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am 15. November 1999
Günther de Bruyns zweiter autobiographischer Band "Vierzig Jahre" fasziniert durch seine sehr ehrliche und schnörkellose Art, sein Leben in der DDR zu schildern. Es entstand, nachdem er Einsicht in seine Stasiakten nehmen konnte, die ihm in bitterster Weise sein Verhalten und Wirken aus DDR-Sicht bezeugen. Es scheint, als hätte de Bruyn nach der Stasi-Lektüre eine Auseinandersetzung mit sich selbst gesucht und beschlossen, dies in dem zweiten Lebensbericht zu versuchen. Er kannte Autoren, die in den Westen geflüchtet sind - er selbst hätte durch genehmigte Reisen viele Möglichkeiten dazu gehabt, ist jedoch in der DDR geblieben und sucht nach Antworten hierfür. Spannend geschildert ist sein erstes Verhalten des bloss nicht Auffallenwollens bis hin zur Erkenntnis, dass es Mittel und Wege gibt, sich das herrschende System zunutze zu machen für eigene Interessen und das alte Regime mit den eigenen Waffen zu schlagen. De Bruyn ist in der literarischen Runde um Christa Wolff um eine Veränderung im Staat bemüht und war nicht euphorisch, als die Wende dann plötzlich da war. Als "Wessi" ist es sehr spannend, de Bruyns Sichtweise kennenzulernen und das DDR-Leben besser kennenzulernen und nicht pauschal zu verurteilen.
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am 17. Februar 2003
Eine gute Beschreibung der (Literatur) Verhältnisse in der entstehenden und entstandenen DDR. Mit diesen Informationen und dem Wissen um die Bitterfelder Konferenz um 1959 sind die in der DDR veröffentlichten Bücher unter einem ganz anderen Auge zu betrachten. Bei den Informationen über Christa Wolf könnte auch Ihre IM Tätigkeit bis zur Ausbürgerung von W. Biermann erwähnt werden. Da ich mich mit der Gründung der DDR und Ihren Folgen auf das Individuum nie befasst habe, fand ich die Beschreibungen nachvollziehbar, nachfühlbar und dadurch erschreckend. Ein tolles Buch - das ich nur empfehlen kann!
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am 1. Dezember 2014
Vierzig Jahre hat Günter de Bryun in der DDR gelebt, Offen, uneitel und gewissenharft berichtet er
in diesem Buch vom Leben eines Bürgers in diesem diktatorischen Staat.
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am 12. Juni 2016
Ein stilles, eindrucksvolles Buch über einen DDR Schriftsteller, der im Regime mit sich ringt, sich nicht anpassen zu müssen. Verständlich insbesondere für Leser, die in der DDR selbst leben mussten! Günter de Bruyn kommt dabei ehrlich rüber ! Vermisst habe ich aber etwas persönliches, warum seine Ehen gescheitert sind !
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am 12. Januar 2013
Die Aufzeichnungen und nachträglichen Reflexionen über über Erfolge, Freuden, Zwänge und Wut in
der DDR kann ich sehr gut nachvollziehen.
Die Zwiespältigkeit zwischen privater Meinung und gesellschaftlich verordneter Sprachregelung werden sehr gut dargestellt.
Die Lektüre dieses Buches zeigt welch hohes Gut die Meinungsfreiheit in der Kunst und der Gesellschaft ist.
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am 17. Mai 2016
Sehr preiswert. Literarisch wertvoll, weil es DDR-Zeit aus erster Hand überzeugend schildert. Der Autor ein ganz Grosser der deutschen Literatur
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am 14. Juni 2015
sehr gutes und preiswertes Buch, gut erhalten und vor allem, spannend zu lesen. Vielen Dank, Wolf Stiehl, Dresden, Dresden, Dresden
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am 8. Februar 2014
Interessante, aufschlussreiche Lebensbeschreibung. Viele wissenswerte
Details werden vermittelt. Anschauliche Darstellung. Der Verfasser enttäuscht
nicht. Sehr anregende Lektüre.
Ohne Einschränkung: Empfehlenswert.
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am 6. Dezember 2015
Ein Buch, mit welchem der Autor fertig werden wollte...

Die ehrenwerte Selbsterforschung eines katholischen Bürgers in einem totalitären Arbeiter, Bauern- und Bonzenstaat.

Inhaltlich sehr interessant.

Sprachlich leider ein grotesker Kontrast zu den Ausdrucksmöglichkeiten des Autors. Günter de Bruyn ein Da-Da-ist! Auf 265 Seiten übersteigen 213 x „da“, 168 x „doch“, 106 x „denn“ das Maß des Erträglichen. Der Mustersatz auf Seite 225: „Denn ich bemühte mich zwar, ihn komisch zu finden, doch mußte die Mühe vergeblich bleiben, da er mir, wie alle fanatischen und damit humorlosen Leute, unheimlich erschien.“

...nach 40 Jahren des Beobachtens und Nachdenkens in der DDR hätte er sich besser mehr Zeit gelassen, seine Erfahrungen auf dem Papier reifen zu lassen.
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am 1. Dezember 2010
Ich warne alle, die gern lesen, vor diesem Buch. Ich habe noch kein Buch in der Hand gehabt, in welchem ein Autor derart verächtlich, arrogant und krankhaft egoistisch über sein Umfeld schreibt. Wer in der DDR alle Vorteile mitgenommen hat, sich aber gegen die Menschen stellt, die dies erst ermöglicht haben, derist kein Widerstandskämpfer, der ist ein Parasit
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