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Viva Polonia. Als deutscher Gastarbeiter in Polen Broschiert – 5. Februar 2008

121 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Scherz Verlag, Frankfurt; Auflage: 11., Aufl. (5. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502151555
  • ISBN-13: 978-3502151555
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,5 x 20 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (121 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.578 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Steffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie!

Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie „Gancegal“, „Hochsztapler“ und „Szajs“, erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei – lebenswichtig! – keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II.

Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als „Weichselaphroditen“ verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. „Es lebe Polen!“ Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! –Ravi Unger

Pressestimmen

nartiger Erfahrungsbericht eines deutschen Gastarbeiters in Polen.« (Matthias Koeffler, Buchmarkt, 1.4.08) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

80 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W.Th.H. TOP 1000 REZENSENT am 3. Mai 2008
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Mir gefällt Möllers Buch. Gerade als Betroffener. Denn seit einigen Jahren entdecke ich unser nordöstliches Nachbarland mit wachsender Begeisterung. Für einen Schwaben vielleicht noch ungewöhnlicher als für einen Wuppertaler, obwohl auch in Stuttgart inzwischen an jeder Ecke weiche polnische brz-, wchl- und szcz-Laute erklingen. Auch pflege ich enge Kontakte zu Polinnen und Polen - und bin daher einfach einmal dankbar dafür, dass ein Deutscher dieses vergnügt heitere Buch geschrieben hat. Und ich stimme jetzt mit vertieften Kenntnissen ein: "Viva Polonia!"

Meine Komplimente an den Autor in Kürze. Ich finde gut:
- Die durch nichts als durch eigene Erfahrungen abgesicherte und daher mutige Subjektivität jenseits aller politischen Correctness, Statistikerei und Abwägerei.
- Der schmunzelnde, freche Humor, der nicht verletzt oder auf Stereotypien herumreitet.
- Die durchgängige Sympathie für den behandelten Gegenstand (Wow!).
- Das Spiel mit der polnischen Sprache, die in der Tat gottserbärmlich schwer ist (was nicht zuletzt alle mir bekannten Polen weidlich auskosten!).
- Jetzt verstehe ich endlich meine polnischen Gegenüber viiiiiiel besser! Wirklich wahr! Ich hatte seitenweise erhellende Offenbarungen!
- Vorurteile werden ausgeräumt, aber ihre particula veri nicht verschwiegen.
- Auch Vorurteile gegen den beeindruckenden polnischen Katholizismus im übrigen - und das von einem protestantischen Theologen auch noch aus dem reformierten Wuppertal (Respekt!).
- Nicht zuletzt die genauen Beobachtungen über das Leben eines Deutschen in der Fremde (potentielle Auswanderer egal wohin, lest das Buch, bevor ihr geht!).
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Wahl am 14. April 2010
Format: Broschiert
Das Buch ist kurzweilig und gibt einen liebenswerten (und längst überfälligen) Einblick in den Alltag in unserem wenig bekannten Nachbarland.
Ein bisschen Kritik muss dennoch erlaubt sein:

1, Möller geht von einem merkwürdigen Deutschlandbild aus.
Er verallgemeinert seine Erlebnisse aus Berlin und überträgt sie auf ganz Deutschland. Während er sich um ein differenziertes Portrait von Polen bemüht, ist seine Darstellung von Deutschland an manchen Stellen geradezu grotesk negativ überzeichnet.

2, Er widerspricht sich von Kapitel zu Kapitel in zahlreichen Details.
Nur ein Beispiel: Erst wird lange geschildert, wie offen und gastfreundlich die Polen sind (auch und gerade ihm, dem Deutschen, gegenüber). Am Ende aber heißt es dann, er würde in Polen das Leben des ewigen Außenseiters führen, der nie so richtig dazugehört.

3, Manches ist erstaunlich verkrampft und um die Ecke gedacht.
Noch ein Beispiel: Dass sich hinter "Ludwiga van Beethovena" der Komponist Ludwig van Beethoven verbirgt, da wäre der durchschnittlich begabte Leser auch ohne eigenes Kapitel draufgekommen.

Das sind zwar alles nur Kleinigkeiten, aber sie hinterlassen bei manchen Beiträgen im Buch durchaus einen Beigeschmack.

P.S: Über seine interessante Karriere als polnischer Fernseh-Star erfahren wir nur sehr, sehr wenig - da darf er in einem zweiten Buch gerne noch etwas nachlegen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sandmann am 1. August 2008
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Steffen Möllers Viva Polonia" erhielt ich kürzlich von einem befreundeten polnischen Ehepaar geschenkt. Sie wiesen mich bei der Übergabe lächelnd darauf hin, dass da ganz viel Humor drin sei, bei dem ich mich vielleicht etwas wundern werde. Dabei wurde - nun begleitet von einem Grinsen - auf den Untertitel gedeutet: Als deutscher Gastarbeiter in Polen".
Ich habe das Buch gerade in einem Rutsch in wenigen Tagen durchgelesen und alles bestens überstanden. Ich meine, einen sehr alltagstauglichen Einblick in die polnische Seele erhalten zu haben. Mit Ironie und stellenweise gewollten Übertreibungen erfuhr ich in kurzen Kapiteln bzw. Abschnitten über z. B. Historie, Hochzeitssitten, Melancholie, Sprache (incl. sämtlicher wichtiger Schimpfwörter), Glauben, Essgewohnheiten, Höflichkeitsregeln, Feierfähigkeit, Korruption, Anarchie, Improvisationsvermögen, innerpolnischer Städtefeindschaften, Verhältnis zu Teilen der übrigen Welt (nicht nur Deutschland), Misstrauen, Leidenschaft, Romantik, Abschieds- und sonstigen Ritualen, ... unseres östlichen Nachbarlandes.
Da für die allermeisten Deutschen - so auch für mich - Polen ein unbekanntes Land war, empfand ich vor allem auch die Vergleiche mit Deutschland hilfreich. Als Aggressionen gegen Steffen Möllers alte Heimat empfand ich sie keineswegs. Beide Länder bekommen stellenweise ihr Fett weg, was für eine unverkrampfte Einstellung des Autors spricht. Und das finde ich nach den zurückliegenden Jahrzehnten deutsch-polnischer Verkrampftheit doch recht erfrischend. Mein Wissen über Polen ist gewachsen, Interesse an weiterer Vertiefung ist nun vorhanden!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarastro7 am 14. Februar 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das Buch von Möller ist kein Sachbuch und kein Reiseführer. Das will es auch nicht sein und das war sicherlich auch nicht die Intention des Autors. Möller gibt uns vielmehr seine subjektive Sicht auf "sein" Polen und "sein" Deutschland. Darüber läßt er den Leser auch an keiner Stelle im Unklaren. Von daher sind mir einige Kritiken nicht nachvollziehbar, die eine fehlende Objektivität bemängeln. Den Verfassern dieser Kritiken sei vielleicht das Statistische Jahrbuch eher angeraten. Für mich war es gerade die Subjektivität, die das Buch interessant machte. Der Leser ist damit eingeladen, die (polnischen und deutschen) Dinge durch Möllers Augen zu sehen. Läßt man sich darauf ein, sind interessante Einzelheiten und auch die eine oder andere Skurilität zu entdecken. Das ist gut so! (Licht)

Leider birgt das Buch auch Schatten. Hier ist als größtes Manko Möllers Sprachstil anzuführen, der mir etwas zu prosaisch erscheint und Witz nahezu vollständig vermissen läßt. Bedauerlicherweise ist es Möller nicht gelungen, mich auch nur zum Schmunzeln zu bringen. Dies muß irritieren, bedenkt man seine Profession. Da erwartet man mehr als einen etwas gehobeneren Besinnungsaufsatz. Angesichts des Sujets, das geradezu dazu einlädt, humoristisch damit umzugehen, hat Möller damit leider eine große Chance vertan.
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