Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolute Referenz!!! Mehr geht nicht ..., 9. Januar 2009
Nach diesem a u s f ü h r l i c h e n 'Schwelgen' des geschätzten Mit-Rezensenten 'martin-the-artist' und allem was dort zutreffend geschrieben steht, bleibt mir nur noch dies: Absolute Referenz!!! Mehr geht wirklich nicht! Ich habe diese wunderbare Aufnahme nicht nur zigmal immer wieder gern gehört, sondern diese auch klang-technisch absolut stimmige CD schon x-mal verschenkt; ergo kurz und bündig: Wer sie noch nicht haben sollte (kaum zu glauben ;-) oder ein tolles Präsent braucht: Kaufen und genießen!!!
PS: Freue mich schon auf J.F. und ihr Konzert in HH am 21.3.2009 ...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Souverän und präzise, 15. August 2007
Wer Julia Fischer bei einem Konzert in einer Philharmonie vor großem Publikum erlebt, ist fasziniert von dem energischen und selbstbewußten Auftreten der jungen Künstlerin. Die 1983 in München geborene Geigerin begann ihre Ausbildung bereits im Alter von vier Jahren. Die spätere Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten liest sich wie ein who's who. Genannt seien u. a. Lorin Maazel, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Neville Mariner, David Zinman, Michael Tilson Thomas, Guiseppe Sinopoli und Rafael Frühbeck de Burgos. Ihre Auftritte absolvierte sie mit amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern. Bereits Mitte der Neunziger Jahre gewann sie mehrere Wettbewerbe, wie den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und den Eurovisionswettbewerb für junge Instrumentalisten. Seit dem letzten Jahr ist sie an der Frankfurter Musikhochschule eine der jüngsten Professorinnen Deutschlands.
Julia Fischer ist eine Künstlerin, die ein Land nur alle Jubeljahre hervorbringt. Nach eigenen Worten hat die junge Geigerin mit Aufnahmen deshalb lange gewartet, da "sie sich im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht bereit fühlte, die Interpretation eines Werkes zu verewigen." Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt!
Die vorliegende CD mit dem Tschaikowsky-Konzert ist ein Beweis für das souveräne und präzise Spiel der jungen Geigerin. Da ist alles genau durchdacht und in höchster Perfektion dargeboten. Auch wenn man schon einige Aufnahmen des bereits dutzendfach eingespielten Werks besitzt, lohnt sich der Kauf nicht zuletzt auch deshalb, weil auf ihr auch die anderen Violinwerke des Komponisten vereint sind. Nach der schwermütigen "Sérénade melancholique" ist vor allem das äußerst schwierige, furiose Allegro des Valse-Scherzo erwähnenswert, bei dem Julia Fischer ihre Virtuosität voll ausspielt. Den Abschluss bildet das nostalgische "Souvenir d'un lieu cher", bei dem die Geigerin von Yakov Kreizberg am Klavier begleitet wird.
Yakov Kreizberg, ein gebürtige St. Petersburger, der allerdings schon vor über 30 Jahren in die USA emigrierte und das Russische Nationalorchester erwiesen sich ideale Partner bei dieser betörenden Aufnahme.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
(~~)==++ JULIA FISCHER: Eine weitere ÜBERRAGENDE AUFNAHME! Ein MONUMENTALES WERK der VIOLINLITERATUR!, 29. Dezember 2006
Julia Fischer einfach traumhaft! Ihre Einspielung gehört zu den allerbesten Einspielungen dieser Werke überhaupt! Wärmeste Empfehlungen für diese tolle CD von Julia Fischer!! Und wie üblich zeichnet sich ihr Violinspiel durch gestochen scharfe Intonation aus! Eine derart reine Intonation, gepaart mit einer sehr durchdachten und ausdrucksstarken Interpretation dieser Werke, ist nur sehr wenigen gegenwärtigen Geigerinnen und Geigern zu eigen - Julia Fischer ist eine davon! Und damit ist SIE eine der wenigen "Jahrhundertgeigerinnen"! Meine ausführliche Rezension folgt später! ==>
==> Jetzt endlich ist sie da - nach drei Monaten! Meine ausführliche Rezension zu JULIA FISCHERs Tchaikovsky-CD - da ja schon einige Leute meiner obigen Rezensionskurzfassung zugestimmt haben, wollte ich diese dann doch nicht, wie ursprünglich von mir geplant, noch einmal ändern oder durch die folgende Rezensionslangfassung komplett ersetzen, ich habe sie daher wie oben gezeigt belassen und wie folgt durch eine neue, komplett eigenständige und ausführliche Rezension ergänzt. Es ist dabei kaum zu fassen, dass sonst niemand bisher diese grandiose CD von JULIA FISCHER rezensiert hat! Und das fast ein halbes Jahr nach dem offiziellen Erscheinungstag!
Nun zu meiner eigentlichen Rezensionslangfassung: JULIA FISCHER spielt mit sehr feinem, fast scharfem Ton, der in ihrer gewohnten Präzision auch auf dieser CD zu hören ist. Sie variiert ihr Vibrato dabei sehr fein, wodurch dieses sehr belebt ist und sie somit vielschichtige, zu den unterschiedlichen Stimmungen in den einzelnen Passagen dieser Werke passende Tonfärbungen entstehen lässt; JULIA FISCHER formuliert in ihren Tonfärbungen - ohne Vibratoübertreibungen! - sämtliche Passagen dieser Werke sehr schön und glasklar aus, so dass sie uns ein sehr breites Spektrum ihrer "Farbpalette" vermittelt, das stets den SIE charakterisierenden Violinton heraushören lässt. Diese Spielweise zeichnet für mich JULIA FISCHERs Violinspiel in überragender Manier aus. Ihre Intonation ist dabei gewohnt gestochen scharf - das ist ja eigentlich schon klar - JULIA, was soll man da noch anders schreiben?! Die Intonations- und Interpretationsperfektionistin JULIA FISCHER, die zu Recht meint, dass es keine "perfekte" Interpretation gibt, was gut so ist, da sonst sicher Interpretinnen und Interpreten nicht mehr die Musikalität von Werken zu ergründen suchen würden, sondern ausschließlich wohl die "perfekte" Interpretation, die jemand erreicht haben könnte, anstreben würden! (Dies sei nur am Rande erwähnt!)
JULIA FISCHERs Aufnahme sticht dadurch ganz besonders hervor, da sie sehr mitreißend, emotional und ergreifend ist. JUILA FISCHER versteht es stets, den richtigen (Violin-)Ton zu treffen und die unterschiedlichen Stimmungen der hier eingespielten Werke - Tchaikovsky-Violinkonzert, "Sérénade mélancolique" und "Valse-Scherzo" für Violine und Orchester sowie "Souvenir d'un lieu cher" für Violine und Klavier - dem Hörer zu vermitteln. JULIA FISCHER beweist nach den ebenso in besonderer Weise herausragenden Aufnahmen der Mozart-Violinkonzerte sowie der russischen Violinkonzerte, welch ausgereifte und ernsthafte Violinvirtuosin und Interpretin sie auch bei Tchaikovsky ist, wobei ihr sehr junges Alter ihr nicht im Wege steht, wenn sie dem Zuhörer z. B. die Dramaturgien und Spannungen, die in dessen Violinkonzert enthalten sind, in ihrer eigenen Perfektion vermittelt. Dabei liefert sie eine sehr ausgereifte, vielschichtige und durchdrungene und mit vielen Färbungen und Stimmungen versehene Interpretation, die ihresgleichen sucht. Ganz zu Recht wird JULIA FISCHER also von dem Autor und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung Harald Eggebrecht in die Reihe der so genannten "JAHRHUNDERTGEIGER" eingereiht, in der, wie sollte es anders sein (!), ihre beiden großen geigerischen Vorbilder David Oistrach und Yehudi Menuhin selbstverständlich ebenso zu finden sind, neben anderen selbstverständlichen Größen dieser Zeit wie HILARY HAHN und ANNE-SOPHIE MUTTER.
Darüber hinaus zeigt diese Aufnahme von JULIA FISCHER auch die herausragenden pianistischen Qualitäten und Fähigkeiten des von JULIA FISCHER wohl einzig bevorzugten Aufnahmedirigenten YAKOV KREIZBERG, den sie wohl exklusiv für sämtliche Aufnahmen, die sie macht, verpflichtet hat (?), da auch in der kommenden Einspielung des Brahms-Violinkonzerts sowie des Brahms-Doppelkonzerts YAKOV KREIZBERG wieder dirigiert. Das hervorragende Zusammenspiel von Solistin und Dirigent würde natürlich nicht funktionieren, wenn nicht ebenso der Orchesterteil in dem Tchaikovsky-Violinkonzert sowie in der "Sérénade mélancolique" und in dem "Valse-Scherzo" in gleicher Weise harmonisch darin eingefasst wäre, so wie dies in dieser Aufnahme mit dem Russischen Nationalorchester wiedermals in hervorragender Weise gelungen ist; Solistin, Orchester und Dirigent bilden somit eine wohl aufeinander abgestimmte harmonische Einheit, die mit weiterer Zusammenarbeit mehr und mehr "zusammenschweißt"! Es wird also sicher NOCH BESSER, als es jetzt schon der Fall ist!
Insgesamt zeigen die Aufnahmen auf dieser CD, dass sich hier exzellente Musikerinnen um Musiker zusammengefunden haben, die eine stimmungsvolle und präzise und harmonisch aufeinander abgestimmte klassische Musik vortragen. Man kann also guter Hoffnung sein, dass die Kombination FISCHER-KREIZBERG zusammen mit dem entweder Niederländischen oder Russischen Nationalorchester auch weiterhin in dieser Perfektion bei den kommenden Aufnahmen bestehen bleibt - dies scheint ja ein ausgesprochenes QUALITÄTSSIEGEL zu sein!
Das besonders schöne Foto der sehr hübschen JULIA FISCHER, das sie mit geschlossenen Augen vertieft in ihr Violinspiel zeigt, rundet außerdem den tollen Gesamteindruck dieser CD ab, so dass akustisch - worauf es ja eigentlich ankommt! -, aber auch optisch eine sehr wohl gelungene CD entstanden ist! Gratulation also auch an den Fotografen und an den Designer des CD-Covers!
Ich kann also nur meine ALLER-ALLER-BESTEN EMPFEHLUNGEN für diese äußerst WUNDERBAR GELUNGENE CD von JULIA FISCHER & YAKOV KREIZBERG zusammen mit dem RUSSISCHEN NATIONALORCHESTER aussprechen, die allerdings sogar noch übertroffen wurde durch die überragende Einspielung des Brahms-Violin- sowie des Brahms-Doppelkonzertes für Violine & Cello (DANIEL MÜLLER-SCHOTT) unter der Leitung von YAKOV KREIZBERG! Diese ist nun endlich am 13. April 2007 erschienen. Also bloß diese neue CD von JULIA FISCHER nicht verpassen! Die ist großartig und sogar noch großartiger und ergreifender als ihre Vorgänger-CDs!!
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