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Vier starke Frauen [Taschenbuch]

Fay Weldon , Sigrid Ruschmeier
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442435404
  • ISBN-13: 978-3442435401
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.023.802 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Von der Autorin, die in Die Teufelin aus der Rache einer häßlichen Frau gräßliches Komödienfutter geschaffen hat, kommt nun der erste Roman, der einen langen -- und bissigen -- Blick auf die feministische Orthodoxie der letzten dreißig Jahren wirft, wie auch auf die Frauen, die sie annahmen, sie verbreiteten, und gelegentlich von ihr enttäuscht wurden. Indem sie geschickt die größte Besetzung dirigiert, die sie jemals hervorgebracht hat, beschreibt Fay Weldon die Gründung von Medusa Press durch eine lächerlich-glaubhafte Schar von britischen Feministinnen -- Stephanie, die Schöne; Alice, die Philosophin; Layla, die Ehrgeizige; Nancy, die Ordentliche, die Büroleiterin von Medusa wird; die blonde Daffy mit dem Fortpflanzungstrieb; Zoe, die Ehefrau und Mutter, die einen feministischen Klassiker schreibt und Selbstmord begeht -- das einzige Opfer der patriarchalischen Unterdrückung in diesem Roman. Alle anderen, Männer wie Frauen, sind eher die Opfer von Ideen, die mit Bedürfnissen nicht übereinstimmen, und von den unerbittlichen Ironien des großen Trugs der Zeit. Der Humor ist oftmals trocken -- er ist komisch, weil er der Wahrheit entspricht. Wer, außer Weldon, könnte sich erlauben zuzugeben, daß der ehrwürdige Feministinnenspruch "Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" ein verwirrend undurchsichtiger Wahlspruch sei?

Es ist eine der größten Stärken -- und Reize -- von Vier starke Frauen, daß die Heldinnen der Siebziger die Mütter mittleren Alters der späten Neunziger werden. In den meisten feministischen Erzählungen werden Babys als Belastung oder als Verrat dargestellt und nicht als richtige Menschen. Hier sind sie wie im richtigen Leben tonangebend, Produkte ihrer Erziehung -- Menschen, mit denen man rechnen muß. Weldons Zwanzig- bis Dreißigjährige sind so liebevoll und beißend dargestellt wie ihre Über-Fünfzigjährigen und tragen viel zur cleveren Handlung bei. Falls Sie jemals die Absicht haben sollten, eine Mutter-Tochter-Buchgemeinschaft zu gründen, sollte Vier starke Frauen ihre erste Wahl sein. --Joyce Thompson -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Fay Weldon, geboren 1933 in Alvechurch, Worcestershire, wuchs in Neuseeland auf, kehrte dann aber mit ihrer Mutter wieder nach England zurück. Sie arbeitete als Werbetexterin und studierte Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Mit dreißig veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Die Autorin ist Mitglied der Royal Society of Literature.

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Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen
2.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Frauenbewegung in den Siebzigern 26. März 2010
Von Xirxe TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Anfang der siebziger Jahre gründen vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, einen feministischen Verlag, Medusa. Er wird ein Erfolg, doch im Laufe der Zeit treten die unterschiedlichen Charaktäre der Frauen immer stärker hervor. Aus dem ursprünglich gemeinsamen Ziel, Frauen aus ihrer Unmündigkeit und ihrer benachteiligten Situation herauszuhelfen, die Unterdrückung der Frau zu beseitigen, werden Grabenkämpfe gegeneinander. Der Roman begleitet die Vier und ihren Verlag bis zum Ende des letzten Jahrtausends.
Besonders eindrücklich bleiben die ersten beiden Teile des Buches im Gedächtnis haften, die etwas mehr als die Hälfte ausmachen: der Beginn in den siebziger Jahren. Weldon schildert detailgetreu die damalige Stimmung, das Zusammenleben von Mann und Frau, die gesellschaftlichen Verhältnisse - man kann kaum glauben, dass all dies sich vor kaum 40 Jahren ereignet hat.
Der Klappentext bringt es auf den Punkt: 'Mit bösem Humor und Eleganz geht sie den Dingen auf den Grund und führt uns zurück in die Zeit der ersten Frauengruppen, der unendlichen Diskussionen und der ewiggleichen Sorgen, Ängste und Liebesgeschichten.'
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3.0 von 5 Sternen Frauenbewegung in den Siebzigern 15. Mai 2009
Von Xirxe TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Anfang der siebziger Jahre gründen vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, einen feministischen Verlag, Medusa. Er wird ein Erfolg, doch im Laufe der Zeit treten die unterschiedlichen Charaktäre der Frauen immer stärker hervor. Aus dem ursprünglich gemeinsamen Ziel, Frauen aus ihrer Unmündigkeit und ihrer benachteiligten Situation herauszuhelfen, die Unterdrückung der Frau zu beseitigen, werden Grabenkämpfe gegeneinander. Der Roman begleitet die Vier und ihren Verlag bis zum Ende des letzten Jahrtausends.
Besonders eindrücklich bleiben die ersten beiden Teile des Buches im Gedächtnis haften, die etwas mehr als die Hälfte ausmachen: der Beginn in den siebziger Jahren. Weldon schildert detailgetreu die damalige Stimmung, das Zusammenleben von Mann und Frau, die gesellschaftlichen Verhältnisse - man kann kaum glauben, dass all dies sich vor kaum 40 Jahren ereignet hat.
Der Klappentext bringt es auf den Punkt: 'Mit bösem Humor und Eleganz geht sie den Dingen auf den Grund und führt uns zurück in die Zeit der ersten Frauengruppen, der unendlichen Diskussionen und der ewiggleichen Sorgen, Ängste und Liebesgeschichten.'
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus lesenswert... 31. August 2004
Format:Taschenbuch
Teilweise etwas langatmig, aber auf eine bestimmte Art witzig und bissig erzählt Fay Weldon von unterschiedlichen Frauentypen, die eigentlich alle das selbe Ziel haben - Emanzipation, Loslösung vom Patriarchat. Nur jede will dieses Ziel mit *ihren* Mitteln erreichen. Aussage: Es gibt so viele Wege und Auslegungen des Feminismus wie es Feministinnen gibt; es ist schwer etwas Einheitliches zu erreichen, wenn man sich nicht einig ist.
Ein satirisches Porträt der Emanzipation - oder was man dafür gehalten hat.
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