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Vier starke Frauen
 
 
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Vier starke Frauen [Taschenbuch]

Fay Weldon , Sigrid Ruschmeier
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442435404
  • ISBN-13: 978-3442435401
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.055.709 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von der Autorin, die in Die Teufelin aus der Rache einer häßlichen Frau gräßliches Komödienfutter geschaffen hat, kommt nun der erste Roman, der einen langen -- und bissigen -- Blick auf die feministische Orthodoxie der letzten dreißig Jahren wirft, wie auch auf die Frauen, die sie annahmen, sie verbreiteten, und gelegentlich von ihr enttäuscht wurden. Indem sie geschickt die größte Besetzung dirigiert, die sie jemals hervorgebracht hat, beschreibt Fay Weldon die Gründung von Medusa Press durch eine lächerlich-glaubhafte Schar von britischen Feministinnen -- Stephanie, die Schöne; Alice, die Philosophin; Layla, die Ehrgeizige; Nancy, die Ordentliche, die Büroleiterin von Medusa wird; die blonde Daffy mit dem Fortpflanzungstrieb; Zoe, die Ehefrau und Mutter, die einen feministischen Klassiker schreibt und Selbstmord begeht -- das einzige Opfer der patriarchalischen Unterdrückung in diesem Roman. Alle anderen, Männer wie Frauen, sind eher die Opfer von Ideen, die mit Bedürfnissen nicht übereinstimmen, und von den unerbittlichen Ironien des großen Trugs der Zeit. Der Humor ist oftmals trocken -- er ist komisch, weil er der Wahrheit entspricht. Wer, außer Weldon, könnte sich erlauben zuzugeben, daß der ehrwürdige Feministinnenspruch "Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" ein verwirrend undurchsichtiger Wahlspruch sei?

Es ist eine der größten Stärken -- und Reize -- von Vier starke Frauen, daß die Heldinnen der Siebziger die Mütter mittleren Alters der späten Neunziger werden. In den meisten feministischen Erzählungen werden Babys als Belastung oder als Verrat dargestellt und nicht als richtige Menschen. Hier sind sie wie im richtigen Leben tonangebend, Produkte ihrer Erziehung -- Menschen, mit denen man rechnen muß. Weldons Zwanzig- bis Dreißigjährige sind so liebevoll und beißend dargestellt wie ihre Über-Fünfzigjährigen und tragen viel zur cleveren Handlung bei. Falls Sie jemals die Absicht haben sollten, eine Mutter-Tochter-Buchgemeinschaft zu gründen, sollte Vier starke Frauen ihre erste Wahl sein. --Joyce Thompson -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

England in den Siebzigern. Aufbruchszeit. Vier starke Frauen stehen im Zentrum des Geschehens dieses Romans. Sie haben ein gemeinsames Projekt: Medusa, einen Frauenbuchverlag. Was nach außen wie ein homogenes Bollwerk gegen die männliche Vorherrschaft wirkt, ist im Inneren nicht ohne Zündstoff, denn die vier Frauen sind alle sehr verschieden.

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Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Anfang der siebziger Jahre gründen vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, einen feministischen Verlag, Medusa. Er wird ein Erfolg, doch im Laufe der Zeit treten die unterschiedlichen Charaktäre der Frauen immer stärker hervor. Aus dem ursprünglich gemeinsamen Ziel, Frauen aus ihrer Unmündigkeit und ihrer benachteiligten Situation herauszuhelfen, die Unterdrückung der Frau zu beseitigen, werden Grabenkämpfe gegeneinander. Der Roman begleitet die Vier und ihren Verlag bis zum Ende des letzten Jahrtausends.
Besonders eindrücklich bleiben die ersten beiden Teile des Buches im Gedächtnis haften, die etwas mehr als die Hälfte ausmachen: der Beginn in den siebziger Jahren. Weldon schildert detailgetreu die damalige Stimmung, das Zusammenleben von Mann und Frau, die gesellschaftlichen Verhältnisse - man kann kaum glauben, dass all dies sich vor kaum 40 Jahren ereignet hat.
Der Klappentext bringt es auf den Punkt: 'Mit bösem Humor und Eleganz geht sie den Dingen auf den Grund und führt uns zurück in die Zeit der ersten Frauengruppen, der unendlichen Diskussionen und der ewiggleichen Sorgen, Ängste und Liebesgeschichten.'
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchaus lesenswert... 31. August 2004
Format:Taschenbuch
Teilweise etwas langatmig, aber auf eine bestimmte Art witzig und bissig erzählt Fay Weldon von unterschiedlichen Frauentypen, die eigentlich alle das selbe Ziel haben - Emanzipation, Loslösung vom Patriarchat. Nur jede will dieses Ziel mit *ihren* Mitteln erreichen. Aussage: Es gibt so viele Wege und Auslegungen des Feminismus wie es Feministinnen gibt; es ist schwer etwas Einheitliches zu erreichen, wenn man sich nicht einig ist.
Ein satirisches Porträt der Emanzipation - oder was man dafür gehalten hat.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Fay Weldon erzählt auf 318 lang(weilig)en Seiten nichts Neues über die Frauenbewegung. Alle einstmals originellen Sprüche und die ganze Kritik haben wir schon mal gehört, und sie hätte der Wirklichkeit schlimmere Exemplare egoistischer, kinderhassender und ideologieverseuchter Pseudokämpferinnen entlehnen können. Die Handlung tröpfelt nett und harmonisch mit kleinen Ausreißern fünfundzwanzig Jahre lang immer vorausschaubar vor sich hin, die Personen sind hölzern und flach und dienen nur als Pappkameraden, um verschiedene weibliche Typen zu mimen (ökonomisches Personal: keine Typin kommt zweimal vor)und es ging mir wie bei Doris Lessings Goldenem Notizbuch und Hemingways "Fiesta": ich habe nur bis zu Ende gelesen, weil ich immer dachte, es kommt vielleicht noch was. Für Schüler, die ein Referat über die Frauenbewegung vorbereiten müssen, ist es ein anschauliches Lehrbuch. Mehr aber auch nicht.
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