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Vincent van Gogh und die Maler des Petit Boulevard
 
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Vincent van Gogh und die Maler des Petit Boulevard [Gebundene Ausgabe]

Cornelia Homburg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Hatje Cantz Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3775710205
  • ISBN-13: 978-3775710206
  • Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 24,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.038.217 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hier finden wir sie alle wieder, die bekanntesten Namen aus der Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert: Angrand, Anquetin, Bernard, Gaugin, Pisarro, Seurat, Signac, Toulouse-Lautrec, und natürlich van Gogh. Dies mehr oder minder lose Zusammentreffen von in den 1880er-Jahren in Paris lebenden Künstlern unter dem Gruppennamen "Maler des petit Boulevard" firmieren zu lassen, wirkt zunächst etwas weit hergeholt, da der Begriff selbst von van Gogh lediglich in ein, zwei Briefen an seinen Bruder Theo verwandt wurde. Und dies auch hier nur beiläufig, wohl eher, um sich gegen die anerkannten Impressionisten (vom "grand Boulevard") abzugrenzen, als auf eine tatsächliche Gruppierung eingehend.

Genau darauf wird jedoch auch sogleich im ausführlichen Textteil eingegangen, wie auch auf die vielzähligen Grabenkämpfe der Künstler untereinander (siehe z.B. Gaugin und Bernard, die sich auch später noch um die Lorbeeren der Entwicklung des Symbolismus streiten sollten). Der Band versucht also keineswegs, wie der Titel suggerieren mag, eine feste Gruppe zu konstruieren, sondern dokumentiert diese bewegten Jahre vielmehr interessiert und abwechslungsreich, indem er auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten eindringlich eingeht.

Der Schwerpunkt liegt freilich auf Vincent van Gogh und seinem Werk, bezugnehmend auf Gesellschafts- und Kunstgeschichte. Der Künstler traf 1886 in Paris ein, zu einer Zeit also, da sich dort eine nicht geringe Zahl aufstrebender, junger Künstler als Reaktion auf den Impressionismus um die Entwicklung eigener Farb- und Formsprachen bemühte. Das vorliegende Buch schildert mit Liebe zum Detail und dem Bemühen um Vollständigkeit das Zusammentreffen van Goghs mit diesen Zeitgenossen, und seinem, zumeist recht stillen, Kampf um Anerkennung und Frieden mit sich selbst. Dass er hier auch als durchaus klar denkender, im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte befindlicher Mensch geschildert wird, vervollständigt unser Bild des "schizophrenen Genies" auf anschauliche Weise.

Eine gelungene Reminiszenz an eine Zeit des künstlerischen Umbruchs, die uns nicht zuletzt eine derart reiche Vielfalt an Stilen und Bewegungen geschenkt hat. Wer sich also etwas eingehender mit dem Phänomen van Gogh und dessen Umfeld, befassen möchte, dem sei dieser Band -- erschienen anlässlich einer Ausstellung in Frankfurt (Städelsches Kunstinstitut/Städtische Galerie) -- wärmstens empfohlen. --Tobias Robens

Kurzbeschreibung

Der Band spiegelt van Goghs Arbeit der Jahre 1886 bis 1890 im Licht seiner Künstlerkontakte und seiner Ambitionen, ein Teil jener Avantgarde zu sein, die sich im Paris des späten 19. Jahrhunderts entwickelte.

Als Vincent van Gogh 1886 in Paris eintraf, fand er eine lebendige Künstlerszene vor. Er stand in engem Kontakt zu jungen Malern, die nach neuen Ausdrucksformen suchten und sich in Absetzung von den inzwischen etablierten Impressionisten als die eigentliche Avantgarde sahen. Um sich von diesen Malern der »Grand Boulevards« und der mit ihnen verbundenen bürgerlich- mondänen Welt abzugrenzen, bezeichnete van Gogh sich und seine Künstlerfreunde als Maler des »Petit Boulevard«. Diese konzentrierten sich am Montmartre, der sich damals von einem ländlichen Vorort zu einem lebendigen Künstlerviertel mit legendärem Nachtleben wandelte.

Paul Gauguin und Paul Signac vertraten neben einigen anderen Malern neue künstlerische Positionen, die sich van Gogh innerhalb kürzester Zeit aneignete und produktiv fortführte. Die vorliegende Publikation präsentiert eine Gegenüberstellung der zwischen 1886 und 1890 entstandenen Werke van Goghs mit denen seiner Künstlerfreunde und macht seine Ambitionen deutlich, ein Teil dieser künstlerischen Avantgarde zu sein.


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Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist in Begleitung der gleichnamigen Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt a.M. erschienen und beschreibt detailliert das künstlerische Schaffen Vincent van Goghs in seiner letzten Lebensphase. Faszinierend, sehr informativ und mit vielen Bildern veranschaulicht werden die Einflüsse der anderen Maler des "Petit Boulevard" wie Pissarro, Signac, Seurat, Toulouse-Lautrec, Anquetin, Bernand und vor allem Gauguin auf Van Gogh beschrieben, der eigentlich fast immer als sehr zurückgezogen und allein arbeitend dargestellt wird. Aber auch er unterliegt den Eifersüchteleien und Machtkämpfen innerhalb dieser Gruppe, die versucht, sich als die "modernen Maler" des ausgehenden 19. Jh. zu etablieren.
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