Mit diesem Buch ist Gernot Rödder wirklich eine gute Einstergerhilfe gelungen. Man fängt wirklich bei "Null" an, macht aber schnell Fortschritte, was die Motivation hoch hält.
Anfangs übt man das Fingerspiel, lernt also einzelne Lieder Ton für Ton zu spielen (bis hin zu Klassikern von Harry Belafonte, einem Blues-Stück und am Ende sogar ein Stück von Bach!). Dabei lernt man sowohl das normale Notensystem als auch das TAB-Notensystem kennen.
Nach dem Erlernen des grundlegenden Greifens von Noten kommen die Akkorde dran, somit die Begleitung von Liedern, was für die Meisten der Grund sein wird, Ukulele zu lernen. Es gibt Grifftabellen für die Akkorde und man lernt Anschlagsmuster kennen.
Äußerst praktisch zum Stimmen der Ukulele, zur Eigenkontrolle und zum Mitspielen ist die beiliegende CD mit allen Liedern, Griff- und Anschlagsübungen drauf. Da kann man hören, wie es sich "in echt" anhören sollte. Es ist sehr motivierend, Stücke, die man anfangs für einen selbst als unspielbar einstuft, plötzlich doch spielen zu können!
Besonders positiv überrascht hat mich Herr Rödder selbst, der mir auf eine Frage, die ich ihm per e-Mail schickte, auch sofort und freundlich antwortete!
Wie die beiliegende Ukulele ist, kann ich leider nicht sagen, da ich eine eigene in der gleichen Preisklasse habe, ich hatte mir somit nur das Buch gekauft. Von Ukulelen dieser Preisklasse kann man natürlich keine Konzertqualität erwarten, aber zum Reinschnuppern, auf Parties oder für unterwegs sind die optimal. Wer Gefallen am Spiel findet, kann sich ja ne teurere nachkaufen.
Ich kann das Buch nur empfehlen, mit ihm hab ich mir das Ukulelenspiel in kurzer Zeit (3-4 Monate) komplett selbst beigebracht, und mit Akkord-Noten aus dem Internet ist man wirklich ein Bringer auf Parties und am Lagerfeuer. Das Buch ist für Ukulelenspieler aller Altersklassen geeignet (ich war 27, als ich es als absoluter Instrumenten-Neuling gekauft hab). Für Fortgeschrittene ist dieses Buch jedoch nix, da der Level eben bei "Null" beginnt.