Es sind doch immer Lerngegenstände, mit denen sich Lerner einzelner Sprachen befassen. Warum dann nicht gleich auch die Gegenständlichkeit der Wörter erfahren?
Wer erinnert sich nicht an die endlos lange Vokabelliste, mit der jedes gängige Schulbuch in den Fächern Englisch, Französisch, Latein, Spanisch usw. endet? Die Wörter sind zusammenhanglos angeordnet und werden nicht selten von oben nach unten und wieder zurück heruntergebetet.
Im visuellen Wörterbuch gibt es hingegen nach Themen geordnete Kapitel mit sehr detaillierten Abbildungen. Wer sich beispielsweise über Rugby oder die Mechanik eines Autos informieren möchte, bekommt alles am konkreten Gegenstand erläutert. Hier greift wohl am ehesten der Vergleich mit einem Lehrbuch der Anatomie. So mancher Lerner wird in diesem Buch ggf. auch darüber aufgeklärt, wie die einzelnen Gegenstände in seiner Muttersprache genannt werden.
Nützlich kann dieses Buch sicherlich auch an der Schule sein; etwa wenn Schüler einen Aufsatz verfassen wollen und nur wenige Ideen haben. Ein Blick in das Wörterbuch kann in solchen Fällen Anregungen liefern. Hat man sich erst einmal auf ein Thema geeinigt und einen Begriff im Index nachgeschlagen, findet man den Begriff schließlich in einem Kontext, der zu ihm passt. Von dort aus kann man Geschichten entwickeln, Handlungsstränge aufbauen.
Derartige Wörterbücher sollten die drögen Vokabellisten langfristig ersetzen können.