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Vincent will Meer


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Produktinformation

  • Darsteller: Florian David Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch
  • Format: Dolby, Farbe, Widescreen, PAL
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Constantin Film
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (169 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005NOYF2C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.281 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Vincent will weg! Raus aus der Klinik, in der er lernen sollte, mit seinem Tourette-Syndrom umzugehen. Zusammen mit der magersüchtigen Marie, die ihn zur Flucht überredet hat, und seinem zwangsneurotischen Zimmergenossen Alexander wollen sie im geklauten Auto nach Italien. Während die drei Ausreißer die Welt und ihre täglichen Probleme zu meistern versuchen, sind ihnen Vincents Vater und die Psychologin Frau Dr. Rose auf den Fersen. Am Ende der Reise ist zwar niemand geheilt, aber alles anders. Darsteller: Florian David Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch Regisseur(e): Ralf Huettner

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kunde am 8. Januar 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe im Rahmen meines Studiums eine Präsentation über das Tourettesyndrom gehalten und mich deswegen auch mit einem Touretteerkrankten getroffen. Wir haben einen Tag zusammen verbracht und er hat mir dabei auch erzählt, dass er mehrere Gespräche mit Florian David Fitz hatte, der in Vincent will Meer einen Tourettebetroffenen spielt. Der Schauspieler hat sich intensiv auf seine Rolle vorbereitet und er spielt sie sehr authentisch. (Florian David Fitz unterstützt auch die deutsche Tourettegesellschaft) Auch meinem Touretteerkrankten sind beispielsweise immer Mal wieder obszöne Wörter rausgerutscht und er hatte verschiedene Zuckungen, was Fitz wirklich gut nachstellt.

Der Film hat mich von Anfang bis Ende fasziniert. Ich konnte herzhaft lachen und musste auch weinen. Die vielen kleinen Schicksale sind toll dargestellt und der Film wird nicht langweilig. Ich habe mitgelitten und mich mitgefreut! Die Idee des Films ist außergewöhnlich und wunderbar umgesetzt!
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin TOP 100 REZENSENT am 13. November 2010
Format: DVD
Vincent (Florian David Fitz) leidet unter dem Tourette-Syndrom. Nach dem Tod seiner Mutter schiebt sein Vater, ein erfolgreicher Politiker (Heino Ferch), den wenig vorzeigbaren Sohn in eine psychatrische Klinik ab. Dort lernt Vincent erst seinen zwangsneurotischen Zimmernachbarn Alex (Johannes Allmayer), der Schmutz hasst und Ordnung liebt, sowie die magersüchtige Marie (Karoline Herfurth)kennen.
Marie und Vincent kommen sich bald näher und beschließen eines Tages aus der Klinik abzuhauen. Vincent will nach Italien ans Meer, um so den letzten Wunsch seiner toten Mutter zu erfüllen.
Als sie das Auto ihrer Therapeutin stehlen wollen kommt ihnen Zimmernachbar Alex in die Quere und wird zum unfreiwilligen Mitfahrer. Zusammen macht sich das ungleiche trio auf den Weg nach Italien.
Dorthin sind auch bald Vincents Vater und die Therapeutin (Katharina Müller-Elmau)der drei Ausreißer unterwegs.

Un so entwickelt sicn doppeltes Roadmovie. Die drei "Gestörten" entdecken ihre Freiheit wieder und müssen erkennen, dass ihre psychischen Probleme sich nicht durch eine Flucht lösen lassen.
Doch auch die Verfolger entwickeln sich auf der Reise. Vincents Vater erkennt, dass seine Ansprüche an einen perfekten Sohn die Beziehung zu seinem Kind ruiniert hat und die Therapeutin erlebt ihre beruflichen Grenzen.

"Vincent will Meer" ist ein großer Film, dem es gelingt Tragik und Humor perfekt zu vereinen. Regisseur Ralf Huettner hat der Versuchung widerstanden, die psyschen Probleme seiner Hauptdarsteller zu albernen Kalauern zu nutzen oder sie umgekehrt als besonders wertvolle Menschen darzustellen.
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Luxemburgerli am 4. Mai 2010
Format: DVD
Der Film "vincent will meer" beeindruckt mich durch etwas, was eigentlich kaum noch Kinofilme haben: Er ist unglaublich ausgewogen, hat nicht zu viel Romantik, nicht zu viel Drama und genau die richtige Portion Komödie. Dadurch bleibt der Eindruck eines abgerundeten Werkes im Kopf, quasi ohne Ecken und Kanten. Er ist - auch wenn das jetzt sehr subjektiv ist - perfekt.
Florian David Fitz hat als Drehbuchautor und Hauptdarsteller ein hervorragendes Werk geschaffen, denn Tourette-Syndrom gut darzustellen und es nicht zu übertreiben, ist wohl - gelinde gesagt - verdammt schwer.
Ich finde in Filmen wichtiger, dass die Charaktere authentisch gespielt werden und dass man sich einfach in sie hineinversetzen kann. Das ist nicht nur DFD, sondern auch den anderen Darstellern in diesem Film perfekt gelungen, auch wenn die Story an ein aufgewärmtes "Knocking on heaven's door" erinnert. Doch das ist eigentlich ziemlich egal, da die Charaktere so einzigartig wie bizarr und dabei doch wieder "normal" sind, dass man die Story dabei fast vergisst.
Die Szenen bestechen dadurch, dass man den Eindruck bekommt, in Wirklichkeit könnte es genauso ablaufen: Es wirkt nicht überdreht oder unecht, die Situationskomik kommt nicht auswendig gelernt, sondern wirklich so rüber, als sei der Witz dem Zufall entsprungen.
Ein Film, der ausnahmweise mal ein ernstes Thema anspricht und dabei nicht in die alte Drama-Schiene gerät, sondern das Thema Behinderung mit etwas Humor und Weltsicht angeht, habe ich noch nie so gut gemacht und mit so guten Schauspielern gesehen.
Ich hoffe, dass wir noch ähnlich gute Filme von Florian David Fitz erwarten können!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Medici am 5. November 2010
Format: DVD
Vincent (Florian David Fitz) ist 27, hat Tourette und sein von der Familie getrennt lebender Vater bringt ihn nach dem Tod der Mutter in einer psychiatrischen Klinik unter. Dort teilt er sich das Zimmer mit dem Zwangsneurotiker Alexander (Johannes Allmayer) und trifft auf die anorektische Marie (Karoline Herfurth). Vincents großer Traum ist, die Asche seiner Mutter, die er in einer Bonbondose mit sich herumträgt, nach San Vincente ans Meer zu bringen -dort wo seine Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat. Den dreien gelingt es, das Auto der leitenden Ärztin zu kapern und schon geht es auf vom beschaulichen Chiemgau über die Alpen nach Italien. Vincents mitten im Wahlkampf steckender Vater und die um Maries Gesundheit besorgte Ärztin sind natürlich hinter dem Dreigestirn her und schon nimmt das Roadmovie Fahrt auf.

Die drei großartigen Hauptdarsteller, die einfühlsame Regie und last but not least das Drehbuch retten diesen vor Roadmovie-Klischees strotzenden Film vor dem Mittelmaß. Es macht unglaublichen Spaß den dreien bei der Flucht, Selbstfindung, Reifung und Selbstbehauptung zuzuschauen. Auch wenn alles schon einmal da gewesen ist, ist es dennoch eine sehr fein erzählte und nie mit plattem Humor strapazierte Geschichte von drei Outsidern, die ihren Platz finden -ob sie wollen oder nicht.

Neben den schauspielerischen Glanzleistungen möchte ich noch ganz besonders auf die wunderbare Regie hinweisen. Ich wüßte zu gerne, ob mein persönliches Highlight des Films -das Dirigieren eines Sonnenuntergangs zu Beethoven-Klängen- ein Einfall der Regie war oder ob es schon so im Drehbuch stand. Das werde ich wohl nie erfahren, aber schön war es trotzdem.

Fazit: Sicher nicht Oscar®-verdächtig, aber ein sehenswerter Film und nicht zu Unrecht *der* Überraschungserfolg des Kinofrühlings 2010 in Deutschland.
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