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"The Wolf" stich definitiv aus dem ganzen Album in musikalischer Hinsicht heraus, ein etwas futuristisch angehauchter, schneller Beat, bei dem irgendwie Blade Runner Chinatown Atmosphäre aufkommt. Als Gäste: Ill Bill und Sabac Red von Non-Phixion...Doper Track.
"Walk wit me" mit Percee-p ist dann wieder was ganz witziges...hochgeptichte Voicesamples durch und durch und ne lustige
Melodie lassen an Speedy Gonzales denken *g* =) .
"Rise of the Maschines" mit Ras Kass ist einfach ein gechillter Track, dessen Instrumental von soften Gitarrensounds getragen wird und auch davon profitiert...
"Kublai Khan" mit Goretex von Non-Phixion und Tragedy Khadafi gilt als eine Art Ghengis Kan Pt.2(Ghengis Kan siehe Violent by Design)...schneller, fetziger, überaus dramatischer Beat, wie direkt aus einem Actionfilm lassen den Puls rapide höher schlagen. Pures Feuer!!!
Danach gehts wieder Richtung Tequila Session:
"What's really good" mit Rocky Raez versprüht ne Menge Salsa, ist tanzbar, partytauglich und ansonsten einer der gewöhnungsbedürftigsten Track des Albums. Passt schon.
Als letzten offiziellen Track haben wir hier "Raw is war 2003", der eine härtere Latino Gangart einschlägt(etwas).
Ganz nice and fresh.
Es folgen dann ab 5 min 10 noch 3 weitere HIdden Tracks:
"I against I" vom Violent by Design Album wurde hier minimal aufpoliert. Mit neuem Gastrapper(Jus Allah wech) und einer härteren Snaredrum, nochmals aufgefrischt,
ansonsten entzieht sich mir der Sinn dieses "Remakes"...
"Animal Rap" Remix ist Bombe, melancholische Produktion mit diesem wunderbaren Vocalsample...BOah.
den letzten Tracknamen kenn ich leider nicht, versprüht aber wieder viel Latin Sounds ...
Alles in allem ein sehr gelungenes drittes Album der Jedi Mind Tricks,
dass vor allem denen zu empfehlen ist, die Jedi Mind erst jetzt für sich entdecken und einen kleinen, leichteren Einstieg benötigen.
Alle anderen Heads können sowieso zuschlagen. Bitte kaufen. =)
1. Intro (-)
Sehr gutes Intro. Gefällt mir. Gibt die Stimmung des Albums wieder.
2. Tibetan black magicians (feat. Canibus)(9)
Der Beat ist Hart wie er sein muss wenn sich 2 Top-Hardcore Rapper das Mic in die Hand geben. Die beiden geben sofort die Ausrichtung des gesamten Albums an. Battle-Rap. Man mus anerkennen das Canibus Vinnie Paz lyrisch und rapperisch rippt, aber beide kommen gut und setzen sich gut in Szene (Musiklaisch gesehen).
3. Blood in blood out (9)
Einer meiner absoluten Faves des Albums. Von Anfang an gewesen. Der Beat ist ein Hammer weil er sehr ungewöhnlich ist. Das Intro ist auf Gitarre gespielt und der Hauptteil... Schwer zu sagen. Im Prinzip neben der Drum-Line ist es eine Art Gesang. Ein echter Ohrwurm. Lyrisch gesehen ist der Track kontrovers. Es geht im Prinzip um Vinnie's Einstellung zu Religion. Die Reime und Stilmittel die das Ikon Vinnie Paz benutzt sind top, aber seine Anti-Christliche, weil Muslimische, Gesinnung ist teilweise zu extrem ausgedrückt „I'm the one who hammered the first nail in Jesus". Wobei ich sagen muss, dass ich diese Line eben wegen ihrer Ausdrucksstärke schon sehr gut finde. Es ist nur nicht meine persönliche Gesinnung.
4. The rage of angels (feat. Crypt the Warchild of OuterSpace) (6)
Der Track gefällt mir nicht so gut. Der Beat ist zwar gut, aber insgesamt etwas langweilig. Der Raps sind ebenfalls ok aber auch nichts Besonderes. Deswegen oberes Mittelmaß.
5. Demonwomb Interlude (-)
6. Animal rap (feat. Kool G Rap) (7)
Die erste Single des Albums. Der Beat gehört zu meinen Faves. Hardcore Rap auf Klassische Musik klingt einfach gut. Wahrscheinlich weil es eigentlich nicht zusammenpasst. Am Mic haben sich JMT die Unterstützung von Rap Veteran Kool G Rap geholt. Trotzdem ist es hier eindeutig der Beat der mir gefällt und nicht der Text.
Der gesamplete Refrain (Unter anderem Mike Tyson) gefällt mir auch. Top Leistung von DJ/Producer Stoupe!
7. Nada cambia (6)
Ein Track der irgendwie nicht ins Gesamtbild des Albums passen will. Höre ich mir das Album am Stück an, gefällt mir der Song nicht so gut wie wenn ich ihn einzelnd höre.
Der Latino-Beat ist eigentlich super aber irgendwie hätte er eher auf ein Canibus Album gepasst als zu Vinnie Paz. Der Text ist nicht so toll. Wie fast im gesamten Album geht es auch hier um Battle-Rap aber teilweise ist es nur ungezügeltes Fluchen.
8. A storm of swords (feat. Planetary of OuterSpace) (8)
Das zweite Stück mit Klassik Musik. Diesmal vor allem Streicher. Der Beat ist also wieder top. Diesmal sind die Vocals aber auch besser. Vor allem Planetary's Strophe (Die erste) ist super weil er schnell einsetzt und dabei super Flow hat. Der Refrain ist dagegen zu einfach, deswegen nur 8 Punkte. Vinnie Paz rappt aggressiv wie immer.
9. Boondock saints Interlude (-)
10. The wolf (feat. ILL BILL & Sabac Red of Non-Phixion) (5)
Der einzige Track des Albums von dem mir der Beat nicht gefällt. Er ist irgendwie zu roh und dumpf. ILL BILL und Sabac Red können mich allerdings auch nicht unbedingt a Mic überzeugen. Vinnie Paz' Strophe ist ok.
11. Walk with me (feat. The Rhyme Inspector Percee-P)(6)
Wieder ein ordentlicher Beat. Der text ist für mich schwer zu beurteilen aber er ist irgendwie „gewöhnlich". Der Refrain gefällt mir nicht.
12. Rise of the machines (feat. Ras Kass) (8)
Wieder ein Top Track! Das Intro macht ein Sample von Mike Tyson vor dem Kampf gegen Lennox Lewis und man kann das was er sagt im Prinzip auf Vinnie Paz auf diesem Album anwenden. „I was gonnna rip his heart out, I'm the best ever I'm the most brutal and most vicious and most ruthless champion there's ever been My style is impetuous, my defense is impregnable And I'm just ferocious, I want your heart! I wanna eat your children, praise be to Allah!". Die Strophe von Vinnie Paz ist mir wieder teilweise zu extrem aber sowohl seine Rhymes als auch die von Ras Kass sind von Stil und Rap sehr gut.
Der Beat ist im Prinzip Gitarre und Schlagzeug was für Rap ja eher selten ist aber meiner Meinung nach sehr gut klingt!
13. Pity of war Interlude (-)
14. Kublai Khan (feat. Tragedy Khadafi & Goretex of Non-Phixion) (8)
Der zweite Single des Albums. Alle 3 Rapper können Rap-Technisch total überzeugen. Der Beat ist wieder ein etwas härterer wie bei „Tibetan black magicians" aber er passt sehr gut. Der Refrain besteht aus Samples des American Cream Team (Wu-Fam).
15. What's really good (feat. Rocky Raez) (6)
Der Beat ist hier wieder gut, aber Rocky Raez gefällt mir nicht so gut wobei man anerkennen muss das er einen sehr guten Flow hat. Aber irgendwie passt er nicht zu Vinnie.
Der Beat hat wieder Streicher was mir sehr gefällt.
16. The heart of darkness (Interlude) (-)
17. Raw is war 2003 (6)
Der letzte Track des Albums ist ganz gut, aber nicht überragend. Schwer zu beurteilen da die Lyrics wieder nicht so umwerfend sind, der Beat aber mal wieder was besonderes.
Hidden Tracks:
- I against I (6)
Der Beat ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich weiss nicht welcher Rapper hier gefeatured ist, aber es müsste Jus Allah sein.
- Animal Rap (Remix) (6)
Da gefällt mir das Original deutlich besser. Der Klassische Beat der die normale Version so gut gemacht hat wurde hier durch einen ruhigen Beat ersetzt und im Refrain singt jetzt eine kindliche Stimme. Klingt fast ein bisschen unheimlich.
Gesamt: 6,9 Punkte
Das Album „Visions of Ghandi" ist das insgesamt dritte der Jedi Mind Tricks (Stoupe the Enemy of Mankind (DJ/Producer) & Vinnie Paz aka Ikon the Verbal Hologram (Rapper)) aber noch bei keinem der Vorgänger waren die Beats von Stoupe so außergewöhnlich und gut wie bei diesem. Der Name des Albums wird dabei etwas über den Inhalt hinweg täuschen. Das Album handelt nicht von Gandhi und Friedlich und gegen Gewalt sind die Texte ganz und gar nicht. JMT sind nur begeistert von Gandhis Fähigkeit Menschen nur durch Worte zu beeinflussen (Ähnlich wie ihr Name „Jedi Mind Tricks", also den Geist eines Menschen nur durch Präsenz und geistige Stärke beeinflussen). Das ist alles. Die Texte sind dagegen eher die des Ausdrucks roher Gewalt als die des gewaltlosen Widerstandes. Dabei erkennt man das Vinnie Paz bei seinen Texten eine Entwicklung durchmacht. Hat er sich beim letzten Album „Violent by design" noch eher mit Verschwörungstheorien und ähnlichem beschäftigt, geht es in „Visions of Gandhi" eher um puren Hardcore / Battle Rap. Dabei kann ich viele seiner Gesinnungen vor allem im Bezug auf Religion und Homosexuelle absolut nicht teilen aber das sind einfach Punkte der persönlichen Einstellung die ich nicht negativ bewerten kann.
Was das Album ausmacht sind eindeutig die Beats. Sie gehen weg von den harten Street-Beats die man normalerweise bei Hardcore Rap findet und in eine Richtung die ich in dieser Ausprägung so noch nicht erlebt habe. Es gibt Klassik-Einflüsse, Lateinamerikanische Gitarren Rhytmen und ganz normale Begleitung auf Schlagzeug und Gitarre. Stoupe lässt hier seiner musikalischen Vielfalt freien Lauf und das ist es was „Visions of Gandhi" in meinen Augen zum Album mit der besten Produktion des Jahres 2003 (Zusammen mit „Rip the Jacker von Canibus. Produziert von.... Stoupe) macht.
Die Features sind insgesamt ok. Nur 2 Rapper stechen raus. Ras Kass hat einen Top-Verse in „Rise of the machines" hingelegt und Canibus hat in „Tibetan black magicians" 2 der besten des Albums geschrieben. Dazu kommt das er und Vinnie Paz einfach ein tolles Team am Mic bilden. Auf die Kombination JMT / Canibus können wir uns ja hoffentlich noch oft freuen, jetzt da Canibus beim selben Label wie JMT unter Verrag steht. (Babygrande Records)
Eindeutig eine der besten Rap-Platten des Jahres 2003!
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