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Vincent Van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft (deutscher Ton / EU-Import)
 
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Vincent Van Gogh - Ein Leben in Leidenschaft (deutscher Ton / EU-Import)

Anthony Quinn , Kirk Douglas    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Anthony Quinn, Kirk Douglas
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005EZU9MA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.125 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

EU-Import mit deutschem und englischem Ton sowie deutschen Untertiteln.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich glaube der Film zu diesem Thema ist nicht mehr zu übertreffen. Kirk Douglas wird förmlich mit der Rolle eins.
Man glaubt man hat Vincent van Gogh persönlich vor sich.
Nicht anders ist dies bei Paul Gaugain, der von Antoni Quinn
dargestellt wird sowie den Darstellern die Theo van Gogh und den Postboten Roulin darstellen. Es fehlen zwar zwei Maler Bernard und Levier im Atelier des Südens aber ich denke man wollte
nicht zuviel von der eigentliche Geschichte ablenken,
daher ist der Fehler hinnehmbar. Schauspiler wie Kirk Douglas
gibt es in unserer Zeit kaum noch. Lob auch für die im Film
gezeigten Gemälde und Zeichnungen, von den ersten Kohlezeichnungen bis zu den Ölbildern stimmt zeitlich und
von den Motiven und Bildern meines Erachtens alles.
Vincent van gogh war einer der begabtesten Maler der Zeitgeschichte für mich.

Frank Heitkamp

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
"Lust for Life" ist das, was man auch über die Bilder Vincent van Goghs sagt: ein Meisterwerk. Zwar muss ich mich klar als Ahnungsloser des nicht bewegten Bildes äußern. Aber wie hier Leben und Werk eines Schöpfers von Bildern in bewegte Bilder umgesetzt wird, ist einzigartig. Regisseur Vincente Minnelli ist aber auch der richtige Mann für das Thema - von den klassischen Hollywoodregisseuren greift er neben Douglas Sirk so tief in den Farbtopf, wie das später erst wieder ein Pedro Almodóvar tun sollte. Obwohl das noch keine Garantie ist, dem großen Thema gerecht zu werden, macht Minnelli hier alles richtig. Vor allem hat er weit mehr als nur ein üppig bebildertes Biopic abgeliefert. Er greift nicht einfach zu einer herkömmlichen Biographie als Vorlage, spult nicht einfach nur Szenen eines Lebens ab. Sein Film ist selbst ein Gemälde und belässt dem Rätselhaften von van Goghs Lebenssuche und -gier immer ein kostbares Stück Geheimnis. Obwohl wir doch eine äußerlich linear und scheinbar konventionell erzählte Geschichte sehen, bricht die herkömmliche Dramaturgie gelegentlich auf und wird die Erzählung selbst ein bißchen abstrakt. Man kann es auch anders sagen: Sie wird Bild statt Plot. Dies ist besonders deutlich in den Szenen, in denen van Gogh sich Gewalt antut: In den jeweiligen Momenten ist ein Gefühl ganz stark, dass es genau jetzt und genau so und nicht anders kommen muss, aber im Nachhinein ist es (mir jedenfalls) ziemlich schwierig zu sagen, was denn nun die Ereignisse, Eindrücke, Erlebnisse waren, die etwas in van Gogh zum Bersten gebracht haben. Damit gelingt dem Film etwas Einzigartiges und sehr Schwieriges: Er kann und will das vielleicht Unerklärliche gar nicht erklären, aber er lässt es uns fühlen. Es mag einem bei dem Betrachten der zu seinen Lebzeiten verkannten und unerklärten Bilder ebenso gehen.

Dazu trägt die meisterhafte Bildsprache Minnellis bei, auch hier gelingt ihm Gewagtes und Unkonventionelles. Die Breitwand sorgt zunächst nicht für grandiose Panoramen, sondern für dräuende Enge niedriger Decken, doch weil in diesen erdrückenden Räumen der Anfangsphase des Filmes die Menschen weit auseinanderstehen und kaum einmal in nahen Einstellungen zu sehen sind, kommt Bedrückung statt Heimeligkeit in der Enge auf. Besonders farbenprächtig ist das erste Drittel des Filmes nicht, gerade in den elenden Kohlebergwerken, in denen der jüngere van Gogh sich als Pfarrer versucht. Seltsamerweise gibt es aber auch schon zu Beginn auffällig viele Szenen, in denen bei ansonsten karger Farbgestaltung einzelne Gegenstände rot sind, zunächst sehr kleine. Da schlummern wohl schon Leidenschaften in einem Mann, der noch nicht die Ausdrucksweise dafür kennt und es zunächst mit dem Wort statt mit dem Bild versucht. Als van Gogh zu rastloser Schaffenskraft aufblüht (und wer wäre besser als ein energetischer Darsteller wie Kirk Douglas?), werden die Farben allmählich kräftiger, wird das Rot größer, die Sonne heller - doch bei einem geradezu ikonografischen Bild von van Gogh mit Hut beim Malen vor dem Wasser kann man auch irritiert sein: Ein dunkles, leuchtendes kräftiges Blau des Wassers kommt ansonsten in diesem Film fast nie vor, und war die einzige Wasserspiegelungsszene zuvor nicht die, in der van Gogh in Selbstmordgedanken auf einen Fluss herabblickte? Das Spiel mit Farben betreibt Minnelli äußerst geschickt und suggestiv. Wenn van Gogh seinem Freund Gauguin (Anthony Quinn) von einem Licht erzählt, das er sogleich in wilden Farben aufmalt und beschreibt und das sogar zu Unheil und Verbrechen führen könne, trinken die beiden giftgrünen Absinth. Wenn van Gogh in einer Krise nicht mehr das Gefühl für die Schönheit seiner Welt hat, das er zum Malen braucht, sondern wenn er fürchten muss, sich selbst im Wege zu stehen und das nicht überwinden zu können - dann sieht er sich tatsächlich selbst als sein eigenes Hindernis und als sein Gegner, verzweifelt beim Blick in den Spiegel. Und dieses Sich-im-Wege-Stehen ist derart übermächtig, dass er bei einem Ausweichen nur noch eine völlige Leere vor sich hat - fatal für einen Künstler! Van Gogh entfernt sich vom Spiegel, die Kamera nicht, und sie zeigt diese Leere, aus der sogar die Rotakzente verschwunden sind. Da bleibt van Gogh nichts anderes übrig, als das Rot durch das Abschneiden des eigenen Ohres wieder ins Bild zurückzuholen. Nach einer halbwegs aussichtsreichen Genesung, bei der peu à peu das Rot wieder ins Bild kommt, ist es am Ende ganz verschwunden, vor einem besonders großen Gemälde. Von den Raben, die nicht erst bei Edgar Allan Poe Todesboten waren, bleiben nur noch Spuren in van Goghs Werk übrig - vielleicht das stimmige Zeichen, dass das Werk das Leben überdauern wird.

Es sind diese eher assoziativen als streng logischen Momente, mit denen Minnelli so wunderbar erreicht, dass ich nichts erklären, aber alles fühlen kann. Wer Lust hat, mag daneben auf das immer reich mit aufmerksamen Details am Rande gefüllte Breitwandbild achten. Dort gibt es Dinge zu entdecken wie eine scheinbar bedeutungslose picknickende Familie, die Gauguin und van Gogh beim intellektuellen Disput völlig am Ar--- vorbei geht, obwohl Letzterer doch immer so viel Emphase für die einfachen Leute empfinde. Er ist eben ein Zerrissener, Getriebener auf der Suche nach dem für ihn passenden Ausdrucksmittel, darin rastlos und besessen. Dass er sein Ziel letztlich doch, wenn auch unwissend, mit seinen Bildern erreicht haben könnte, lässt sich daran erahnen, dass sie gelegentlich Wahrheiten unter der Oberfläche enthüllen. Das wilde Rot der Zeichnung um eine Lampe (der gleichen aus der Absinth-Szene, in der dieses Licht als zerstörerische Ur-Kraft beschrieben wurde) wird unmittelbar vor der Ohr-Abschneide-Szene noch einmal als Symbol für van Goghs Befindlichkeit eingeblendet. Zeichnungen aus van Goghs Anfangsphase zeigen in auffälligem Kontrast hierzu Falschheit und Schein; so auch den Schein der Sonne im Gotteshaus für Bergarbeiter, die diese Sonne doch niemals sehen können und die Pfarrer van Gogh (noch) nicht versteht.

So lässt sich vieles, was dieser Film an den sehr aufmerksam inszenierten Rändern zeigt, detektieren, analysieren, interpretieren. Das Zentrum aber ist ganz und gar eine eigenständige Bild-Dynamik außerhalb der Erzähloberfläche. Und zwar eine, die berührt und begeistert - eine, von der ich schon ganz genau weiß, dass sie meisterhaft ist, auch wenn oder gerade weil sich dies nicht als pure Ausstaffierung der klassischen Dramatik deuten lässt.

Der Film hat die aus Amazons Angaben ersichtlichen Sprachen, eine sehr gute Bild- und eine altersbedingt etwas rauschende Tonqualität. Die Filmmusik von Miklos Rosza ist gelegentlich ein bißchen zu bleiern und überpräsent, aber das kann man gegenüber dem ansonsten in den höchsten Tönen zu lobenden Film vernachlässigen. Die Angabe "177 Minuten" dürfte ein Druckfehler sein, es sind 117. Drew Caspar ist für mich einer der besten Audiokommentatoren, der viel Wissenswertes und kluge Interpretationen zum Besten gibt und oftmals hart am Bild bleibt, während Audiokommentare häufig wenig bis gar nichts mit den gerade gezeigten Szenen zu tun haben. Caspars in den Betonungen etwas überzogen-exaltiert wirkende Sprechweise ist nicht jedermanns Sache (er weiß viel, und er weiß, dass er viel weiß", schrieb zu Recht einmal ein Rezensent eines anderen von ihm kommentierten Filmes), aber für mich kann es nichts Wertvolleres als einen viel sagenden vielsagenden Vielwisser geben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein Muss für van Gogh-Fans 12. Februar 2006
Von f_richter
Format:DVD
Endlich erscheint der Vincent-van-Gogh Film "Lust For Life" (Vincent van Gogh - ein Leben in Leidenschaft) nach dem gleichnamigen Roman von Irving Stone in der Verfilmung mit Kirk Douglas als DVD !
Obwohl der Film aus dem Jahre 1956 ist, lässt die DVD keine Wünsche offen - das Bild ist restauriert und in 16:9 (anamorph Widescreen), der Ton in Englisch Dolby 5.1, in Deutsch Mono. Dabei ist noch der Original-Kinotrailer und ein Audiokommentar auf Englisch. Leider gibt es zu diesem Audiokommentar keine deutschen Untertitel.
Alles in allem ein super Film, der das Leben van Goghs und dessen Malerei hervorragend darstellt. Ein Muss für jeden Fan !
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Die neuesten Kundenrezensionen
Vincent van Gogh
Ein großartiger Film mit großartigen Schauspielern. Bei gleichzeitig guter Filmqualität ! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Andreas Bauschat veröffentlicht
Spitze!
Bin vollkommen zufrieden! Die DVd läuft zuverlässig und in sehr guter Qualität! Wen das fremdsprachige Cover nicht stört, bekommt hier einen First-Class-Film... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von liko veröffentlicht
Hervorragender Film über Van Gogh und sein LEben!
Kirk Douglas in seiner besten Rolle in einem der besten Filme überhaupt!

Sehr subtil zeigt Kirk Douglas das Wesen dieses großartigen Malers, der sein ganzes... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Ein wirklich guter Film!
Ich habe ich mir diesen Film gebraucht für einen guten Preis gekauft.
Und als ich ihn heute gesehen habe muss ich sagen: es lohnt sich! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Magixkundin veröffentlicht
Einstiegsdroge in den Mythos van Gogh
Wer, wie ich, den Film in verschiedenen Lebensabschnitten gesehen hat, wird ihn in all seinem Pathos, seiner Überzeichnung und seinem Schmalz dennoch lieben. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von macraq veröffentlicht
Endlich verstehe ich van Gogh
Man sieht, das es ein alter Film ist. Die Art der Darstellung, die Art der Kameraführung etc. Der Film hat mich nicht umgehauen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von christophv veröffentlicht
Kommentar zu susa s Kritik zu Van Gogh
Wenn man von Filmen und Darstellern bezw Inzenierung keine Ahnung hat, sollte man einfach den Mund halten. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von O. wolf veröffentlicht
bloss nicht!
ein film ist ganz veraltet und gehört eingestampft . die filmischen mittel wirken heutzutage lächerlich. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von susa veröffentlicht
Gesellschaftliches Drama - ein geniales Meisterwerk schauspielerischer...
Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich dicht beieinander. Douglas beweist es als Schauspieler in diesem Film. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Haehnel veröffentlicht
Genie und Wahnsinn
Wie van Goghs Bilder Meisterwerke der Malerei sind, ist dieser Film ein zeitloses Meisterwerk für das Filmgenre Biopic. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von S. Simon veröffentlicht
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