Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine europäische Karriere, 11. Mai 2003
"Wie ein Vogel im Aquarium" fühlt sich wohl jeder Querdenker. Goeudevert führt es darauf zurück, dass er weder als Ingenieur noch als Ökonom, sondern als Deutschlehrer in der Auto-Branche ganz oben dabei ist. Im Grundsatz reicht es, ein Querdenker zu sein, um in die Lage zu kommen, an seinen eigenen kognitiven Befähigungen zu zweifeln. Was das Buch so lesenswert macht, ist heitere unverbitterte Stil, der angeschlagen wird - es ist kein neuer Rundumschlag gegen die Nieten im Nadelstreif, wie es der Klappentext vermuten lässt. Er beschreibt die Dinge, wie er sie erlebt hat und bewertet sie so fair das eben geht. Desweitern entwickelt er vor dem Leser seine Auffassung vom Leben und von der Welt, was dieses Buch sehr menschlich und spannend macht und eben nicht nur für den, der regelmässig das "manager-magazin" liest. Und schliesslich ist es interessant, Deutschland aus der Sicht eines Franzosen beschrieben zu sehen, der eine internationale Karriere gemacht hat und Deutschland liebt, wie er sagt. Seit langem mal wieder ein Buch, das ich in einem Zug durchlesen konnte!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die französische Antwort auf Rockefeller, 21. März 2002
Eine herrlich erfrischende und mit französischem Humor gewürzte Biografie von Daniel Goeudevert. So gibt er einen Abriss seines bisherigen Lebens über seine Kindertage über seine Lehrjahre hin zu seinen Managertätigkeiten bei Citroen, Renault, Ford und Volkswagen. Der Leser wird in die Episoden eingebunden, so dass man es an einem Stück lesen muss. Neben lustigen Kuriositäten und interessanten Hintergründen aus dem Automobilmanagement stellt es das Leben eines Querdenkers dar, der sich trotz Erfolgen und Niederlagen nicht aus der Bann werfen lies und immer noch nicht lässt. Sehr empfehlenswert !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie ein Vogel im Aquarium sich fühlt, 19. August 2007
beschreibt G. in mehr als einer Hinsicht: Denn dazu gehören auch selbstkritische, gelegentlich auch selbstzweifelnde Überlegungen, am richtigen Platz, mit der richtigen Aufgaben betraut zu sein. Die Metapher des Vogels im Aquarium erinnert an den "Neuen" in der Klasse, vor allem, wenn er "irgendwie anders" ist. Der eben nur eine Chance hat: reinspringen und im kalten Wasser schwimmen. Eine Aufgabe, die G. im Laufe seiner beruflichen Tätigkeiten überwiegend meistert, aber nicht immer. Und in beiden Fällen wird deutlich, dass beide Erfahrungen weiterbringen können. Auch wenn im zweiten Fall die Gesellschaft, die anderen es als "Scheitern" , "Versagen" AB-qualifizieren. Anstatt zu erkennen, dass auch Scheitern in einer einzelnen Aufgabe eine Qualifikation WERDEN kann, wenn man daraus etwas lernt, was einen weiterbringt: Nämlich den Blick darauf zu richten, wo man selbst entweder an sich arbeiten kann/möchte/muss, um es doch zu erreichen oder was eben (manchmal) schlicht nicht der richtige Platz, die richtige Aufgabe ist. Aufgaben, für die ein anderer möglicherweise besser geeignet ist. Diese Botschaft ist der Faden, der sich m.E. durch das Buch zieht und den man - wenn man ihn aufnimmt - als Gewinn daraus ziehen kann, zusammen mit der Vergnüglichkeit und dem Genuss am Stil, am Plauderton Goeudeverts, an seiner leisen Selbstironie, der Fähigkeit, auch die eigenen Schwächen G.'s sich selbst und den Lesern zu zeigen. So liest es sich in einem Zug durch und hinterlässt den Eindruck einer persönlichen Plauderei mit Goeudevert, charismatisch und sympathisch den Blick auf die entscheidenden Fragen sachlich selbst in den Passagen, in welchen andere Dritten gegenüber, die ihm z.T. schlecht mitspielten, bittere Kritik in die Zeilen gelegt hätten. Souveränität zwischen den Zeilen, die aus der inneren Distanz zu sich selbst und auch zu den Erfahrungen resultieren mag. So bleibt er - letztlich - ein Vogel, der von aussen, von oben, das Aquarium zu betrachten und beleuchten vermag, in dem er sich freigeschwommen hat.
Rundum empfehlenswert.
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