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Vier Brüder
 
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Vier Brüder

Mark Wahlberg , Tyrese Gibson , John Singleton    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In 4 Brüder bilden die Brüder, die durch die Liebe zu ihrer ermordeten Adoptivmutter zusammengeschweißt werden, ein einzigartiges Quartett, das John Singletons Film eine rasiermesserscharfe Stimmung in Sachen Wiedergutmachung verleiht. Singletons urbaner Western bewegt sich hier auf einem schmalen Grat, denn er verneigt sich zwar vor den Blaxploitationfilmen der Siebziger Jahre (wie er es auch in seinem Remake von Shaft tat), aber er spielt auch mit seiner Glaubwürdigkeit, indem er eine klassische Rachegeschichte erzählt, die an John Waynes Erfolg aus dem Jahre 1965, Die Söhne der Katie Elder erinnert und welche Gewalt als letzten Ausweg für eine bedrohte Familie propagiert. Als eine heiligmäßige Pflegemutter (Fionnula Flanagan) in einem Lebensmittelgeschäft erschossen wird, verfolgen ihre Adoptivsöhne (zwei Weiße und zwei Schwarze, gespielt von Mark Wahlberg, Garrett Hedlund, Tyrese Gibson und Andre Benjamin) die Mörder und finden dabei heraus, dass der Tod ihrer Mutter kein Zufall war. Während sie ein klebriges Netz krimineller Aktivitäten entwirren, das von einem örtlichen Boss (Chiwitel Ejiofor) gesponnen wurde, rast die auf die einzelnen Charaktere zugeschnittene Handlung auf den unvermeidbaren Showdown zu, allem voraus der ehemalige Sträfling Wahlberg. Singleton, der die Drehorte in den industrialisierten Gegenden von Detroit hervorragend nutzt, treibt die Action schnell genug voran, so dass man leicht über den mangelnden Realismus des Films hinweg sieht, und die gut gezeichneten Charaktere (darunter auch Terrence Howard als hartnäckiger Polizist) verleihen dem ansonsten altbekannten Racheszenario emotionale Breite. 4 Brüder ist manipulativ, aber der Film ist gespickt mit rauer Arbeiterklasse-Menschlichkeit und fesselt den Zuschauer. --Jeff Shannon

Movieman.de

"Vier Brüder" ist ein loses Remake des John-Wayne-Klassikers "Die vier Söhne der Katie Elder", wobei die Ähnlichkeiten nur noch oberflächlicher Natur sind. Einen gewaltigen Unterschied gibt es aber zwischen beiden Filmen. Wo Wayne und seine Brüder noch Sympathieträger waren, sind die Mercer-Jungs Verbrecher, die ihrerseits vor Mord nicht zurückschrecken und vermutlich auch vor Einsetzen der Filmhandlung schon den einen oder anderen um die Ecke gebracht haben. Insofern fällt es schwer, sich mit diesen Figuren zu identifizieren bzw. ihnen Wohlwollen entgegenzubringen. Im Grunde bekommt man hier geboten, wie sich Verbrecher gegenseitig das Licht ausblasen. Die einzig wirklich gute Figur des Films ist die Mutter - und die ist nach fünf Minuten tot. Fazit: Passabler Actioner, allerdings hat man von John Singleton schon Besseres gesehen

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch auf gutem, aber nicht herausragendem Niveau. Das Bonusmaterial hätte etwas umfasender und informativer sein können.

Bild: Das Bild ist gut, allerdings kann man bei einer derart neuen Produktion schon noch ein wenig mehr erwarten. Die Schärfe ist praktisch durchgängig auf gutem Niveau, nur hin und wieder gibt es Ausreißer (00:14:37), bei denen sich dann alles etwas weich abzeichnet. Der Kontrast verdankt dem hohen Schwarzwert viel. Er ist steil und in hellen Szenne hin und wieder zum Überstrahlen neigend (00:26:04; Hemd). In dunklen Szenen werden die Details zumeist einwandfrei dargestellt und man kann auch bei den vielen Nachtszenen noch alles erkennen. Die Farben wurden nachbearbeitet und haben besonders in Räumen einen recht erdigen Look. Hauttöne sind bestens dargestellt, aber bei Rot ist es manchmal ein bisschen zuviel des Guten (Ausfransung bei 00:46:50). Die Kompression ist unauffällig,d er Rauschwert nur marginal vorhanden. Doppelkonturen sind nicht zu verleugnen, allerdings nur schwach ausgeprägt und nicht störend. Bei 00:51:28 fällt ein grünlicher Streifen am oberen Bildrand auf.

Ton: "Vier Brüder" punktet in Sachen Audio vor allem bei den doch recht häufigen Actionsequenzen. Hier erwachen alle Kanäle zum Leben. Der Bass sorgt für tiefes Brummen und aus allen Richtungen lassen sich Geräusche, Schüsse und dergleichen vernehmen. In den ruhigen Momenten des Films ist die Umgebung deutlich abgeschwächt. Hin und wieder nutzt man mal die Möglichkeiten wie z.B. das Geräusch des Windes, aber hier wäre definitiv mehr drin gewesen. Die Dialogverständlichkeit ist hoch und auch nicht von der Umgebung tangiert.

Extras: Für eine Special Edition ist das Gebotene schon etwas mager. Neben einem Audiokommentar mit dem Regisseur gibt es vier Featurettes, die jeweils zwischen vier und zehn Minuten Laufzeit haben. Bei diesen Mini-Dokus ist auffällig, dass sie einen deutlichen Werbecharakter haben und darum eher aus markigen Sprüchen und gegenseitigem Gratulieren, denn aus Information bestehen. Highlight ist die kürzeste Featurette, die die Action am Mercer-Haus illustriert. Neben dem Trailer gibt es noch ein paar entfallene Szenen, die den Film aber nicht wirklich bereichern, sondern ihn nur unnötig in die Länge gezogen hätten. --movieman.de

VideoMarkt

Nach dem Mord an der 62-jährigen Evelyn Mercer treffen sich ihre vier Adoptivsöhne, die sich inzwischen aus den Augen verloren haben, bei deren Beerdigung wieder. Wie in ihrer turbulenten Jugend haben alle außer Familienvater Jeremiah noch immer ihre Probleme mit dem Gesetz. Deshalb gibt es auch kein langes Zögern, als sie erfahren, dass der Tod der Mutter alles andere als ein unglücklicher Zufall gewesen sei. Mit gezogenen Waffen und der nötigen Härte machen sich die vier auf die Suche nach den Mördern von Mom.

Video.de

Ghetto-Gewalt-Poet John Singleton ("Boyz'n the Hood") besinnt sich einmal mehr seiner Wurzeln und lässt für seine bleihaltige Revenge-Saga ein glaubwürdiges Ensemble an den Abzug. Mark "Rock Star" Wahlberg überzeugt neben Nachwuchsdarstellern wie André Benjamin ("Be Cool"), Tyrese Gibson ("Der Flug des Phoenix") und Garrett Hedlund ("Troja") in einem Werk, das durch die fast altmodische Optik und den trefflich arrangierten Motown-Soundtrack auffällt. Action-Freunde dürften diesen Racheakt goutieren.

Blickpunkt: Film

Vier Brüder - zwei weiß, zwei schwarz - treffen nach vielen Jahren wieder zusammen, um ihre ermordete Adoptivmutter zu beerdigen - und zu rächen. Auf einer klassischen Western-Prämisse basierend, formt Regisseur John Singleton ein packendes urbanes Rachemelodram mit realistischer Action im Old-School-Stil der siebziger Jahre. Der starke Kitt der mit roher Gewalt gespickten Story um vier Boys, die in der Hood von Detroit Rot sehen, ist das vom hier superben Mark Wahlberg angeführte Schauspieler-Quartett. Durch eine nuancierte Mischung von Machismo, Emotion und Humor vermitteln sie ein glaubhaftes Bruderband, wodurch selbst die absurderen Aspekte des schnörkellos realisierten Vigilantenfilms geglättet werden können.

Ausgangspunkt ist der Mord an der 62-jährigen Evelyn Mercer (Fionnula Flanagan) während eines vermeintlich routinehaften Raubüberfalls in einem Eckladen. Bei ihrer Beerdigung werden ihre vier Adoptivsöhne Bobby (Wahlberg), Angel (Tyrese Gibson aus Singletons 'Baby Boy'), Jeremiah (Andre Benjamin von Outkast nach 'Be Cool' weiterhin viel versprechend) und Jack (Garrett Hedlund aus 'Troja') nach längerer Funkstille wieder vereint. Als Jugendliche waren sie alle hoffnungslose Fälle, die von der sozial engagierten Evelyn adoptiert worden waren. Mit Ausnahme des erfolgreichen Familienvaters Jeremiah sind die anderen immer noch regelmäßig in Schwierigkeiten mit dem Gesetz verwickelt. Vor allem Bobby ist ein hartgesottener Bursche mit einem Kofferraum voller Knarren, der sich jedoch nicht schämt, in seiner Trauer Tränen zu vergießen. Als die Brüder einen Tip bekommen, dass hinter dem Mord an ihrer Mutter mehr als ein gewöhnliches Gangshooting steckt, nehmen sie selbst die Fährte auf und die Justiz in die Hand. Dies führt zu einem bleihaltigen Whodunnit in der Neighborhood, bei dem häufiger zuerst geschossen wird und dann die Fragen gestellt werden.
Singleton orientiert sich klar an klassischen Actionvorbildern, bei denen brutale Realität und facettenreiche Figuren, nicht hektische Videospiel-Ästethik und eindimensionale Actionmarionetten gefragt sind. Dieser nostalgische Touch macht sich auch beim Soundtrack bemerkbar, der statt der erwartungsgemäßen Hiphop-Beschallung gute alte Motown-Soulhits auffährt. Singleton hat auch keine Scheu, nach dem Raubüberfall des Prologs das Tempo zu drosseln und geradezu entspannt das Protagonisten-Kleeblatt durch seine brüderliche Interaktion und selbst kurze Rückblenden mit ihrer Mutter vorzustellen. Doch dann wird wohl dosiert das Action-Testosteron schubweise losgelassen: Wie bei einer mitreißenden Autoverfolgungsjagd im dichten Schneesturm oder einem 'Assault on Precinct 13' nachempfundenen Shootout im Mercer-Haus. Zwischendrin wird immer wieder gemenschelt: Sei es humorvoll bei einer gemeinsamen 'Sitzung' im Badezimmer oder sentimental, als einer der Brüder im Gefecht fällt. Obwohl die schon oft befahrene Plotspur zu korrupten Cops und verschlagenen Gangstern führt, ist diese frische Neuinterpretation alter Actionmotive trotz ein paar (weniger) kitschiger Aussetzer nicht zuletzt dank der sympathischen Besetzung (darunter auch Terrence Howard aus 'L.A. Crash') good old fun. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Lose, in die Gegenwart versetzte Adaption des John-Wayne-Klassiker "Die vier Söhne der Katie Elder" aus dem Jahr 1965.

Kurzbeschreibung

Nachdem ihre Adoptivmutter bei einem Raubüberfall erschossen wurde, schließen sich die ungleichen Brüder zusammen. Sie wollen Rache und nehmen die Sache selbst in die Hand. Obwohl sie damit die Auflagen der Polizei verletzen, stellen die vier bei der Suche nach dem Drahtzieher des brutalen Mordes in Detroit ihr gesamtes ehemaliges Viertel auf den Kopf. Dabei erkennen sie: Es gibt stärkere Bande als Blutsbande...

Produktbeschreibungen

Nachdem ihre Adoptivmutter bei einem Raubüberfall erschossen wurde, schließen sich die ungleichen Brüder zusammen. Sie wollen Rache und nehmen die Sache selbst in die Hand. Obwohl sie damit die Auflagen der Polizei verletzen, stellen die Vier bei der Suche nach dem Drahtzieher des brutalen Mordes in Detroit ihr gesamtes ehemaliges Viertel auf den Kopf. Dabei erkennen sie: Es gibt stärkere Bande
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