Der Titel lässt auf einen lateinamerikanischen Film schließen und gewisse Parallelen zu "City Of God" oder "City Of Men" sind auch vorhanden, ohne dass dieser Film auch nur ansatzweise das Niveau der genannten Filme erreicht.
Wir haben hier tatsächlich einen kongolesischen Film und Riva ist der Name des Hauptprotagonisten.
Dieser kehrt aus Angola nach Kinshasa zurück und hat eine Ladung Benzin geklaut, die im Kongo offensichtlich den Wert eines gefüllten Goldtransporters hat.
Als Riva sich dann auch noch in Nora (nein, nicht die von Thomas Anders...) verguckt, sind alle hinter ihm her und alle fünf Minuten wird im Film nach ihm gefragt.
Es gibt ein wenig Gewalt und ein wenig Körperkontakt zwischen Mann und Frau zu sehen, aber nichts, was man woanders nicht schon ausgeprägter gesehen hätte.
Was positiv am Film auffällt, ist, dass er ungewohnte, bunte Bilder aus dem Kongo liefert, auch der Ton ist mehr als ordentlich.
Leider mangelt es dem Film besonders in der zweiten Hälfte an einer straffen, spannenden Handlung, stattdessen herrscht gähnende Langeweile.
Auch die schauspielerischen Leistungen sind unterdurchschnittlich.
Der kongolesische Regisseur Djo Munga hat somit mit seinem Debutwerk zwar optisch faszinierende Bilder aus seiner Heimat eingefangen, jedoch ist er mit dem Versuch, eine spannende Geschichte zu erzählen, gescheitert.
Auch hätte er die Chance gehabt, das entbehrungsreiche Leben der Bevölkerung dort etwas eindringlicher zu skizzieren, auch das ist ihm leider nicht gelungen.