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Voice of the Light
 
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Voice of the Light

Amaran's Plight Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (15. Januar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Progrock Records (H'ART)
  • ASIN: B000QEILG0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 161.376 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Room 316 1:34EUR 0,83
Anhören  2. Friends Forever 2:49EUR 0,83
Anhören  3. Coming Of Age 4:58EUR 0,83
Anhören  4. Incident at Haldeman's Lake11:28Nur Album
Anhören  5. Reflections Part I 3:20EUR 0,83
Anhören  6. I Promise You 2:56EUR 0,83
Anhören  7. Consummation Opus 4:31EUR 0,83
Anhören  8. Truth and Tragedy 3:02EUR 0,83
Anhören  9. Shattered Dreams13:24Nur Album
Anhören10. Viper 5:36EUR 0,83
Anhören11. Betrayed by Love ~ Reflections Part II 7:14EUR 0,83
Anhören12. Turning Point 4:47EUR 0,83
Anhören13. Revelation13:10Nur Album


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ÜBERWÄLTIGEND !!!, 11. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Voice in the Light (Audio CD)
Ich schließe mich der vorrausgegangenen Rezension vollkommen an, wobei auch die musikalisch "kitschig" wirkenden Facetten sich nach einigen Durchläufen als Ohrwürmer entpuppen und das Gesamtwerk in denen sämtliche Intonationen des Gefühlslebens eines musenhaften Menschen erklingen, abrundet und eben diese bittersüße Note verleiht, die für unsere Erinnerung, rückblickend auf die eines jeden Schicksal, welches bei jedem aus Freude und Leid besteht.

Diese CD verlangt dem Hörer seine volle Aufmerksamkeit ab, insofern jener bereit ist die Lebensgeschichte eines Menschen zu erschließen in der Ergriffenheit und Ethik dieser kunstvollen, emotionsgetränkten Musik.

Wie ein gutes Buch, mit Hilfe der eigenen Vorstellung und den Paralellen zum eigen Leben, ist dieses Album schlicht ergreifend ÜBERWÄLTIGEND !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ein musikalisches Audiobook!, 30. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Voice in the Light (Audio CD)
ProgRock Records veröffentlichen mit "Voice In The Light" das erste Album des Allstarprojekts AMARAN'S PLIGHT. Nun mögen einige vielleicht denken: "Nein, nicht schon wieder eine dieser seelenlosen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mittelloser Künstler."

Aber jene Skeptiker kann ich beruhigen, dieses Scheibchen hat durchaus ihren Reiz. Hinter der Musik steht nämlich kein geringerer als SHADOW GALLERY-Gitarrist Gary Wehrkamp, dessen songschreiberisches Talent und ausgefallenes Gitarrenspiel hinlänglich bekannt sein dürften. Zusammen mit ex-ROYAL HUNT / SILENT FORCE Sänger D.C. Cooper und einer starken Rhythmusfraktion, bestehend aus Nick D'Virgilio (dr, SPOCK'S BEARD) und Kurt Barabas (b, UNDER THE SUN), nahm man sich einer umfangreichen Story des Schriftstellers John W. Crawford an und vertonte diese in einem recht epischen und teils progressiven Konzept. Die Story handelt von den vielen Mysterien im Leben eines Mannes, der aufgrund eines Nahtod-Erlebnisses die Stufen und Entscheidungen seines Werdeganges nochmal Revue passieren lässt und sich mit seinem Schicksal auseinander setzt.

Klingt irgendwie nach der Zusammenfassung eines Romans und ehrlich gesagt, die Platte sollte auch dem entsprechend gehört werden. Mit Hilfe des Booklets und den abgedruckten Texten erschließen sich Story und die Zusammenhänge deutlich besser und es macht wesentlich mehr Spaß sich auf diese Weise mit dem Konzept zu befassen.

Rein musikalisch gesehen besitzt "Voice In The Light" zwar hier und da einige nicht ganz so mitreißende Momente und kommt manchmal sogar etwas kitschig daher, doch die Liebe zum Detail und das Konzept machen den Progressive Rock des Quartetts durchaus hörenswert.
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5.0 von 5 Sternen Herrlich!, 29. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Voice of the Light (Audio CD)
Zugeben ' Als ich Voice In The Light zum ersten mal hörte, hab ich schon etwas kariert geguckt. Ein sehr durchwürfeltes Album bietet uns die mutmaßliche Supergroup um Gary Wehrcamp hier. Doch lässt man sich erstmal auf den melodischen, gar poppigen Progmetal-Stil ein, so findet man schnell Gefallen an diesem Werk. Und das macht wirklich Spaß!

Es scheint, als hätte man wirklich die passende Besetzung für ein solches Projekt gefunden. Jeder macht seine Rolle gut bis perfekt und es kommt zu keinen (zu) übertriebenen Poserpartien. Ein paar Frickelstücke sind schon drin, diese wirken aber sehr homogen und sind sehr gut in den Kontext eingesetzt.

Hierbei sticht als wahrscheinlich bester Musiker der Gruppe der Drummer Nick D'Virgilio heraus, der auch hier seine Genialität und seinen unheimlichen Groove einbringt. Kommt es zwischen Keyboard und besonders Gitarre zu einigen technischen 'Seht-Her'-Effekten, bleibt er, seinem typischen Stil gerecht, eher im Hintergrund und weiß trotzdem, mit versteckter Präsenz und Dominanz die Musik zu bereichern. Und wer hat den eigentlich eher im Retro-Prog angesiedelten Nick D'Virgilio schon mal als Prog- und Melodic Metal Drummer erlebt?

Die anderen Musiker erfüllen ihre Aufgaben ebenfalls prächtig. Der (mir unbekannte) Basser Kurt Barabas ist zwar recht weit in den Hintergrund gemischt, aber trotzdem da. ' Dafür weiß Sänger D.C. Cooper sehr gut zu überzeugen. Einen besseren Sänger hätte man für eine solche Platte nicht finden können, hat dieser doch eine recht weiche und nicht zu quietschige und hohe Stimme. (Teilweise erinnert er mich tatsächlich an James Hetfield, beispielsweise bei Truth & Tragedy.) Und zu Wehrcamp selbst braucht man wohl nicht viel sagen; er ist schließlich für das gesamte Opus verantwortlich und ist damit auch am meisten präsent. Interessant finde ich, dass dieser Gitarre und Keys gleichermaßen gut zu beherrschen scheint.

Die Stücke selbst entpuppen sich als sehr unterschiedlich. Mal geht es geradewegs in Richtung typischer, zeitgemäßer ProgMetal à la Symphony X und Redemption (Shattered Dreams), mal straighter Hard Rock + Monsterriffs (Coming Of Age, Tuning Point, Viper) , mal packen Amaran's Plight die Tränendrüsendrückmaschine aus (Friends Forever) und manchmal beschränken sie sich auch auf stinknormalen Pop (I Promise You).

Interessant ist hierbei auch der Aufbau des gesamten Albums. Es beginnt mit einem völlig typischen Intro (Room 316), das dem geneigten Hörer zunächst zwei Dinge klarmacht: 1. Es handelt sich um ein ProgMetal-Album und 2. Wir sind super Musiker. Danach könnte man denken, es geht in rifforientierter und harter Manier weiter, aber nein, jetzt wird dem Hörer erstmal eine Powerballade um die Ohren geschmissen. Das war der Moment, an dem ich mir an den Kopf gegriffen und mich gefragt hab, was die sich eigentlich dabei gedacht haben. Doch hört man sich den nächsten Track Coming Of Age an, scheint das irgendwo Sinn zu machen. Denn dieser ist eigentlich der Titel, den man sich nach dem Intro vorstellen würde. Und da die drei Songs ineinander übergehen und nur durch gesprochene Einsprengsel getrennt sind, wirkt das.

Danach folgt der erste von drei längeren Songs. Incident At Haldeman's Lake beginnt düster, steigert sich und scheint purer Hard Rock zu sein- bis zum poppigen Refrain, der in einen wilden Soloteil mündet. Zum Schluss wird dieser Refrain noch mal aufgenommen. Wirkt schlüssig. Als gut eingesetzt stellt sich das folgende Reflections Pt. 1 heraus ' hier handelt es sich um einen kurzen, nur mit spärlicher Gitarre und Satzgesang bestückten Ruhepunkt. Bis zu diesem Punkt scheint es sich tatsächlich um ein perfektes Album zu handeln. Doch dann kommt ein Stück, das diesen Eindruck bei mir anfangs getrübt hat. Besagtes nennt sich I Promise You- und ist glücklicherweise nur 3 Minuten lang. Das ist nicht belanglos, nicht langweilig ' es ist sogar recht gut, es passt nur nicht so richtig rein. Wie gesagt, lässt man sich drauf ein, ist es richtig schön. Und so richtig triefend vor Schmalz wirkt es sowieso erst im Kontext. Das nächste Lied, Consummation Opus ist ein Instrumental. Besagtes scheint mir fehl am Platze, um nicht zu sagen, sinnlos.. Nun gut.

Truth & Tragedy würde ich als Überleitung zum anschließen Longtrack Shattered Dreams bezeichnen ' und in diesem Zusammenhang wirkts auch. Der darauffolgende Longtrack ist der beste Song des Albums. Es gibt wieder krachende Riffs, eine einprägsame Grundmelodie *und* einen genialen Soloteil. Hier gibt's Synchronläufe von Gitarre und Keys, Frage-Antwort-Spielchen und lauter anderen Kram. Und hierzwischen werden tatsächlich noch wunderschöne Melodien eingeworfen; so wirkt das ganze nicht seelenlos.

Der Name Viper klingt schon rifflastig- und genau so auch das Lied. Abgesehen davon, dass ich die Gesangslinie der Strophe belanglos finde (klingt fast nach Satriani), rockt das und macht Spaß. Beim darauffolgenden Betrayed By Love musste ich lachen. Nicht, dass der Song besonders witzig wäre, aber allein der Name macht dem Kitsch-Fan Freude. Es handelt sich hier aber keinesfalls um eine ultralahme Ballade, sondern einen Song, der durchaus Energie hat. Ich dachte anfangs, der Song stamme von Phil Collins' Face Value- Der Übergang vom Freien in den Rhythmus klingt derart nach Another Day In Paradise, dass man fast von einer Kopie sprechen könnte. Zum Glück entwickelt sich der Song aber in die entgegengesetzte Richtung, sodass ich eher an einen Zufall glaube.

Beim nächsten Song Turning Point handelt es sich wieder um eine Melodic Hard Rock Nummer. Intressanter hingegen ist Revelation, der abschließende Longtrack. Hier wird anfangs eine ruhige Ballade angedeutet, was sich keines Falls bewahrheitet- Es kommen Soloteile und Riffs zum Einsatz, dass es nur so donnert. Am Schluss, wie im im Progger-Handbuch, gibt'S wieder ein grandioses Finale. Um der Dramatik noch den Hut aufzusetzen, wird hier noch der Tod des Protagonisten durch anhaltendes und schließlich durchgehendes Piepen verdeutlicht. Herrlich.

Fazit:

Was bleibt? Eingängigkeit steht bei dem Album im Vordergrund. Schlussendlich laden Amaran's Plight so mit Schmalz, Kitsch und Pathos überladenes Album ab, dass es schon wieder Spaß macht. BTW - Was ist das eigentlich für eine Musikrichtung? Progressive-Melodic-Art-Pop-Metal mit Trash-Hard-Alternative-Einsprengseln vermischt mit witzigem, triefendem Schmalz? Gehört hab ich vorher so was noch nie, aber es gefiel mir von Anfang an und tut es immer noch. Was will man mehr? Die Platte ist geil!

Friedrich Stenzel, 17
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