Der Film erzählt von zwei Kindern in Havanna, einem Mädchen und einem Jungen, die in dieselbe Schule gehen und sehr gut befreundet sind. Das Mädchen wohnt mit ihrer Mutter und Oma, der Junge mit seinen Eltern, die sich ewig streiten. Beide sind zu Hause nicht sehr glücklich. Zunächst bekommt man einen Eindruck von ihrem Alltag in Havanna, aber als die Oma des Mädchens stirbt, möchte die Mutter auswandern, und damit ist ihre Tochter keinesfalls einverstanden. Sie entschließt sich, zu ihrem Vater zu fliehen, der Leuchtturmwächter am Cabo Punta de Maisi am anderen Ende von Kuba ist. Sie fragt ihren Freund, ob er mitkommen möchte.
Die beiden packen ihren Rucksack mit dem Nötigsten, und nun folgt eine abenteuerliche Flucht durch das ganze Land, während die Polizei sie ständig auf den Fersen ist. Die Kinder sind herrliche Schauspieler, die ihre Rollen ganz überzeugend spielen, ihre Abenteuer sind manchmal zum Brüllen komisch.
Vor allem ist das tägliche kubanische Leben sehr treffend dargestellt, die Sorglosigkeit, die schon in der frühen Kindheit keimt, die Liebenswürdigkeit, mit der sie die täglichen Probleme lösen, und das Einfallsreichtum, über das jeder Kubaner einfach verfügen muss, um zu überleben.
Ich habe den Film mehrmals zusammen mit unseren kubanischen Freunden hier gesehen, und sie haben sich kräftig amüsiert. Hervorzuheben ist besonders das Schauspieltalent der beiden Kinder, ihr Eifer kommt wirklich echt herüber!