„Before Elvis? There was nothing“, sagte einst Beatle John Lennon. Und man könnte hier anfügen: Nachdem Mister Presley die Bühne zum ersten Mal betreten hatte, war die Welt nicht mehr wie zuvor. Mit seinem Hüftschwung und seiner Stimme riss Elvis alle musikalischen Schranken nieder, revolutionierte die Welt des Films, der Musik und der Mode. Egal, welcher Rasse, welchem Geschlecht, welcher gesellschaftlichen Schicht oder Generation man angehörte – an niemandem ging seine Wirkung spurlos vorüber.
Dank
Viva ELVIS – The Album geht die Revolution jetzt weiter!
In Kooperation mit Elvis Presley Enterprises, Inc. und „Viva ELVIS“, der Las Vegas-Show des Cirque Du Soleil, veröffentlicht Legacy Recordings im November 2010 ein brandneues Album des King Of Rock And Roll, das erste seit 1977.
Viva ELVIS – The Album ist eine Hommage an den unsterblichen Elvis Presley und seine Musik, die die Stimme des „King“ in einen völlig neuen Kontext setzt.
„Wie würden die Songs des King klingen, hätte er sie heutzutage aufgenommen?“ Diese Frage stellte sich Erich van Tourneau, Produzent und Arrangeur von Viva ELVIS. „Mit dieser Frage im Hinterkopf wollten wir den Spirit von Elvis Presley in die Jetztzeit übertragen und eine Brücke zwischen seiner Musik und künftigen Generationen von Fans schlagen.“
Beim Arrangieren der Songs von
Viva ELVIS verbrachte van Tourneau und sein Assistent Hugo Bombardier über 3000 Stunden mit der Sichtung zahlloser Alben, Filme, Konzertmitschnitte, Interviews und Home Recordings von Elvis Presley. Über 17000 Samples aus Elvis-Songs wurden dabei als Rohmaterial für die Show produziert.
Diese Samples von Elvis’ Stimme fügten van Tourneau und Bombardier in verschiedenen Variationen wieder in die Songs des „King“ ein, veränderten dabei manchmal Tonhöhe und Tempo. Durch Ragga-, Punk- oder HipHop-Elemente, die den klassischen Aufnahmen hinzugefügt wurden, setzen sie unerwartete emotionale Akzente und verliehen den Originalen zusätzlichen Drive, ohne sie dabei zu verfälschen oder in ihrem Kern zu verändern.
„
Viva ELVIS ist eine fesselnde musikalische Erfahrung. Erstaunlich kreativ und unglaublich modern“, sagt Adam Block, Senior Vice President/General Manager, bei Legacy Recordings. „Presleys Stimme wurde derart nonchalant in unsere Zeit transportiert, dass Fans jeden Alters und jeder Art von Musik begeistert sein werden. Die Songs klingen frisch und neu.
Viva ELVIS wird auch den letzten Zweifler an Elvis’ Einmaligkeit verstummen lassen.“
Das postmoderne Studio-Meisterstück lässt den Spirit des „King“ wieder aufleben und beleuchtet seine Musik aus einer völlig neuen Perspektive. Dank seiner großartigen Begabung konnte Elvis in den unterschiedlichsten Musikstilen seiner Zeit brillieren - ob Delta Blues, Rockabilly, Gospel oder Vegas Pop.
Viva ELVIS – The Album beweist nun, dass er sich auch in den zeitgenössischen Sounds wie Garage Rock, Punk, Urban oder Hip-Hop zu Hause gefühlt hätte.
Das Album enthält Songs aus allen Schaffensphasen des King Of Rock And Roll: Seine frühen Klassiker aus den Fifties, die Soundtracks seiner Filme, seine triumphale Rückkehr auf die Bühne mit dem legendären
68 Special und seine unvergessenen Auftritte in Las Vegas.
Burning Love,
Suspicious Minds,
Blue Suede Shoes und
Love Me Tender präsentieren sich auf
VIVA ELVIS – The Album in einem neuen Soundgewand.
Die Produzenten denken, sie könnten Elvis Presley "modernisieren", indem sie seinen Gesang mit einem Zappelsound aus hektischen E-Gitarren, Studioelektronik und Schlagzeughysterie zumatschen sowie wahllos Presley'sche Vokalfetzen über die Kanäle verteilen. Autsch. Bei dieser CD handelt es sich um eine erstaunlich skrupellose Schnickschnackisierung von Klassikern. Ein einst authentisches Klangoutfit, das Kultur und Wertesystem seiner Entstehungszeit widerspiegelte, synthetisieren die Produzenten zur künstlichen Patina, welche das postmoderne Bedürfnis nach dem (wenigstens Pseudo-)Echten im Falschen befriedigen soll - und doch nur das Original schändet. Jede Bearbeitung dieses Klassikerkanons auf "Viva Elvis" ist schlimm, am schlimmsten vielleicht das zur Superschnulze mit Duettpartnerin, Richard-Clayderman-Piano und Hollywoodstreichern gehypte "Love me tender". Sie haben nichts begriffen von diesem Song. Er hat immer nur deshalb funktioniert, weil seine Süßlichkeit durch ein radikal entfrachtetes Arrangement aufgefangen wurde. Und jetzt sieht er aus wie die Barbie-Abteilung von Toys 'R Us. Ein Grauen. Beim Hören dieses Albums fühlt man sich wie in einem Paralleluniversum, in dem all das wahr geworden ist, was nicht wahr sein darf. (mw)