Da das Album bisher nur von Liebhabern der alten Werke von LAM bewertet wurde, schreibe ich nun eine Rezension, denn ich finde die beiden Vorgänger eher mittelmäßig. An "Violent Acts Of Beauty" hingegen gefällt mir die Vielseitigkeit. Gut, einen absoluten Überhit gibt es hier nicht zu verzeichnen, dafür aber auch keinen Totalausfall. Auch der leicht erhöhte Härtegrad sagt mir zu, ebenso das Ausbleiben von Schmalztexten, hier geht es eher sozialkritisch zur Sache. Man findet auf diesem Album treibende Stücke wie "Nothing's sacred", gelungene Balladen wie "Heaven now" und lässige, fast swingende Nummern wie "America's a f***ing disease". Kurz gesagt: London After Midnight sind nach wie vor nicht eine meiner Lieblingsbands, aber ein gutes Gothic (Rock)-Album haben sie (respektive Sean Brennan) durchaus abgeliefert.