Vita Classica: Bekenntnisse eines Andershörenden und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Vita Classica
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Vita Classica: Bekenntnisse eines Andershörenden auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Vita Classica [Broschiert]

Steffen Möller
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 9,49  
Broschiert EUR 9,95  
Broschiert, 2. September 2009 --  
Audio CD, Audiobook, Restexemplar EUR 13,99  

Videos ansehen



Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [471kb PDF]
  • Broschiert: 478 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 2 (2. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502151687
  • ISBN-13: 978-3502151685
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.490 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Steffen Möller
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Steffen Möller auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit seinem 14. Lebensjahr ist Steffen Möller Klassik-Fan. Kein Jazz, kein Pop, kein Rock, keine Weltmusik kein einziger mildernder Umstand ist ihm anzurechnen. Weder seine erbarmungslose Klavierlehrerin noch der schulische Musikunterricht können ihn von seiner Passion abbringen, und so wurde alles kompliziert Pubertät, Schulzeit, Studium, die gesamte "Sozialisierung". Wer lädt schon einen Klassik-Fan zur Party ein. Dabei klebt an einer Beethoven-Symphonie nicht weniger Blut als an einem Jim-Morrison-Song!
In "Viva Polonia" hat Steffen Möller die Mentalität seiner polnischen Wahlheimat unter die Lupe genommen. Jetzt erzählt er von einer Jugend hinter den Schallmauern, von den originellen Menschen des Klassik-Milieus und ihren Verstellungskünsten.
Die vier Tarn-Gebote des Klassik-Fans:
Lass dich nie beim Kauf einer CD erwischen, die auch nur einen Tick exotischer ist als Vivaldis Vier Jahreszeiten.
Nimm, bevor du einen Gast in deine Wohnung einlässt, die Mahler-CD aus dem Player heraus und lege dafür eine harmlose Beatles-CD ein.
Pfeif auf öffentlichen Toiletten keine Schubert-Melodien.
Und wenn du im ICE den Klassik-Kanal hörst, dann dreh, falls du den Kopfhörer mal kurz absetzen musst, auf Minimallautstärke, damit die Umsitzenden keinen Verdacht schöpfen.

Über den Autor

Steffen Möller, Jahrgang 1969, begann nach siebenjährige Tätigkeit als Deutschlektor an der Warschauer Universität seine steile Karriere als polnisch sprechender Kabarettist: Seither moderiert Möller die polnische Version von "Wetten dass" und spielt in der beliebtesten Fernsehserie des Landes "M jak Milosc" (L wie Liebe) mit. Er ist nach dem Papst der bekannteste Deutsche in Polen. Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis erhielt Möller 2005 das Bundesverdienstkreuz.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ungewöhnliches "Outing" 11. Dezember 2009
Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Ein Pfarrerssohn aus Wuppertal schreibt über die Mühe des Klassik-Liebhabers, seine Passion vor seinen Mitmenschen zu verbergen. Er "outet" sich als Klassik-Hörer.
Wer seiner Generation entstammt und selbst am liebsten Klassik hört, weiß, dass Möller recht hat: Mochte man seinerzeit als Teenager Klassik und ließ sich dabei auch noch ertappen, so war man ein- für allemal "uncool" und gehörte nicht dazu.
Auf unterhaltsame Weise, mit viel Humor und Eigenironie, erzählt der Pfarrerssohn seinen Werdegang, sinniert darüber, wie er zum Klassikhörer berufen wurde, und erläutert, wie sich seine Leidenschaft allmählich ausdifferenzierte, auch hin zu Stockhausen und anderen Komponisten zeitgenössischer E-Musik - mit gelegentlichen Exkursen in die so genannte U-Musik, etwa jener von Nirvana, auf die er durch den "Hype" um Kurt Cobains Tod stieß. Erlebnisse in den Klassikabteilungen von Kaufhäusern, allmählich entstehende zwischenmenschliche Beziehungen zu den dortigen Verkäufern, Zufallsbekanntschaften mit anderen Klassikfreunden, aus denen sich viel lernen ließ, aber auch völlig unvorhergesehene Entdeckungen von Interpreten über CDs zeigen auf, wie spannend es sein kann, der verfemten Gemeinschaft der Klassikfans anzugehören. Eine Reihe von Fotos, die zumeist Komponisten zeigen, ergänzt den Text, der in Kapitel nach Lebensstationen eingeteilt ist.
Insgesamt wirkt das Buch informativ, unterhaltsam und durchaus reizvoll, aber immer wieder stören unnötige Längen und vollmundige Ankündigungen von Einschnitten, die dann doch irgendwie banal ausfallen. Viele Details aus dieser Autobiografie eines zwar alles andere als gewöhnlichen, jedoch auch nicht herausragenden Mannes hätte man besser zugunsten eines griffigeren Buchs mit mehr Biss weggekürzt. Die durchaus vorhandene, spannungsgeladene Kombination aus Witz und Information leidet an einer Art Verdünnungseffekt.
Insgesamt also gerade für Klassik-Liebende eine attraktive Lektüre, die allerdings passagenweise Durchhaltevermögen erfordert. Das Buch belohnt durch interessante Einblicke und die Vermittlung eines Gefühls von Solidarität, von Zugehörigkeit zu einem Geheimbund von Eingeweihten in eine geheimnisvolle, fremde Welt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zähne als Tasten 10. Dezember 2009
Von Die 2.F
Format:Broschiert
Wenn der "Polen-Möller" ein Buch über klassische Musik vorlegt, drängen sich gewisse Erwartungen auf. Eine Eloge auf Chopin und Krystian Zimmerman? Gelehrte Einführungen in die Werke Pendereckis und Goreckis? Nein, keineswegs. Dieses Buch ist eines der ehrlichsten, persönlichsten und konsequentesten Auseinandersetzungen mit klassischer Musik, die ich kenne. In diesem Buch wird weder von Klassik zum Träumen à la Klassikradio geschwärmt noch gibt es musikwissenschaftliche Analysen verminderter Subdominantakkorde mit tief alterierter Quinte. Es geht darum, wie klassische Musik das Leben des Autors geprägt und sogar tiefgreifend verändert hat. Wenn man liest, wie der dreizehnjährige Möller sich in Bruckner-Symphonien "hineinfräst" (O-Ton), spürt man eine Mischung aus Mitleid und Bewunderung.

Das Mitleid kommt nicht von ungefähr. Passionierte Klassikhörer sind in ihrer Umwelt, das ist sozusagen der rote Faden des Buches, Erniedrigte und Beleidigte, die aus jeder Clique verstoßen, von Diskobesuchen ausgeschlossen und zu komischen Käuzen degradiert werden. Und Möller bleibt nicht alleine: Über die mehr als 500 Seiten hinweg lernen wir zahlreiche seiner Leidensgenossen kennen, von denen jeder seinen eigenen, verschrobenen Zugang zur klassischen Musik hat. Herrlich ist die Anekdote mit Möllers Freund Ignaz Aßmayer, der wegen seiner Vorliebe zur Klassik zu später Stunde beinahe die Zähne mit einem Baseballschläger ausgeschlagen bekommt.

Dass Möllers steiniger Weg durch die klassische Jugend mit allerlei Anekdoten und Episoden gepflastert ist, die von unerreichbaren Mädchen, polnischen Fernsehshows und griechischen Mönchen erzählen, mit Musik aber recht wenig zu tun haben, nimmt man gerne in Kauf. Ein leidenschaftlich geschriebenes und witziges Buch, das über die gesamte Länge hinweg Spaß macht. Fünf Sterne!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wuppertal ist überall 18. September 2009
Format:Broschiert
Auch ich habe Vita Classica" vor einigen Tagen gelesen, und auch mir hat das Buch gut gefallen. Vor allem Möllers Teenagerjahre in Wuppertal kamen mir durchaus bekannt vor, Wuppertal ist eben überall. Auch wenn meine Hausgötter damals (und heute) nicht Bruckner und Mahler sondern Mozart und Verdi hießen, so sind die Erfahrungen jugendlicher Andershörer" wohl überall die gleichen: es ist uncool in die Philharmonie oder ins Opernhaus zu rennen. Unter anderem das ist ja das schöne daran. Neben Möllers Bekenntnissen" liegt ein besonderer Reiz des Buches darin, des Autors Meinung zu eigener Lieblingsmusik zu erfahren oder aber neugierig zu werden auf Werke und Komponisten die man selber bisher schändlich vernachlässigt hat. Das ist schlecht für den Geldbeutel und gut für den musikalischen Horizont.
Herrn Möller wünsche ich allerdings, daß er doch noch den Weg zur wunderbarsten aller Künste findet: der Oper.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Authentisch
Herrn Möllers neues Werk ist diesmal ein Ausflug in die Klassik. Aber nicht nur das, er verpackt dies in eine authentische Erzählung - einem autobiographischen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von chris veröffentlicht
Einfach nur langweilig
Ja, natürlich darf man klassische Musik hören. Auch als Jugendlicher im Deutschland der achtziger Jahre. Ich tat es auch! Und lebe noch. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Uwe Bechthold veröffentlicht
Er hört nicht nur Klassik!
Der aus Wuppertal stammende Autor, den es nach einem Philosophiestudium und einem Polnisch-Sprachkurs als Deutschlehrer nach Polen verschlug, wo er es bis zum Serienschauspieler... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2010 von Dr. Klaus Miehling
Belanglos, überflüssig, entbehrlich - macht aber...
So etwas! Da ordnet sich also ein gewisser Steffen Möller aus dem ebenso verregneten wie hochbahnbewehrten Wuppertal ein in die Geschichte der reichen und tief greifenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von helmpr.
Ein Buch für Klassik-Fans,für "Normalo`s" langweilig !
Nach "Viva Polonia" habe ich ein ebenso locker und leicht geschriebenes Buch erwartet. Doch wer "Viva Polonia" mag, wird hier sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2010 von Physioket
Tolle Erfahrung
Steffen Möllers Buch wurde mir von einem Musikerfreund empfohlen - ich hatte schon sein "Viva Polonia" aufmerksam studiert und war nun sehr neugierig auf das neue Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2009 von Walter S. Huber
Eine schöne Talentprobe
Steffen Möller hat ein neues Buch herausgebracht. Geschrieben wahrscheinlich im Eurocity irgendwo zwischen Polen und Deutschland. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2009 von Catweazle
ein klassisches Buch
Steffen Möller werden die ein oder anderen sicher von seinem Vorgängerbuch "Viva Polonia" kennen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2009 von Heidi Zengerling
Lust auf Klassik
Steffen Möller schreibt eine Liebeserklärung an die sogenannte klassische Musik. Er macht das nicht missionarisch-arrogant, sondern autobiografisch-amüsant, macht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von H. Siegfried Landau
Bekenntnisse eines Andershörenden
Entschuldigen Sie ich höre klassische Musik, schon seit meiner Jugend musste ich mich entschuldigen, wenn ich statt POP Musik oder ähnlichem angab das ich gerne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. September 2009 von Thorsten Wiedau
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar