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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Faszinierendes neues SF-Universum,
Von
Rezension bezieht sich auf: Virga 1: Planet der Sonnen (Taschenbuch)
Das Universum in ferner Zukunft: Die Welt namens Virga besteht aus Tausenden kleiner Asteroiden und Himmelskörper, die um einen zentralen Stern kreisen. Dessen Licht und Gravitationskraft sind allerdings schwach, und so haben die Menschen, die diese Welt bevölkern, nicht nur damit begonnen, sich selbst künstliche Sonnen zu bauen und künstliche Schwerkraft zu erzeugen, sondern sich auch darum aufs heftigste zu bekriegen - denn Licht und Gravitation sind kostbar. Der junge Hayden Griffin muss das auf bittere Art und Weise erfahren, als seine Eltern bei einem Angriff des feindlichen Staates Slipstream umkommen, der die neugebaute Sonne der Nation Aerie zerstören sollte. Hayden schwor blutige Rache. Sein Ziel: der Tod von Admiral Chaison Fanning, dess Luftflotte für den Angriff auf Aerie verantwortlich war. Doch während Hayden seinem Ziel gefährlich nahe kommt, tritt ein Ereignis ein, dass Haydens Schicksal für immer verändern wird und das möglicherweise die größte aller Fragen beantworten kann: Was für eine Welt ist Virga eigentlich - und wer hat sie gemacht?Soweit mal die Inhaltsangabe aus dem Buchinneren. Habe mir dieses Buch einfach aus Neugier gekauft und sofort begonnen zu lesen. Es ist ein ziemlich ungewöhnlicher SF-Roman, denn wenn man die Beschreibungen dieser Welt liest, denkt man zuerst an die Kolonisierung der Neuen Welt, die Luftschiffe bzw. Kämpfe erinnern eher an Admiral Hornblower und die Britische Flotte als an Raumkämpfe. Ich habe schon viele SF-Bücher gelesen, aber hier brauchte ich wirklich lange, um mich in diesem neuen Universum zurechtzufinden, dementsprechend war die erste Hälfte des Buches ziemlich zäh zum Lesen, aber wenn man sich mal an dieses Universum gewöhnt hat, ist es echt faszinierend. Vor allem die Vorstellung, dass die Menschen den Großteil ihres Lebens in Schwerelosigkeit verbringen. In dieser Welt gibt es viele Konflikte der einzelnen Staaten (Asteroiden) untereinander, vergleichbar mit den Stadtstaaten des alten Griechenland. Aber gegen Ende des Buches wird auch von einer großen Bedrohung außerhalb Virgas gesprochen, welche noch kommen sollte. Die Charaktäre fand ich sehr positiv, klar Hayden ist ein typischer Held der jede Falle überwindet, aber es gibt bei den verschiedenen Charaktären kein Gut/Böse-Schema, die sind alle sehr facettenreich und verbergen auch Geheimnisse voreinander. Warum ich 3 Sterne vergebe, mich hat es gestört dass das Buch keine abgeschlossene Handlung hat, mittendrin ist einfach Schluss. Ein Cliffhanger also, sicherlich hätte ich noch gerne weitergelesen wie die Hauptpersonen aus den misslichen Lagen rauskommen, in denen sie sich gerade befinden bzw. ob irgnedwelche Hauptpersonen sterben. Aber für die deutsche Übersetzung muss man noch bis September warten. Im englischen sind bereits mehrere Romane über dieses Universum erschienen. Ich denke schon, der Autor hätte einige Seiten sparen können, die einfach nur Fülle sind (weder das Universum beschreiben noch die Handlung voranbringen) und stattdessen eine halbwegs abgeschlossenes Ende schreiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessanter Roman abseits vom üblichen,
Von Sci-Fi Fan "Dauerleser" (Essen, im schönen Ruhrpott) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Virga 1: Planet der Sonnen (Taschenbuch)
Zum Inhalt ist der bisherigen Rezension nur hinzuzufügen, das der "Stern", der der Mittelpunkt der Sphäre ist, eigentlich keiner ist - was im weiteren Verlauf des Romans auch von Bedeutung sein wird.Ich fand ihn allerdings von Anfang an spannend, weil die Protagonisten sehr detailliert und liebevoll beschrieben werden und man sich schnell im Roman verlieren konnten. In weiten Teilen erinnerte er allerdings stark an den Roman "Das Floß" von Stephen Baxter - der darin eine Zivilisation in der Schwerelosigkeit ebenfalls sehr gut und spannend beschrieben hat und auch dort zunächst nicht klar war, wie diese entstanden ist. Für mich war der Roman auch nicht "nicht abgeschlossen". Der Hauptprotagonist hat sein (im Laufe des Romans gewandeltes) Ziel doch am Romanende erreicht und auch die Nebenhandlung war abeschlossen, denn auch der Admiral hat sein erklärtes Ziel erreicht. Man muss doch nicht immer alles bis ins letzte vorgekaut bekommen... Auf jeden Fall ist das Universum (und auch die handelnden Protagonisten) interessant genug, um ungeduldig auf die Fortsetzungen zu warten und zu hoffen, das die nächsten Romane nicht wie bei anderen Reihen, wieder jeweils unendlich auf sich warten lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
SF oder Steampunk??,
Rezension bezieht sich auf: Virga 1: Planet der Sonnen (Taschenbuch)
Ich liebe ausgefallene Weltenschöpfungen, und Zerogravityhabitate sind in der SF leider sehr selten. Aber die tatsächlichen SF-Elemente, dumm gesagt Supertechnik und Aliens, treten nur ganz am Rande auf, werden eigentlich nur als existent erwähnt. Genauso wie das Mikrouniversum Virga an sich, es existiert, keiner weiß wie oder warum, einzige höherwertige Technik in Virga sind die Sonnen selbst, die auch gleich wieder für einen Downgrade der Technik sorgen. Technik besteht aus Alkoholbetriebenen Raketen, Elektrizität kommt eigentlich nicht vor.Irgendwie kommt dabei so etwas ähnliches Steampunk ohne Schwerkraft heraus, und das ist richtig interessant. Bei der Beschreibung seiner durchdacht konstruierten Welt hat Schroeder allerdings die Handlung vernachlässigt, denn allzu viel passiert eigentlich nicht. Irgendwie geraten die Protagonisten wie in einer Best-of-Sightseeing-Tour an die interessantesten Orte, dann passiert irgendwas, und erst zum Schluss ergibt das alles einen Sinn. Ok, das ist wohl so bei weitgesteckten Handlungsräumen, und das hier wird mindestens eine Trilogie. Im nächsten Band kennt dann der Leser die Umgebung, dann sollte mehr Handlung möglich sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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