Ehrlich gesagt habe ich vorher noch nie etwas von der kalifornischen Band The Dodos vor diesem Album noch nie etwas gehört gehabt. Was einem hier geboten wird ist jedoch ein beeindruckendes Soundspektakel, welches im wesentlichen vom Schlagzeug und dessen eher afrikanischen Beats bestimmt ist. Meric Long, der als coffee house folker mit akustischer Gitarre und einer kleinen Loopstation, seine Karriere begonnen haben soll, spielt zu diesem Trommelgeschwader eben genau diese akustische Gitarre und singt mit seiner weichen Stimme dazu. Die beiden Instrumente stehen gleichberechtigt nebeneinander und formen so ein ganz eigenes Klangbild. Die Musik bewegt sich irgendwo zwischen Blues, Folk und Psychedelic. Es fällt mir schwer einen Song hervorzuheben, da es sich bei dem Album (welches übrigens bereits ihr zweites sein soll) um ein Gesamtkunstwerk handelt. Durch die "Perkusivität" ist der Genuß des Albums zu weilen recht anstrengend, dem entgegen steht die Originalität - daher vergebe ich vier Sterne und wer sich jetzt angesprochen fühlt der hört einfach mal rein.