Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
`Listen to me just hear me out`, 18. Juni 2007
Es ist schon komisch, da trennen sich Marillion und Fish 1988 wegen musikalischer Differenzen, um anschließend beide typische Marillion Prog-Alben zu veröffentlichen. Bei Marillion war dies die "Seasons End" von Ende 1989, bei Fish die "Vigil..." von Anfang `90.
Weil die Stimme so markant ist, erkannte man Fish aber eher als Marillion bzw. ex-Marillion. Die Stimme von Steve Hogarth ist doch deutlich anders.
"Vigil in a wilderness of mirrors" ist bis heute das beste Album von Fish geblieben. Er macht auf dieser Platte da weiter, wo er bzw. die Gruppe mit "Misplaced Childhood" aufgehört hat. Großen Anteil daran hat der Keyboarder und Komponist Mickey Simmonds. Mickey hat fast jeden Song geschrieben bzw. mitgeschrieben. Fish hat dann die Texte dazu verfaßt. Die beiden waren ein geniales Duo. Leider tennten sie sich nach dem 2. Album. Interessant ist, dass Janick Gers (ex-Gillan und seit 1990 bei Iron Maiden) auch bei einigen Songs mitgespielt und sogar komponiert hat.
Es gibt wirklich keinen Ausfall auf diesem Album. Der Titelsong `Vigil`, `The company`, `A gentleman`s excuse me` und `Cliche` sind allererste Sahne. Die Singles `Big wedge` und `State of mind` sind kaum schwächer. Auch die anderen Songs können voll überzeugen (z.B. `View from a hill`). Mr. Dick (Fish) und Band zeigen uns die gesamte Palette des Prog Rock, von hart bis ruhig, von verspielt bis straight, von nachdenklich bis anklagend ist hier textlich und musikalisch alles vertreten.
Obwohl "Seasons End" auch ein klasse Album ist, behält Fish mit "Vigil..." bis heute die Nase vorne. "Vigil" möchte ich in eine Reihe stellen mit "Fugazi" und "Misplaced Childhood". 5 dicke Sterne. Diese Qualität hat er leider nie mehr erreicht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schoene CD mit gutem Klang, 21. November 2006
Ueber die Vigil CD von Fish seiner ersten Solo Platte braucht man nicht mehr viel Worte verlieren - sie ist einfach phantastisch. Wer nach ihr schaut wird sie kennen, deshalb lieber ein paar Worte zur Remastered Version:
Der Klang ist gut geworden, aber war auf der Originial CD auch schon nicht schlecht, diese Verbesserung lohnt den Kauf eher nicht.
Die Zusatztracks: Jack and Jill ist sicher ein gelungener Song, der das Album interessanter macht. Whiplash ist eher flach und die Demo Versionen geben aus meiner Sicht keine Verbesserung zu den Originalen. Wer diese CD noch nicht hat, sollte sich sicherlich die Remastered kaufen. Fuer Fans lohnt es sich wegen J+J und wegen dem sehr schoen aufgemachten Booklet. Wenn ich die Original CD schon gehabt haette, wuerde ich diese Remastered Version allerdings nicht nochmal kaufen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fish in a wilderness of musical genres , 3. Oktober 2007
Musik ist eine Frage des Geschmacks. Aufgrund dessen ist diese Rezension als subjektiv zu betrachten. Meiner Meinung nach hat sich Fish nicht gerade einen Gefallen damit getan, Marillion zu verlassen. Ohne Rothery & Co. hat und hatte er niemals mehr die gleiche musikalische Power. Während sich Marillion über die Jahre nach Fish mit Steve Hogarth, der m.E. nach sogar, was Stimmumfang und -qualität betrifft, der bessere Sänger ist, positiv weiterentwickelt hat, kann ich das von Fish nicht behaupten. Wobei hier mit seinem ersten Solo-Album sein bestes bzw. eigentlich sein einzig richtig gutes vorliegt. Mit Abstrichen sind auch noch INTERNAL EXIL von 1991 und SUNSETS ON EMPIRE von 1997 ganz OK. Beim Opener VIGIL zeigen sich zunächst doch noch die alten Marillion-Wurzeln. Wobei es etwas seltsam anmutet, das Gitarrist Frank Usher versucht, irgendwie Steve Rothery zu kopieren. Sehr angenehm wirkt der leichte Celtic-Folk Touch den der Song zeitweise hat. Insgesamt ein doch sehr guter Song. Marillion-Feeling haben auch FAMILY BUSINESS und CLICHE. Ebenfalls sehr gute Songs, die zu gefallen wissen. VIEW FROM A HILL kommt dann etwas wie Marillion goes Hardrock daher. Haut mich nicht vom Hocker, aber trotzdem gut. BIG WEDGE, STATE OF MIND und A GENTLEMANS EXCUSE haben keinerlei Prog-Touch mehr und klingen, als könnten sie auch auf einem Album von PHIL COLLINS oder MIKE & THE MECHANICS gut Platz finden. Die Songs sind OK, aber FISH wollte sich doch nach seinem Weggang von Marillion kreativ weiterentwickeln - Hm?! THE COMPANY hat einen sehr angenehmen Folk-Touch. Sehr gut sind nach wie vor Fishs Texte. Nicht ganz so kryptisch-lyrisch wie früher, dafür mit noch mehr offener gesellschaftspolitischer Kritik. Alles in allem ein gutes Album, das einem auch als Marillion-mit-Fish-Fan gefallen kann. Marillion-ohne-Fish-Qualität erreicht es für mich nicht. Das erste Marillion Album SEASONS END ohne Fish von 1989 gefällt mir persönlich doch besser.
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