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Produktinformation
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So opfert Flush aus Liebe zu Miss Barrett seine Lebendigkeit, seinen Mut und seine Jagdgelüste und so sind sie eine lange Zeit miteinander allein, während Flush, bereits von Natur aus einer einfühlsamen Rasse angehörend, ein erstaunliches Gespür für menschliche Empfindungen entwickelt und zum geheimen und äußerst verschwiegenen Mitwisser des intimen Lebens seiner neuen Herrin wird.
Wie die Liebe in Miss Barret wieder die Lebensgeister erweckt und sie von ihrer Krankheit erlöst, wie sie täglich fiebernd Briefe liest und einen Herrn mit schwarzen Locken und gelben Handschuhen empfängt, wie sie Flush aus den Fängen der Hundediebe befreit und wie sie ihre Flucht nach Italien plant, all das erfahren wir aus der Perspektive Flushs, der am Tonfall bemerkt, was vor sich geht, während er die Worte nicht versteht, der mit den Sinnen wahrnimmt und dem sich die Welt hauptsächlich durch Gerüche erklärt.
Flush denkt, beobachtet und reflektiert wie ein Fabelwesen, und während sich uns aus seiner Sicht das Leben des Dichterpaares Elizabeth Barret und Robert Browning offenbart, erhalten wir tiefen Einblick in die Wesenhaftigkeit von Mensch und Tier, in ihre ewigen Beziehungen zueinander und in die Analogien, durch die sich die Menschenwelt mit der Welt der Hunde so herrlich parodieren läßt. --Daphne Unruh
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Er kommt als Jugendlicher zur kranken Miss Barrett und verträumt in deren Krankenzimmer zu ihren Füßen auf dem Sofa die ersten Jahre seines Erwachsenen- Lebens. Immerhin lernt er hier Disziplin, lernt, sich als edlen Reinrassigen zu begreifen, an der Leine zu gehen, treu seiner Herrin ergeben zu sein.
Später muss er leider lernen, was es bedeutet, wenn das Frauchen ihre Hauptliebe einem menschlichen Zweibeiner schenkt und ihren Flush fast vergisst. In Florenz am Schluss seines Lebens schließlich lernt er das Vagabunden-Leben der Straßenhunde kennen und lernt, sich mit den Marktfrauen gut zu stellen. Scheinbar wird er zu Hause ziemlich vernachlässigt. Immerhin erinnert er sich in dem Moment, als er den Tod kommen fühlt und bei den Marktfrauen ist, dass er zu seinen Menschen zu Hause gehört. Er jagt nach Hause und stirbt bei seinem geliebten Frauchen, der jetzt verheirateten Mrs Browning.
Das Buch ist rührend, informativ, was die Welt eines Hundes angeht, ist gut und leicht und lustig zu lesen und jedem Hundeliebhaber zu empfehlen. Jedem Woolf-Liebhaber ebenso.
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