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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewegliche Bilder, 29. Juli 2005
Einige Reisestunden von Ankh-Morpork entfernt liegt der Ort Holy Wood und wenn den Bewohnern der Zwillingsstadt bekannt gewesen wäre, was dort lauert, hätten sie sich wohl von ihm Fern gehalten. In Holy Wood lauert eine wilde Idee, eine Idee von beweglichen Bildern und als der letzte Hohepriester stirbt und der Wächter Holy Woods einschläft, bahnt sich diese Idee ihren Weg nach Ankh-Morpork.Plötzlich wollen sie alle ins Filmgeschäft: die Alchimisten, der angehende Zauberer Victor und der Würstchenverkäufer Schnapper. Und besonders T.M.S.I.N.D.R. Schnapper weiß, was ein guter Film braucht: 1000 Elefanten! Anfangs scheint alles In Holy Wood wunderbar zu funktionieren, bis sich ein Jahrtausende zurückliegendes Desaster wiederholt. „Voll im Bilde" ist leider nicht Pratchett bester Roman. Die Idee Hollywood und das gesamte Filmbusiness in Form dieser Parodie zu kritisieren ist zwar durchaus interessant, scheitert allerdings ein wenig an der Umsetzung. Häufig hatte ich nicht mehr das Gefühl, die Geschichte würde in einer mittelalterlichen Zeit spielen und der Charme anderer Scheibenwelt-Romane ist hier leider auch nicht so stark. Dennoch ist „Voll im Bilde" ein sehr lustiges Buch und in jedem Falle hat es 5 Sterne verdient. Andreas Brandhorst hat bei der Übersetzung wiedereinmal sehr gute Arbeit geleistet, auch wenn man an einigen Stellen merkt, dass bestimmte Witze in deutscher Sprache so einfach nicht funktionieren. Insgesamt ist die Übersetzung auf sehr hohem Niveau und eine erfreuliche Abwechslung zu den grausigen Übersetzungen bei anderen Büchern.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frei flottierende Magie!, 4. Oktober 2001
Von Ein Kunde
"Voll im Bilde", wie eine Filmproduktionsgesellschaft auf der bizarren Scheibenwelt entsteht, funktioniert und sich verselbständigt, ist man, liest man diesen Band von Terry Pratchett. Skurril verdreht, karrikiert der Band so manchen irdischen Mythos und läßt den Leser "hinter die Kulissen" schauen. Klar, daß Pratchett den Leser auch über die wahren Wesenszüge des Wunderhundes "Laddie" nicht im Unklaren läßt. Eine Story, wie eine Hintergrundgeschichte. Und auch in Holy Wood bleibt die Frage bis zum Schluß noch offen: "Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?" "Alles Sense" - was macht Gevatter Tod, wenn ihm selbst die Lebensuhr vor die Kapuze gehalten wird? Er sucht sich einen anderen Job. Nicht das er den Zustand einfach so hinnehmen würde, zumal die Gefahr besteht, daß sein neuer Job durch die zunehmende Technisierung auf der Scheibenwelt bereits in Gefahr ist. Zudem warten nun zahlreiche Verstorbene darauf, von Gevatter Tod nach dem Ableben abgeholt zu werden...doch der ist ja nicht mehr in Amt und Würden. Und was eine zunehmende Zahl "Untoter" und eine überschüssige Lebensenergie in Ankh-Morpok bewirken kann, das bringt nicht nur Frau Kuchen, sondern auch die gesamte Zaubererschaft der Unsichtbaren Universität ganz gewaltig ins Schwitzen. Das merkwürdige ist, daß ich mich jedesmal, wenn ich Pratchett lese, frage, ob die Erde nicht tatsächlich noch eine Scheibe ist?! Ähnlichkeiten mit Lebenden, Verstorbenen oder irgendwelchen Begebenheiten irdischer Existenz sind selbstverständlich auch in den Scheibenweltromanen "rein zufällig und unbeabsichtigt" - aber sie erscheinen seltsam vertraut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rezension ("Voll im Bilde") für den Deutsch-Lk der TJG, 24. Juli 2002
Ein wunderbarer Scheibenweltroman von dem Meister des Fantasie-Genres Terry Pratchett. Er überträgt wiedereinmal die alltäglichsten Dinge unseres Daseins auf die bizarre Scheibenwelt, welche auch als Spiegel aller Welten bezeichnet wird. Die Scheibenwelt liegt auf dem Rücken von vier Elefanten, die auf der Schildkröte Groß-A'Tuin stehen, welche scheinbar (!) ziellos durchs Weltall schwimmt. in dem Roman "Voll im Bilde" nimmt Terry Pratchett die Filmindustrie und vor allem Hollywood und seine Geschichte aufs Korn. Dies ist die absolute Satire auf die Filmindustrie, trotzdem ist das Buch spannend und in Szenen und Sequenzen zerlegt, die einem filmischen Ablauf nicht unbedingt unähnlich sind. Und, wie immer, kommt das Fantasy-Genre nicht zu kurz: viel Magie (bzw. so etwas ähnliches), Mystik, Zauberer, Trolle und Zwerge beherrschen das Gesamtbild. Es werden berühmte Filme, wie Casablanca, Vom Winde ver-(bzw. wegge-)weht, Der weiße Hai, Ben Hur und King Kong durch den Kakao gezogen. Das Buch ist, wie die meisten Terry Pratchett Werke, zum Lachen (Wirklich zum Lachen!) komisch. Es gibt so viele versteckte und offensichtliche Pointen, dass man manchmal gar nicht hinterherkommt. (Wodurch man das Gefühl bekommt jeden Scheibenweltroman mehrmals lesen zu können.) "Voll im Bilde" ist wiedermal ein geniales und urkomisches Werk in dem endlich mal nicht Corporal Nobbs, Oma Wetterwachs oder Rincewind der Zauberer die Hauptrollen spielen, sondern wenn, dann nur am Rande erwähnt werden. Endlich mal Abwechslung. Ich kann dieses Buch jedem Scheibenwelt-Fan oder denen, die es werden wollen (da man kein Vorwissen benötigt), nur empfehlen. Viel Spaß beim Lesen!
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