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Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen
 
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Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen [Broschiert]

Steffen Möller
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Steffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie!

Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie „Gancegal“, „Hochsztapler“ und „Szajs“, erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei – lebenswichtig! – keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II.

Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als „Weichselaphroditen“ verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. „Es lebe Polen!“ Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Griffige Handbuchartikel helfen deutschen Besuchern durch das noch immer ferne Nachbarland. Möllers Stärke liegt im ironischen Ton, mit dem er die Besonderheiten der Polen schildert. Seine Beobachtungen sind präzise, er wagt Verallgemeinerungen und verkneift sich Schönfärberei." (Der Spiegel, 11.2.2008)

"Seine vergleichende Ethnologie ist ebenso informativ wie unterhaltsam. Und immer mit einem Augenzwinkern versehen. Erzähltalent stellt er in skurrilen Kapiteln unter Beweis, wenn er etwa beschreibt, [...]. Auf polnisch gesagt: Dieses 'Büchlein' ist lesenswert." (Wolfgang Schneider, Börsenblatt, 13.3.08)

"Im Westen sind seit Adenauer die Franzosen unsere Freunde, aber im Osten? Wer etwas über Polen erfahren möchte, sollte mal zu Viva Polonia von Steffen Möller (Scherz) greifen, ein witziger, lexikonartiger Erfahrungsbericht eines deutschen Gastarbeiters in Polen." (Matthias Koeffler, Buchmarkt, 1.4.08)nartiger Erfahrungsbericht eines deutschen Gastarbeiters in Polen.« (Matthias Koeffler, Buchmarkt, 1.4.08)

Kurzbeschreibung

Ich habe weder schlesische Vorfahren noch einen Onkel im Bund der Vertriebenen. Ich komme einfach nur aus Wuppertal. Während des Studiums habe ich aus Spaß einen Polnisch-Sprachkurs in Krakau gemacht. Dort war es toll, ganz anders, als ich erwartet hatte. In den Geschäften gab es alles, sogar Nutella, und die Menschen waren so offen. Ich beschloss, nach Polen auszuwandern und habe es in dreizehn Jahren keinen einzigen Tag lang bereut. Vor allem die Mentalität der Polen hat es mir angetan, diese Mischung aus Anarchie und Freiheit, Absurdität und Warmherzigkeit. Nach der Lektüre soll mir niemand mehr sagen, er wüsste nicht, wo das gelobte Land liegt. Viva Polonia! -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Über den Autor

Steffen Möller moderiert die polnische Version von Wetten dass und spielt in der beliebtesten Fernsehserie des Landes M jak Milosc (L wie Liebe) mit. Er ist nach dem Papst der bekannteste Deutsche in Polen. Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis erhielt Möller 2005 das Bundesverdienstkreuz. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .
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