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Violinkonzert D-Dur
 
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Violinkonzert D-Dur

Anne-Sophie Mutter Audio CD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Peter Iljitsch Tschaikowsky
  • Audio CD (28. Oktober 1988)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon Production (Universal)
  • ASIN: B000001G7O
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.762 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Violin Concerto in D, Op.35 - opening applauseAudience Applause0:22EUR 0,29
Anhören  2. Violin Concerto in D, Op.35 - 1. Allegro moderatoAnne-Sophie Mutter19:18EUR 4,49
Anhören  3. Violin Concerto in D, Op.35 - 2. Canzonetta (Andante)Anne-Sophie Mutter 7:18EUR 0,99
Anhören  4. Violin Concerto in D, Op.35 - 3. Finale (Allegro vivacissimo)Anne-Sophie Mutter10:09EUR 2,39
Anhören  5. Violin Concerto in D, Op.35 - closing applauseAudience Applause 1:18EUR 0,53


Produktbeschreibungen

VIOLINKONZERT D-DUR

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genug Zeit genommen? 16. Januar 2011
Von Hörer
Format:Audio CD
Das Konzert gehört sicher nicht zu den am leichtesten konsumierbaren Werken der klassichen Literatur. Eduard Hanslick verriß das Werk nach der Uraufführung. Auch heute geht man häufig bei neuen Werken, wenn es nicht excelent aufgeführt wird, davon aus, daß das Werk schlecht sei und nicht die Interpretation. Anders bei Werken von Mozart beispielsweise.

Die hier vorliegende Aufnahme besticht durch das einzigartige Ausleben des lyrischen Bogens von Thema und Werk, so wie es nur das Gespann Mutter und Karajan konnten. Die meisten von mir bekannten Aufnahmen zeichnen sich durch ein schnelles überspielen der kritschen Passagen, als ob jemand noch einen Zug erreichen müsse. Anne-Sophie Mutter hingegen kann es sich erlauben jede Note bis zur Endlosigkeit auszuspielen, was insbesondere im Solo des ersten Satzes zur Atemtherapie für den Zuhöhrer ausartet. Man traut sich schlicht nicht zu atmen, um den Spannungsbogen nicht zu zerreißen. Die slavische Schwermut reißt einen von oben nach unten mit, ein Anschnallen ist dringenst zu empfehlen.

Ans Herz legen möchte ich noch, daß die Aufnahme unbedingt auf einer High-End-Anlage gespielt werden muß, um der Komplexität des Werkes und der Interpretation gerecht zu werden. Ein Muß für jeden leidenschaftlichen Sammler mitlerweile historischer Aufnahmen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Glamour-Tschaikowsky 1. April 2008
Von Dopoulos
Format:Audio CD
Sicherlich ist Anne-Sophie Mutter eine bewundernswerte Musikerin, eine Ausnahmegeigerin. Mit absoluter Selbstverständlichkeit meistert sie die technischen Hürden des Tschaikowsky Konzertes, Ihr Ton ist von einem anderen Planeten.
An der Essenz des Werkes geht sie mit Herbert von Karajan jedoch völlig vorbei: der in Samt gebettete Klang von Solistin und Orchester umgarnt die Ohren des Salzburger Festspielpublikums und die der CD-Hörer. Doch die klangliche Glamour-Attitüde lässt eben auch keine Ecken und Kanten zu, weder Spritzigkeit noch Tiefgang kann man dieser Darstellung attestieren. Und so ist wieder einmal eine Gelegenheit verpasst das vielgespielte und -geschundene Tschaikowsky-Werk aus seinem undankbaren Dasein als Geiger-Schlachtroß zu erheben (wie es z.B. Gidon Kremer getan hat).
Vor dem Kauf sollte man unbedingt bedenken: Außer zweier Applaus-Tracks gibt es hier keine Zugabe zum Tschaikowsky Konzert, und das, obwohl die Spieldauer der CD nicht mal zur Hälfte ausgenutzt ist. Wenn es denn die deutsche Geigerin sein soll: Anne-Sophie Mutter hat das Werk 2004 noch einmal eingespielt, diesmal mit André Previn am Pult und dem Korngold - Konzert obendrein.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Peter Tchaikovskys Violinkonzert in D Dur op. 35 zählt zu seinen bekanntesten Werken. Zu seinen besten freilich nicht, denn schließlich ist es vor allem und nur das Hauptthema des ersten Satzes, das das Konzert zu so viel Ruhm kommen ließ. Ich war nie ein Freund dieses Konzertes, konnte Eduard Hanslicks vernichtende Rezension vor allem bezüglich des Finalsatzes durchaus nachfühlen. Und die Einspielung von Karajan und Mutter ist gewiss auch nicht das Gelbe vom Ei.

Im ersten Satz schafft Tchaikovsky zugegebenermaßen eine Meisterleistung, was Spannungssteigerung anbelangt. Die Anspannung bis zum Ausbruch des vollen Orchesters, das das berühmte Hauptthema schmettert, ist wirklich beinahe unerträglich, im positivsten Sinne. Ein weiteres Mal erklingt dieses Thema im Orchester. Ansonsten verarbeitet und verziert es der Komponist mannigfach, baut vor allem ein paar sehr schöne, kantable Elemente ein.
Der russische Meister selbst hielt seine Canzonetta als den besten Satz des Werkes und tatsächlich wirkt er zwischen den üppigen, pompösen Ecksätzen sehr angenehm und schön in seiner Schlichtheit.
Was am Finale schön sein soll, erschließt sich mir bis zum heutigen Tage nicht. Aber es soll ja durchaus Menschen geben, die an dieser Wirtshausstimmung Freude finden.

Der vorliegende Konzertmitschnitt von den Salzburger Festspielen 1988 überzeugt vor allem durch seine hervorragende Aufnahmetechnik. Die Interpretation ist aber nicht voll und ganz zufrieden stellend. Bei Anne Sophie Mutter das alte Problem: technisch perfekt, aber mit viel zu wenig Empathie für dieses Stück. Herbert von Karajan leitet die ausgezeichnet spielenden Wiener Philharmoniker im Großen und Ganzen einheitlich, stringent und fein nuanciert. Nur bin ich der Ansicht, dass der erste Satz eine ganze Spur schneller gespielt werden sollte, als es hier und in der Regel der Fall. Die Referenzeinspielung für dieses Werk ist und bleibt Gidon Kremers Interpretation mit den Berliner Philharmonikern unter Lorin Maazel.
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