, der 2003 mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, »Fahrenheit 9/11«, der 2004 in Cannes die Goldene Palme erhielt, und zuletzt »Sicko«. Sein Buch »Querschüsse« eroberte ebenso wie »Stupid White Men« und »Volle Deckung, Mr. Bush!« die internationalen Bestsellerlisten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

114 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
Worum geht es in dem Buch?
Ganz einfach...wie werde ich George W. Bush los?
Dies ist das erklärte Ziel von Michael Moore, George Bush spätestens bei der Wahl 2004 aus dem Weißen Haus zu haben.
Natürlich ist es schwer einfach hinzugehen und ihn an seiner Krawatte rauszuschleifen, auch wenn das viele gerne tun würden.
Mr. Moore verlässt sich stattdessen darauf was er mit am besten kann: ein Buch schreiben, mit dessen Hilfe er die Bevölkerung Amerikas aufrütteln will, Bush junior 2004 nicht wieder zu wählen.
Und wie lassen sich die Leute am besten überzeugen - mit der Wahrheit...und einem Brief von Gott!!!
Wie schon in „Stupid White Men" haben Michael Moore und seine Mitarbeiter keine Mühen gescheut und wahrscheinlich wieder tagelang Quellen studiert um den Leser Fakten vor Augen zu führen, die viele wahrscheinlich nicht für möglich hielten.
Diese sind wie schon in „Stupid White Men" wieder unglaublich und erstaunend.
Im Gegensatz zum Vorgänger sind die Argument meiner Meinung nach noch mehr auf andere Länder übertragbar, da es halt auch um den 11. September und seine Folgen geht.
Allerdings kann man auch wieder viel über die Amis lachen und grübeln.
Man sollte von dem Buch jedoch nichts Neues erwarten. Es ist ein typisches Michael Moore Buch, in seinem bekannten lustigen, teilweise einfachen und polemischen Schreibstil.
Dies werden wieder viele kritisieren, aber wenn ich was ausführliches und anspruchsvolles lesen möchte, kaufe ich mir halt ein anderes Buch.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Edmund Sackbauer am 17. November 2003
Format: Taschenbuch
Michael Moore ist es gelungen mit seinem neuen Werk einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere zu setzen. Der Titel ist leider unglaublich schlecht ins Deutsche übersetzt und erweckt den Eindruck dass es sich nur um einen Aufguss von Stupid White Men handelt - vollkommen falsch. Das in seinem unverwechselbaren, beinahe britisch anmutenden, Stil geschriebene Werk ist ein Schlachtruf für Liberalismus und Gerechtigkeit und gegen politische Unmoral.
Detailliert zitiert er beispielsweise öffentlich zugängliche Quellen die über Verbindungen der Bushs zum Bin Laden Clan berichten, oder faßt die Statements der Regierungsmannschaft über irakische Massenvernichtungswaffen im Zeitraffer zusammen. Sämtliche Aussagen sind mit genauer Quellenangabe zitiert und im Anhang erläutert. Fassungslos ob der unglaublichen Dreistigkeit dieser offensichtlichen Lügen starrt der Leser auf die Zeilen des Buches, selbst wenn er bereits vorher nicht gerade das beste Bild der derzeitigen amerikanischen Administration hatte.
Den größten Teil des Buches widmet Moore allerdings der Frage warum die liberale Mehrheit des Landes regelmäßig konservativ wählt obwohl sie in vielen Punkten eine andere Gesinnung haben. Nein, ich stehe nicht unter Drogeneinfluß und jawohl, sie haben richtig gelesen! Michael Moore beweist dem Leser, daß die Amerikaner mehrheitlich liberal sind, obwohl sie den Begriff selbst verabscheuen. Warum in aller Welt also sind dann die Republikaner an der Regierung?
4) Weil die Demokraten jede konservative Partei in Europa rechts überholen würden.
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30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R.S. am 27. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Mit diesem Werk legt nun Moore alles ab, was ich an "Stupid White Men" zu kritisieren hatte. Dort habe ich bemäkelt, dass es klischeehaft sei, dass es die Realität vereinfache und mittels Verallgemeinerungen Vorurteile schüren würde. Alle diese Schwächen finden sich hier nun nicht mehr. Weiters hat Moore ganz offensichtlich seine Recherche verbessert. Ein weiterer Kritikpunkt wurde ebenfalls erledigt: Der größte Teil dieses Buches richtet sich nicht bloß an US-Amerikaner, sondern ist für den politisch interessierten Europäer durchaus relevant.
Hatte ich "Stupid White Men" noch zu gute gehalten, dass es witzig geschrieben ist - so muss man nun sagen, dass genau dies Michael Moore hier noch um ein vielfaches besser gelingt. Mit viel Sarkasmus - aber auch durchaus satirisch - geht er auf viele Probleme des aktuellen US-Amerika ein. Die Darstellung, das Buch wäre eine Abrechnung mit George W. Bush, ist viel zu einfach - Moore hat hier eine bittere Kritik am aktuellen US-Amerika geschaffen. Dennoch bleibt immer erkennbar, dass er für dieses Land steht, es ist eben kein Buch, das antiamerikanisch ist - und das ist gut so. Vieles stimmt nicht mit diesem Land, dennoch ist es nicht das Feindbild, das so mancher darin gerne sehen möchten. Ganz im Gegenteil, sollte uns das vorliegende Werk zum Nachdenken auch über unsere Gesellschaft verleiten.
Inhaltlich beschäftigt er sich zunächst mit den Hintergründen des Kriegs gegen den Terror und gegen den Irak und den Lügen, die von der Bush-Administration zur Rechtfertigung vorgebracht werden. Danach versucht er zu klären, warum eine Mehrheit (Unter- und untere Mittelschicht) permanent einer Minderheit die sie unterdrückt die Stimme gibt.
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