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Die Villen der Frau Hürsch
 
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Die Villen der Frau Hürsch [Gebundene Ausgabe]

Alfred Komarek
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (1. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3852184444
  • ISBN-13: 978-3852184449
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 595.919 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alfred Komarek
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Komareks blendendes Gespür für regionale Eigenheiten kommt wieder voll zum Einsatz. BRIGITTE Ein formidabler Roman! NEWS, Renate Kromp Mit Spannung, leisem Humor und erstklassigen Dialogen. Andreas C. Englert, Schweizer Illustrierte Beeindruckend ist "Die Villen der Frau Hürsch" wegen der klug gezeichneten Figuren - und vor allem wegen der großartigen, witzigen Dialoge. Einmal mehr erweist sich Alfred Komarek mit diesem Text als ein moderner Meister des Dorfromans. Ulrich Noller, WDR 5 Komarek findet einen vertraulichen Ton, der seine große Leserschaft sofort anspricht. Man fühlt sich wohl wie auf Sommerfrische, zudem gut unterhalten, denn für ein wenig Spannung ist gesorgt ... Werner Thuswaldner, APA Komarek ist ein leiser Erzähler, der sich Zeit lässt, Wert auf Details legt ohne das Ganze aus den Augen zu verlieren. Behutsam nähert er sich der Landschaft wie Figuren. Bei aller Unaufgeregtheit ist der Roman spannend, weil der Leser nie mehr weiß als der Protagonist. Er entdeckt das Ausseerland zusammen mit Käfer und das ist wohl eins der größten Kunststücke des Autors. Er macht die Landschaft greifbar, indem er sie aufs Engste mit seinen Figuren verwebt, ohne an Kitsch und Klischee hängen zu bleiben. ... "Die Villen der Frau Hürsch" liest sich wie eine Geschichte zur Landschaft, die den Blick auf Kleinigkeiten propagiert. Es ist ein leises Spiel zwischen den Zeitebenen, zwischen Vorstellung und versteckter Realität... Frank Rumpel, Titel-Magazin Alfred Komarek gestaltet mit viel Liebe unvergessliche Figuren wie den lokalkundigen Eustach Schiller, die zurückhaltende Kapitänsgattin Frau Hürsch oder die fesche Wirtstochter Anna. Er macht Appetit auf steirisches Wurzelfleisch und marinierte Mostbrotknödel. Der passende Wein wird dazu serviert. Kai Agthe, Ostthüringer Zeitung Die Villen der Frau Hürsch ist ein tolles Buch. Und das allein deshalb, weil Komarek ein ungemein geistreicher Plauderer ist. Der Charme seiner Erzählweise, seiner Figuren, seiner Dialoge erinnert tatsächlich an Theodor Fontane. Augsburger Allgemeine Komarek hat einen flotten und facettenreichen Roman mit Lokalkolorit geschrieben rund um die Landschaft und die Menschen eines der berühmtesten Urlaubsgebiete Österreichs. Jutta Fenk-Esterbauer, Bücherbord Mit solcher Bravour, dass auf faszinierende Weise eine exotische Enklave in der österreichischen Provinz aufleuchtet und LeserInnen den dringenden Impuls verspüren, "Die Villen der Frau Hürsch" auf der Stelle zu besuchen. Sylvia Treudl, Buchkultur Brillante Studie eines Landstrichs und seiner Bewohner mit kriminalistischer Finesse. Dagmar Kaindl, News Der neue Koamrek ist ein Heimatroman im allerbesten Sinne. Die Geschichte ist spannend und macht gleichzeitig nachdenklich. Sie zeigt, wie eine verschworene Dorfgemeinschaft mal boshaft, mal herzlich mit Fremden umgeht. Das ergibt wunderbare, amüsante Dialoge. Barbara B. Peter, BLICK Ein Buch mit dem Prädikat "In einem Zug gelesen!" Josef Aigner, OÖ Rundschau Eine richtige Sommergeschichte, ideal für einen Urlaub im Salzkammergut! Das Buch Eine pointierte und unterhaltsame Sommerlektüre. Münchner Merkur Alfred Komarek hat einen Blick für menschliche Schwächen, lässt seinen Figuren ihre kleinen Schrullen. Er zeichnet das Bild einer Provinzgesellschaft, wie es realistischer nicht sein könnte. Dabei verzichtet er auf Überzeichnung, er hat kein Interesse daran, ein dämonisches Bild zu präsentieren. Zuweilen wirkt es sogar recht gemütlich im Ausseerland … Komarek übertreibt es nicht mit der Idylle. Aber man trägt es mit Humor. Die Furche, Sabine E. Selzer Alfred Komarek legt mit Die Villen der Frau Hürsch einen spannenden Roman vor, der zeitgenössischer nicht sein könnte. Er bewegt sich elegant wie ein Seiltänzer über ein vertrautes Terrain, denn hier finden sich Elemente eines Kriminalromans genauso wie die Konturen eines modernen Heimatromans. Die Beschreibung der Landschaft und bestimmter Eigenheiten sowie die Typologie der handelnden Personen sind präzise und ausgesprochen faszinierend von Komarek herausgearbeitet. Ein brillantes Buch, das man nach der letzten Seite nicht so einfach beiseite legt, nein, es hört nicht so schnell zu wirken auf. Bücherschau, Rudolf Kraus Wie schon in den Weinviertel-Krimis mit Inspektor Simon Polt vermag Komarek die Bewohner und Landschaft - diesmal das Ausseerland - mit der Seelenlandschaft seines neuen Protagonisten Daniel Käfer stimmungsvoll in Einklang zu bringen. KrimiKurier Thomas Ballhausen, Reinhard Priessnitz- Preisträger 2006, bezeichnet sich selbst als "verdeckter Erzähler", reflektiert das Leben als Ansammlung von Profanem und Profundem. Der Text speist sich aus kleinen Lesefragmenten, aus denen sich die Handlung zusammenfügen und trennen lässt. Wer sucht, wird hier finden. Wer findet, wird weitersuchen wollen. Jazzzeit, Günther Krenn

Kurzbeschreibung

Ein altmodisch gekleideter Mann auf einer verwilderten Rasenfläche. Mit raschen Schritten folgt er einem unsichtbaren Ball und versucht ihn mit einem imaginären Schläger zu treffen. Daniel Käfer schaut staunend zu und ahnt noch nicht, dass auch er bald in ein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit geraten wird. Käfers erfolgreiches Berufsleben als Chefredakteur ist seit wenigen Wochen Vergangenheit. Jetzt will er im Ferienparadies seiner Kindheit, dem steirischen Salzkammergut, die Bilder von damals wieder leuchten lassen und über seine Zukunft nachdenken. Er findet sich in einer nur vordergründig harmonischen Welt der Gegensätze wieder: uralte Strukturen der Salzwirtschaft und die bemühte Eleganz jener Freizeitarchitektur, die vor über hundert Jahren den Wandel zum Kurort gebracht hatte. Daniel Käfers Spurensuche im Ausseerland lässt bald auch seine persönliche Vergangenheit in einem anderen Licht erscheinen. Wie war es wirklich um die sorgfältig gepflegte Tradition der gut bürgerlichen Familie bestellt? Vor allem das Schicksal jener verleugneten, verdrängten Mizzi Käfer, der „Ausseerin, passt nicht ins wohl geordnete Bild. Ihr sehr bescheidenes Leben als Dienstbotin, zuletzt in der Villa der Frau Hürsch, und ihr rätselhafter Tod geben den Blick frei in eine Welt der Ausbeutung und des Elends. Aber auch märchenhafte Schicksalsfügungen waren möglich … Komareks erster Roman aus dem Salzkammergut erzählt spannend und facettenreich. Und er bietet die ebenso hintergründige wie pointierte Sicht auf eine der interessantesten Kulturlandschaften Österreichs.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer Alfred Komareks tiefgründige, teils düstere Polt-Krimis aus dem Weinviertel kennt, wird sich bei den "Villen der Frau Hürsch" möglicherweise wundern. Die Geschichte des als Chefredakteur frisch gefeuerten "Aussteigers" Daniel Käfer auf der Suche nach den Erinnerungen an seine Kindheitsurlaube im Ausseerland im steirischen Salzkammergut wirkt nicht von ungefähr über weite Strecken eher wie ein Drehbuch für eine leichte 90-Minuten-Alpen-Fernsehkomödie zur Hauptsendezeit mit allen wohlbekannten Zutaten: traumhafte Landschaft, große Erbschaft am Horizont, kleine Flirts in deutlich näherer Reichweite, als Staffage alle üblichen Figuren vom Lokalredakteur bis zum Pfarrer. Und am Schluss das Happy-End (bei der Verfilmung garantiert mit Abblende über dem Dachsteingletscher...).
Dass das Buch dennoch nicht völlig in banalen Alpen-Prosa-Kitsch abgleitet, hat zweierlei Ursachen: Zum einen kann Komarek schlicht und einfach schreiben, auch wenn die deutlich an Kurt Tucholsky ("Rheinsberg", "Schloss Gripsholm") angelehnte Leichtigkeit vor allem der Dialoge manchmal etwas bemüht wirkt. Zum anderen vertut Komarek (mit zwei Ausnahmen) keine unnütze Mühe mit überflüssiger Pseudonymisierung von Landschaft und Örtlichkeiten. Wer das Ausseerland kennt, weiß, dass die Ortskenntnis nicht angelesen, sondern in allen Einzelheiten erlebt ist - was natürlich für alle Ausseer und Möchtegern-Ausseer von besonderem Reiz ist. Allerdings scheint dabei leider manchmal auch der Versuch durch, möglichst viele vor allem dem Touristen bekannte Orte irgendwie in der Handlung unterzubringen, was gerade bei der Gastronomie gelegentlich den Bereich den anbiedernden Werbung streift. Und hoffentlich fallen nicht allzuviele Leserinnen und Leser mit dem Buch in der Hand auf der Suche nach dem zentralen Fixpunkt der Handlung in die eisige Traun...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Polt war mir lieber 20. Mai 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Passte die langatmige, wenig spannende Erzählweise von Komarek noch perfekt zur Beschreibung der Charaktere des Weinviertels in seine Polt Romanen, so legte ich diesmal doch einige Male das Buch aus der Hand, bevor ich wieder Lust bekam, es weiter zu lesen. Die Geschichte an sich ist ohnehin nicht besonders aufregend und die Beschreibung der wunderschönen Landschaft des Ausseer Landes hätte ich mir etwas detaillierter vorgestellt. Da ist die Fernsehverfilmung des Romans naturgemäß besser, aber auch das Timing der Geschichte haben die Filmemacher viel spannender hingekriegt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein gerade entlassener Journalist möchte sein Leben gerne neu ordnen und fährt dazu dahin, wo er auch als Kind seine Ferien verbracht hat, nach Bad Aussee ins steierische Salzkammergut.

Hier unternimmt er kleine Ausflüge zu den Stätten seiner Kindheit. Bei einem dieser Ausflüge entdeckt er einen Stein, der in Kurrentschrift seinen Familiennamen trägt und nun erwacht die Neugier in ihm. Er möchte das Geheimnis lüften, welches dieser Stein und die damit verbundene Person umgeben. Bald findet er heraus dass, es sich bei dieser Frau, die 1933 spurlos verschwand, um seine Urgroßtante handelt, die als Dienstbotin bei nobler Herrschaft tätig war. Ein gefundenes Dienstbotenbuch führt ihn immer tiefer hinein in eine längst vergangene Zeit....

Zwar ist das alles insgesamt nicht besonders aufregend,doch wie der Autor seinen Leser an der Spurensuche teilhaben lässt - die Beschreibung der Einheimischen, die einen Fremden erst dann für "voll" nimmt, wenn er sie richtig beschimpft, das provinzielle Beamtentum, die einfache Herzlichkeit vor allen der weiblichen Bewohner, die Schilderung der idyllischen Landschaft, das macht das Buch überaus lesenswert. Ein weiteres sind die köstlichen Dialoge, die mit dem einfachen leicht ironischen Ton genau die Stimmung und die Menschen wiedergeben, die zu dieser ländlichen Umgebung passen. Ein richtig nettes Sommerbuch, nicht besonders tiefgründig, doch einfach liebenswert und mit einer Menge Humor!
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