VEGA! Ein Name, der wie Nebel über der Szene liegt. Von der Juice nach Casper, als Newcomer des Jahres geehrt, ist der Frankfurter ganz oben in der Hip Hop Szene angekommen.
Nur wenige Musiker schaffen es, auch noch 2 Jahre nach ihrem Debütalbum Konzerte auszuverkaufen und die Hallen zum Überkochen zu bringen. Vega schon.
Durch sein Debütalbum Lieber bleib ich Broke , u.a. mit Kool Savas , hat sich der Frankfurter Rapper in der Szene etablieren können. Mit seinem am 13.01.2012, über sein eigenes Label 'Freunde von Niemand' in Kooperation mit 'Wolfpack Entertainment', erscheinenden zweitem Album Vincent , will Vega einen weiteren riesigen Sprung auf der Karriereleiter machen und sich selbst, so wie andere, in seinen Schatten stellen.
Vincent ist ein Album das Hoffnung und Chaos vereint, ein Werk, das von Leid berichtet und trotzdem Mut macht. Ein Tonträger, dessen einstündiger Musikgenuss sofort erkennen lässt, dass seine zweijährige Entstehungsphase durch das echte Leben begründet war.
Sag den Leuten ich hab Meere durchschwommen/
Nein, sag ihnen ich hab Berge erklommen/
Und erzähl Ihnen, auf der Fährte zur Sonne,/
hab ich Löwen bekämpft, gegen Bären gewonnen
In einer Zeit, in der deutschem Rap nachgesagt wird, Authentizität und Ehrlichkeit, die ihn einst zum wichtigsten Standbein der urbanen Jugendkultur dieses Landes machten, verloren zu haben, ist Vincent ein Album, dass dort anknüpft, wo die modernen Straßenrapper; ihre Bodenhaftung verloren haben. Vega geht offensiv damit um, die Herzen der Kids erreichen zu wollen. Peinlich wirkt das nicht. Auch deshalb nicht, weil die Augen des Rappers keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass diese Aussage kein Marketing oder ein fehlender Mut zu einer härteren Gangart ist. Vega überzeugt durch Leidenschaft und Ehrlichkeit. Selbstreflektion ist ihm wichtiger als gekaufte Gastparts, Freundschaft wichtiger als kurzfristige Business-Moves, Loyalität wichtiger als Geld. Ein gutes Album ist wichtiger, als ein Platz auf dem Roten Teppich. Die Kids lieben ihn dafür. Einfach VEGA!!
(Hadi El-Dor nach dem erstmaligen Durchhören des Albums)
Text: Wolfpack Entertainment & El-Dor Management
Rappers.in (9,5 von 10 Punkten):
Mit Vincent liefert Vega ein persönliches, aber vor allem stimmiges Album ab, welches bei mir wohl noch einige Zeit auf Rotation laufen wird, ohne dass überhaupt Teile geskippt werden müssen. Ein ehemaliger Tourpartner des Freundes von Niemand hat es letztes Jahr an die Spitze der Charts geschafft auch, weil seine Musik unglaublich viele Leute nachfühlen konnten. V spricht eine ähnliche, immer weiter anwachsende Zielgruppe an, nur, ohne dabei seinen Bezug zur Straße zu vernachlässigen. Um es in seiner Sprache zu sagen: Nach Vincent hat Vega die Schwelle zum Thronsaal endgültig überschritten.
Rappers.in (9,5 von 10 Punkten):
Mit Vincent liefert Vega ein persönliches, aber vor allem stimmiges Album ab, welches bei mir wohl noch einige Zeit auf Rotation laufen wird, ohne dass überhaupt Teile geskippt werden müssen.
Diginights.com (5 von 5 Punnkten):
Die deepen Songs sprechen mit Sicherheit eine breite Masse an, doch ob es für ganz oben reicht bleibt abzuwarten. Das Tor zum Schloss ist geöffnet, die Krone und der Thron sind in Sicht- und Reichweite! Für uns ein erstes Highlight im neuen Jahr!?
Rap.de (6 von 7 Punkten):
Mit Vincent hat sich Vega endgültig sein eigenes Genre geschaffen, nennen wir es einfach mal Pathos-Rap.
Laut.de (4 von 5 Punkten):
Musikalisch gibt es an Vincent nichts auszusetzen. Cubeatz, Johnny Pepp und Cristal versorgen Vega mit bombastischen, an Theatralik schwer zu überbietenden Instrumentals.