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Vier Zeiten [Gebundene Ausgabe]

Richard von Weizsäcker
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1997
Richard von Weizsäcker ist wohl jener deutsche Bundespräsident gewesen, der das höchste Maß an Popularität genoß. Sein Weg führte ihn schon früh in die Politik, wo er bald zu den führenden intellektuellen Köpfen der CDU gehörte, aber meist eine unabhängige Position einnahm. In seinen Memoiren schildert er neben seiner eigenen Geschichte zugleich die seiner Familie. Ein Stück Geschichte vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis zum Neuanfang nach dem Krieg.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 1. Aufl. (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886805565
  • ISBN-13: 978-3886805563
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 4,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 407.917 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Es ist kein leichtes Unterfangen, eine Lebensgeschichte, noch dazu die einer so zentralen politisch-historischen Gestalt wie der Richard von Weizsäckers, in knapp fünf Stunden dem Hörer nahezubringen. Daß dies aber auf durchaus faszinierende Weise gelingen kann, beweisen die von ihm selbst gelesenen Erinnerungen mit dem Titel Vier Zeiten.

Geboren am 15. April 1920, also in einer traumatischen Phase der Weimarer Republik, wuchs der jüngste Sproß einer schon politisch geprägten Familie in behüteten Verhältnissen auf. Seit jeher war und blieb die Familie der "entscheidende Rückhalt und Segen im Leben" Richard von Weizsäckers. Um so schwerer traf es ihn, als in den ersten Tagen des Polenfeldzuges sein Bruder Heinrich nur wenige hundert Meter neben ihm fiel. Der Zweite Weltkrieg, bei dem er vom ersten bis zum letzten Tag als Soldat beteiligt war, stellte dann auch die entscheidende Zäsur in seinem Leben dar.

Sowohl als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages als auch während der Zeit als Abgeordneter im Deutschen Bundestag vertrat er stets seine eigene Meinung, auch wenn ihm dies nicht nur Freunde einbrachte. Diese Grundhaltung prägte auch sein Amtsverständnis als Bundespräsident. Ob es um die Finanzierung der deutschen Einheit oder um die Kritik am Parteienwesen ging -- sich unabhängig von Bundestag und Bundesregierung zu äußern stellte den Kern seiner Amtsauffassung dar.

Bei diesem Hör-Buch, bestehend aus fünf CDs, stimmt die Balance aus persönlichem Erleben und Empfinden einerseits und zeitgeschichtlich Lehrreichem andererseits. Feinfühliger Humor, nuancenreiche, stilistisch ausgefeilte Sprache, die aber an Klarheit nichts vermissen läßt: All das, was seine Reden als Präsident so auszeichnete, findet sich auch in seinen Erinnerungen wieder und läßt diese zu einem Hörgenuß ganz besonderer Art werden. --Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Auf die Erfahrungen dieses in aller Welt hochverehrten Politikers sollte niemand verzichten.« (LebensLauf, Juli 2010) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einsame Spitze 3. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Um es gleich zu sagen: Ich habe noch selten eine so tolle Autobiographie gelesen. Wer allerdings mehr über das Leben Richard von Weizsäckers erfahren will, der hält sich vielleicht doch lieber an eine der unzähligen Biographien, denn von Weizsäcker hat eine ganz eigene Herangehensweise an seine Autobiographie. Er nimmt sich selbst sehr zurück. In seiner unnachahmlich bescheidenen und sympathischen Art erzählt er praktisch die geschichtlichen Umstände in seinem Leben und spielt dabei oft nur eine marginale Rolle. Er versucht sein Handeln und Denken zu erklären, nie aber wirkt es so, wie es oft in anderen Autobiographien ist, daß er sich rechtfertigen wolle. Er nimmt sich teilweise so weit zurück, daß man sich fragt, wie kamen die eigentlich auf die Idee, ausgerechnet ihn in den 60er Jahren zu fragen, ob er nicht Bundespräsident werden wolle. Das erscheint völlig unverständlich, denn man fragt sich, durch was hat er sich denn hervorgetan. Aus seiner Autobiographie geht das nämlich nicht hervor. Je weiter die Beschreibung fortschreitet, um so klarer wird, als was von Weizsäcker seine eigene Biographie geschrieben hat: es gleicht einem politischen Vermächtnis und seiner Stellungnahme zu den aktuellen Problemen in unserer Gesellschaft. Auf seine eigene und unabhängige Art gibt er frei von parteipolitischen Erwägungen seine Ansichten wieder. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Angenehmer Lesestoff 11. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Richard von Weizsäcker beschreibt in diesem Werk die Geschichte Deutschlands in diesem Jahrhundert aus der Perspektive der Familie Weizsäcker, die natürlich maßgeblich an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligt war. Das Buch ist unterteilt in die Weimarer Republik, die Zeit nach Hitlers Machtergreifung und zweiter Weltkrieg, die Nachkriegszeit und Teilung Deutschlands und im letzten Abschnitt die Periode nach der Wiedervereinigung. In allen diesen Abschnitten waren Mitglieder der Familie Weizsäcker an Positionen, die ihnen eine Beeinflussung von Politik und Wissenschaft ermöglichten. So beschreibt von Weizsäcker z.B. seine Jugendzeit, in der er zuhause seinen Großvater, den württembergischen Ministerpräsidenten erlebte. Für den Leser ist es auf der einen Seite natürlich faszinierend mitzuerleben, wie es auch ohne Vererbung von politischen Posten einer Familie möglich ist, über so lange Zeit an den Hebeln der politischen Macht zu sitzen. Kritisch muß man aber anmerken, dass es von Weizsäcker nicht gelingt auch einmal eine gewisse Distanz zu den Ämtern und Taten seiner Verwandten bewahren. Die Position seines Vaters im zweiten Weltkrieg muss sicherlich etwas differenzierter betrachtet werden als es hier im Buch geschieht, aber eigentlich überzeugt das Werk durch Übermittlung von Zeitgeschichte mit einer persönlichen Note. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Ivona
Format:Broschiert
Ich kann dieses Buch nur rundum empfehlen. Gut geschrieben, informativ und historisch interessant. Ich darf ihn gar nicht mit einem Herrn Wulf vergleichen!
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