Kurzbeschreibung
Dank Carus hat das Volkslied nicht nur wieder Konjunktur, sondern darf auch vom Vorwurf dumpfer Biederkeit und eines von ewig gestrigen Inhalten belasteten Heimatbegriffs als rehabilitiert gelten. Die dreiteilige Edition bei Carus versteht sich als ein Plädoyer für das Volkslied in seiner unverfälschten und unverbrauchten Form, für die Schönheit der Melodien und die Poetik ihrer Texte. Wie schon beim überaus erfolgreichen Wiegenlieder-Projekt des Carus-Verlags und von SWR 2 nehmen sich hier die besten deutschsprachigen Sänger eines ebenso dankbaren wie schwierigen Repertoires an. Dankbar, weil es eine Überfülle an deutschen Volksliedern gibt, die in Melodie und Text unmittelbar ansprechen und unweigerlich zum Mitsingen einladen schwierig, weil die scheinbare Einfachheit der am Klavier begleiteten Lieder den Interpreten eine Menge an Einfühlungsvermögen und stimmlicher Kontrolle abverlangt. Auch auf der dritten Volkslieder-CD im Rahmen des Liederprojekts von Carus und SWR hört man wieder verschiedene Solisten und Instrumental-tracks. In der dritten Folge sind allerdings besonders viele Ensembles und Chöre zu hören, die mit ihren vielfältigen Klangfarben (von klassischer vierstimmiger Besetzung über ein reines Männer- bzw. Frauenensemble bis hin zum Kinderchor sowie einer historischen Aufnahme der Comedian Harmonists) für besonders viel Abwechslung sorgen. Natürlich werden auch diesmal wieder jeweils 2,- Euro pro verkaufte CD an Initiativen gespendet, die das Singen mit Kindern fördern. Hierfür erhält das Projekt mittlerweile Anerkennung von allen Seiten, so wurde es unlängst von einer unabhängigen Expertenjury unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten für seinen Online-Auftritt beim Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen ausgezeichnet.