Im Vis a Vis-Reiseführer "New York" kann man sehen, wie ein wunderbarer Reiseführer aussehen kann. Er überzeugte mich von dieser Reiseführer-Reihe und ich habe sie seitdem jedem empfohlen.
Dann die Enttäuschung zwei Sommer hinter einander; erst "Vis a Vis Provence", dann in 2003 "Vis a Vis Kanada". Manches unwichtige oder touristisch schon sehr bekannte erhält Seite um Seite im Buch, während viele andere Orte oder Landstriche völlig zu kurz kommen.
Jemand sagte mir vor kurzem, dass die Vis a Vis-Reihe sehr gut für Städtereisen sei, aber nicht für Landstriche oder ganze Länder. Das kann ich nur bestätigen (leider). Dabei ist der New York-Reiseführer viel dicker als z.B. der der Provence. Hätte man (bei dem Preis) nicht bei der Provence oder Kanada noch ein paar Seiten "drauflegen" und mehr Infos bieten können?
Die Übersetzung ins Deutsche ist auch teilweise nicht gut gelungen, das machte sich allerdings in Rom (siehe 'Vis a Vis Rom') eher bemerkbar als beim Kanada-Reiseführer.