2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine breit angelegte Reportage aus dem Cyberspace in nuce, 25. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Virtuelle Welten. Reisen im Cyberspace. (Broschiert)
Rheingolds richtungsweisendes Buch ist ein Streifzug durch den entstehenden Cyberspace. Auf etwa 600 Seiten geht es in einer breit angelegten, reportageähnlichen Darstellung um die Geschichte des Cyberspace, verschiedene weltweit konvergierende Entwicklungen, den ,wirklichkeitsindustriellen Komplex" und schließlich um die möglichen Gesellschaftsveränderungen durch virtuelle Realität, vom Cybersex (Teledildonics) bis zum Welthandel. Schön an dem Buch ist zum einen der plastische Stil, zum anderen die sehr fazettenreiche und wohl aufwendig recherchierte Entwicklungsgeschichte und schließlich Howard Rheingolds eigene Einschätzung der Situation.
Bemerkenswert z.B. ...
- postsymbolische Kommunikation a la Jaron Lanier, S. 236 - Körperbegriff S. 288, 390ff - Wahrnehmungsverarbeitung (-> !radKon), S. 489f - Gesellschaftsvertrag mit dem Computer, S. 593ff
außerdem z.B. militärische Anwendung von VR/Telepräsenz, SIMNET, einiges zur Dekonstruktion des Körperbegriffs, Unterhaltungsindustrie, generell: wie entwickelt sich eine Technologie? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein