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Visual Effects: Filmbilder aus dem Computer [Illustriert] [Broschiert]

Barbara Flückiger
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

17. Januar 2008
Am computergenerierten Bild scheiden sich die Geister. Ist der Computer ein kalter, berechnender Apparat, der an die Stelle von Menschen tritt und dem Film seine einstmals analoge Seele raubt? Die Autorin stellt die technischen Grundlagen und visuellen Aspekte des computergenerierten Filmbildes dar und erläutert die ästhetischen Konsequenzen. Die Autorin untersucht die technischen Grundlagen der 3D-Modellierung und Animation, ihre Entwicklung und Praxis und diskutiert ihre Differenz zu herkömmlichen Methoden der filmischen Abbildungsverfahren. Aber auch die ästhetischen Aspekte werden analysiert: Ästhetische Konsequenzen des Zusammenpralls von Korn und Pixel, von additiven und subtraktiven Farbsystemen, von konventioneller Fotografie und mathematisch-naturwissenschaftlichen Modellierungsalgorithmen Ein Standardwerk!

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Produktinformation

  • Broschiert: 528 Seiten
  • Verlag: Schüren Verlag; Auflage: 1., Aufl. (17. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894725184
  • ISBN-13: 978-3894725181
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 475.462 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Flückigers umfangreiche und reich farbig illustrierte Ausführungen widmen sich mit klaren Worten den technischen Hintergründen der CGI (computergenerierten Bildern) und erklären schließlich die ästhetischen Konsequenzen dieser 'digitalen Wende' in der Filmproduktion. Ihr Buch vermittelt so einen verständlichen Einblick in sämtliche Stadien der Entstehung computergenerierter Szenen: Modellieren, Materialisieren, Animation, Beleuchtung, Rendern und Compositing. Dabei zieht Barbara Flückiger eine enorme Menge an Beispielen und Dokumenten heran, ergänzt alles mit einem umfangreichen Verzeichnis und einem unverzichtbaren Glossar. (...) Ein Eindrucksvolles Grundlagenwerk zu einem immer wichtigeren medialen Phänomen, das einige ältere Publikationen ersetzt." -- ikonenmagazin.de 23.04.2008

„Wow, was für ein Buch. Dieses Werk aus der Schweiz hat gute Chancen zum deutschsprachigen Standardwerk der VFX-Branche zu werden. (...) Fachlich ansprechend und anschaulich illustriert. (...) Das Buch ist unbedingt empfehlenswert und gehört auf das Nachtschränkchen zur Nachtlektüre von VFX Artists." -- DIGITAL PRODUCTION 1.5. 2008

Über den Autor

Die Autorin: Nach jahrelanger filmtechnischer Tätigkeit Studium der Germanistik, Publizistik und Filmwissenschaft in Zürich und Berlin. Dozentin zu Theorie und Praxis der Filmgestaltung an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz und der BRD. Abgeschlossene Forschungsprojekte über Sound Design und digitales Kino. 2004 bis 2006 Forschungsprojekt zu technischen, ästhetischen und narrativen Aspekten von computergenerierten Visual Effects an der Universität Zürich.

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5.0 von 5 Sternen Visual Effects at Large 27. April 2008
Von FX Fan
Format:Broschiert
Wer nach einem Buch über Spezialeffekt sucht, um in schönen Bildern zu schwelgen, ist hier falsch. Visual Effects. Filmbilder aus dem Computer" enthält zwar zahlreiche Abbildungen, sie nehmen aber keine ausklappbaren Doppelseiten ein und sind dazu da, im Text gemachte Aussagen zu stützen und zu illustrieren.
Der Text selbst ist in zwei ineinander greifende Teile gegliedert. Im ersten Teil wird die Technologie, die hinter im Computer erzeugten Spezialeffekten steckt, knapp aber präzise und allgemein verständlich erklärt. Das Wissen um die Technologie oder anders ausgedrückt, die künstlerischen Mittel, ist nötig um der Argumentation im zweiten Teil folgen zu können.
Hier geht es um den Abbildungsstatus des digitalen Bildes, die Allgemeinplätze, die sich darum gebildet haben und darum wie dieses ästhetisch in den Film integriert wird. Es geht um die Motive, von digitalen Figuren über Rides bis hin zu magischen Erscheinungen etc., die mit Hilfe visueller Effekte auf die Leinwand gebracht werden und wiederum darum, wie diese narrativ in die Handlung integriert werden. Ganz allgemein ausgedrückt, wird untersucht, wie sich filmische Erzählformen und damit unsere Wahrnehmung des Filmes als Medium und Kunstform verändern.
Nach der Lektüre von 560 Seiten einer so fundierten, differenzierten und umfassenden Untersuchung zahlloser Aspekte der Visual Effects, fühlt sich der Versuch einer Zusammenfassung auf wenigen Zeilen aber schnodderig und falsch an. Eine vergleichbare Publikation in deutscher Sprache ist mir nicht bekannt und ich nehme mein Statement zu Beginn dieser kleinen Kritik wieder zurück: Wer nur auf der Suche nach einem Buch über Spezialeffekte mit beeindruckenden Bildern war, sollte stattdessen dieses Buch lesen. Da es sich vornehmlich an ein geisteswissenschaftliches Fachpublikum richtet, kann es zwar leicht passieren, dass es einen stellenweise überfordert. Man erfährt dafür aber auch mehr über schöne, überwältigende, hässliche, schockierende, lebendige, sichtbare und unsichtbare computergenerierte Bilder im Film, als man gedacht hat, dass es darüber zu wissen gibt. Und wer sogar noch mehr erfahren will, findet im erschöpfenden Literaturverzeichnis ausreichend Gelegenheit dazu.

Nachtrag für Praktiker:
Die Einführung in die Technik im ersten Teil des Buches lässt sich problemlos auch als Nachschlagewerk missbrauchen". Und ist zu diesem Zweck vor allem interessant, weil die Techniken stets mit anderen künstlerischen Verfahren und physikalischen Konzepten in Beziehung gebracht werden. Auch erfährt man, wie sich einzelne Techniken voneinander unterscheiden, wie sie sich ablösen, aufeinander aufbauen oder sich ergänzen - alles Aspekte, die in Tutorials oder How-to" Büchern leider meist ausgeblendet werden.
Trotzdem wird es Leute, die praktisch mit 3d-Computergrafik zu tun haben, vor allem interessieren, wie tief diese Beschreibungen greifen. Sie sind durchaus detailliert aber auf das Essentielle beschränkt. So wird einer eher marginalen aber trotzdem grundlegenden Technik wie dem MIP-Mapping, etwas mehr als eine halbe Seite eingeräumt: Man erfährt was die Abkürzung überhaupt bedeutet: multum in parvo (viel in wenigem); welchen Problemen damit aus dem Weg gegangen wird: Artefakte, Unschärfe, sich verschiebende Linien; wie die Technik grundsätzlich funktioniert: Hierarchisch geordnetes Ablegen von Texturen in verschiedenen Auflösungen und ad hoc Aufrufen der benötigten Auflösung in Abhängigkeit zur Distanz der Kamera beim Rendern. Selbst die Erweiterung dieser Technik durch elliptisches Filtern z.B. in Mental Ray wird erklärt. Weitere Details, zum Beispiel etwa, dass Mental Ray die Texturen beim MIP-Mapping in .map-Files mit pyramidaler Struktur speichert usw., werden (wahrscheinlich sehr bewusst) weggelassen. Das elliptische Filtern ist eine der wenigen Stellen, wo überhaupt auf individuelle Software eingegangen wird. Vergleichbar mit einem Philosophen, der sich eher an Konzepten als an Begriffen orientiert, stützt sich Barbara Flückiger hauptsächlich auf Original-Papers aus der Grundlagenforschung und schafft damit eine solide Grundlage für ein weiteres Eintauchen in ein Gebiet, das nicht nur von komplexen Sachverhalten, sondern auch von einem nicht zu unterschätzenden Begriffswirrwarr geprägt ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Computer als Kameramann 7. Juli 2008
Von ml
Format:Broschiert
An Filmbildern, die am Computer erzeugt werden, aber so real wirken, als seien sie mit der Kamera aufgenommen, scheiden sich die Geister. Leugnen lässt sich allerdings nicht, dass solche Aufnahmen längst ein wesentliches Element zeitgenössischer Filmproduktion sind. Sie markieren eine Entwicklung, die schon mit der vom Stummfilm zum Tonfilm verglichen wird. Waren es anfangs vor allem exotische Monster, die aus dem Computer das Licht der Leinwand erblickten, so scheut man schon lange nicht mehr davor zurück, Gedanken und Vorstellungsbilder und sogar menschliche Wesen digital zu erzeugen. Der im Marburger Schüren Verlag erschienene Band "Visual Effects. Filmbilder aus dem Computer" von der Zürcher Filmwissenschaftlerin Barbara Flückinger zeigt diese Entwicklung anhand zahlreicher Beispiele minutiös auf. Er hat das Zeug dazu, ebenso ein Standardwerk zu werden, wie es ihr vor Jahren erschienener Band über "Sound Design. Die virtuelle Klangwelt des Films" längst ist.
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5.0 von 5 Sternen ... 10. Dezember 2012
Von Caro
Format:Broschiert
Wenn das 2008 veröffentlichte Buch "VisualEffects" von Barbara Flückinger als Klassiker der Medienliteratur bezeichnet wird, ist dies keines Wegs übertrieben. Die Autorin geht auf ihren 580 farbig illustrierten und detailliert beschriebenen Seiten nicht nur auf den Technischen Aspekt der CGI`s, der Computer generierten Bilder ein, sondern erklärt auch die Neuerungen und Veränderungen, die diese Einführung der digitalen Welt mit sich brachte.
Ein einfach zu verstehender Einstieg in die Welt des Modellings, Riggens, Materialisierens, Animierens, Beleuchtens, Renderings und Compositings schlummert zwischen den beiden Buchdeckeln.
Das Buch ist verständlich geschrieben und für Filminteressierte, sowie Profi Filmemacher ein gelungenes Werk um sich über die Anfänge und die technischen Hintergründe des VFX schlau zu machen.
Es beinhaltet also keine Praxis Anleitungen, die zu einem gewünschten Ergebnis führen. Kurzum: alle die davon ausgehen, hier eine entwirrte Anleitung für raffiniertes VFX zu bekommen, sind hier falsch.
Der erste Teil des Buches beschreibt nachvollziehbar und mit Detailverliebtheit die Technischen Hintergründe verschiedenster VFX Arten.
Im zweiten Teil geht es dann unter anderem um die ästhetische Einfügung der CGI`s in das 2D Bild.
Des Weiteren wir behandelt, wie das VFX die Geschichte des Films immer noch verändert und verändert hat und wie es Handlungsstränge unterstreicht, oder gar eigene Handlungsbögen erbaut. So werden beispielsweise ganze Magiewelten durch VFX erschaffen und Geschichten darüber erzählt. Außerdem geht die Autorin näher auf die veränderten Erzählformen durch das VFX ein.
Das Buch bietet weiterhin die Möglichkeit, quergelesen zu werden. Wenn man sich nur grob informieren möchte ist es ausreichend, die Einführung der jeweiligen Artikel zu lesen. Auch das Inhaltsverzeichnis eignet sich gut dafür, einen ersten Eindruck über die Materie bzw. die Zusammenhänge der Entstehung der Computer generierten Bilder zu bekommen.
Trotz des Alters dieses Buches, 4 Jahre sind für die Entwicklung in diesem Feld eine Ewigkeit, ist es als Grundlagenrecherche für den Einstieg oder die Weiterbildung in VFX zu empfehlen.
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