|
|
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Eine Enttäuschung, 26. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Tja, die Überschrift drückt es ja schon aus.Nachdem die Elektro-Metal Innovatoren zusammen mit Bands wie Oomph eine Art neuen Sound kreirten, der u.a. Bands wie Rammstein beeinflußte, drifteten sie ab "Virus" von Ihrem ursprünglich hartem Sound ab, um sich mehr trendigen Sounds zu widmen. Zu Zeiten der Veröffentlichung dieses Albums waren dies "Prodigy" und diverse Acts der Breakbeat-Szene. Anstelle eigene Akzente zu setzen, kopierte man stattdessen von anderen Bands übernommene Sounds. Das innovative, frische, raue Element und die Spontanität vorausgegangener Werke, wie dem überragenden "Hellraver", mußten da natürlich auf der Strecke bleiben. Der Sound wurde poliert, die Gitarrenarbeit auf ein Minimum reduziert, so daß man eigentlich nur noch einen Gitarristen benötigen würde! Das Element Metal oder Rock existiert auf dieser Scheibe eigentlich nur noch Fragmentweise. Komischerweise stellen die rockigen Stücke, "Reflect it", "DiscoThrash" und "Powered States" gleichzeitig auch die Höhepunkte dieses ansonsten mehr als durchschnittlichen Albums dar. Ob 3 gute bis sehr gute Stücke allerdings für eine Kaufempfehlung ausreichen, muß jeder selbst entscheiden. Wer wissen möchte, was diese Band einst vermochte, ist mit dem Vorgänger "Hellraver" am besten bedient. Jens Bauer, Kronach
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|