Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 1 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Vielleicht will der Kapit... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: medimops: schnell, sicher und zuverlässig. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Vielleicht will der Kapitalismus gar nicht, dass wir glücklich sind?: Erkenntnisse eines Geläuterten Gebundene Ausgabe – 13. Mai 2013

4 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 19,99
EUR 19,99 EUR 1,23
61 neu ab EUR 19,99 9 gebraucht ab EUR 1,23

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken

Hinweise und Aktionen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max A. Höfer, geboren 1959, hat viele Jahre für das Kapital gearbeitet – als Redakteur des Wirtschaftsmagazins „Capital“ und als Geschäftsführer der arbeitgebernahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“. Er lebt in Berlin.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
„Mehr Wohlstand macht uns nicht glücklicher“, lautet die Ausgangsbeobachtung Höfers. Der Durchschnittsbürger muss heute mehr denn je leisten, aber Löhne und Konsumprodukte werden nur marginal besser. Wir schwitzen im Hamsterrad, haben aber so gut wie nichts davon.

Warum rackern wir uns dann so ab? Woher kommt die Ruhelosigkeit? Höfer sieht die Ursache im „puritanischen Geist“, der unsere Mentalität seit den Anfängen des Kapitalismus prägt. Wie der Soziologe Max Weber zeigte, entstand aus der „protestantischen Arbeitsethik“ der Berufsmensch, der lebt, um zu arbeiten, statt zu arbeiten, um gut zu leben. Weber sah den Kern des puritanischen Kapitalismus im „Erwerb von Geld und immer mehr Geld, unter strengster Vermeidung alles unbefangenen Genießens“.

Im typischen McKinsey Manager, der alles der Effizienz unterordnet, tritt uns der Leistungsasket heute entgegen. Höfer zeigt, wie die ehemals pflichtfixierte Arbeitsmoral in den 60iger Jahren durch Künstlerwerte wie Eigenverantwortung und Kreativität erneuert wurde. Die Angestellten arbeiten heute flexibel und autonom ganz im Sinn der Unternehmen. Die Kehrseite ist jedoch, so Höfer, dass gerade die intrinsisch Motivierten der Arbeit zu viel Bedeutung in ihrem Leben geben und zu viel Selbstwertgefühl aus ihr beziehen, weshalb sie die anderen Quellen des Glücks wie Familie, Freunde, Musik, Hobbys vernachlässigen. Um aus dem Hamsterrad auszusteigen, müssen wir den arbeitsbesessenen Puritaner in uns abstreifen.

Jedes Jahr kommen unendlich viele neue Produkte auf den Markt. Doch der Überbietungskonsum hindert uns nur am guten Leben, meint Höfer. Wir konsumieren zu viel und schmeißen zu viel weg.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Vielleicht will der Kapitalismus gar nicht, dass wir glücklich sind?: Erkenntnisse eines Geläuterten

Warum arbeiten wir so viel? Wie kam es, dass wir immer schneller auf der Rolltreppe laufen müssen, nur um uns dort zu halten, wo wir sind? Höfer hat recht: Der puritanische Berufsmensch in uns hält uns auf Trapp. Doch den radikalen Marktkräften ist das Tempo immer noch zu langsam. In der Finanzkrise ist dieses System schon einmal kollabiert. Das sollte uns eine Warnung sein. Die gute alte Soziale Marktwirtschaft ist viel besser als ihr Ruf, denn wenn man sich an ihre Grundsätze gehalten hätte (Stichwort: Verantwortung), die Finanzkrise wäre gar nicht erst entstanden.

Höfer hält sich mit der Staatswirtschaft als - falscher - Alternative zum Radikalkapitalismus nicht auf. Das ist schade, denn Marx und Engels waren in vielem noch puritanischer. Marx sah die kommunistische Gesellschaft erst dann verwirklicht, "nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden" ist (aus: Kritik des Gothaer Programms. 1875). Über diese Fixierung auf Produktivität und Arbeit kann man heute nur noch den Kopf schütteln.

Höfer plädiert für eine Besinnung auf das gute Leben. Keine asketische Genussverweigerung wie bei vielen Ökoapokalyptikern, aber auch kein hedonistisches Leben auf der Überholspur. "Würden wir das »Glück« der Kinder zur ersten Priorität machen, dann würden wir die Arbeitswelt nach den Bedürfnissen der Familien ausrichten und nicht umgekehrt", schreibt Höfer.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Max Höfer wirft in seinem Buch mehrere interessante Fragen auf. Allen voran versucht er zu erklären, warum die Menschen in der westlichen Welt trotz steigenden materiellen Wohlstands nicht unbedingt glücklicher geworden sind. Schuld daran ist seiner Meinung nach die „Immer mehr“-Mentalität des Kapitalismus, die sich vor allem in immer mehr Arbeit (Kapitel 1) und immer mehr Konsum (Kapitel 2) manifestiert. Diese Einsichten sind nicht neu und durch die Glücksforschung, auf die sich der Autor oft bezieht, auch gut untersucht. Auch der Rückgriff auf den Calvinismus und Puritanismus als wesentliche Ursache des Steigerungskapitalismus ist nicht weder besonders spannend noch innovativ. Was das Buch interessant macht ist die Tatsache, dass Max Höfer jahrelang Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) war, die genau den von ihm kritisierten Steigerungskapitalismus jahrzehntelang propagiert hat. Er verbreitet also die „Erkenntnisse eines Geläuterten“ - so auch der Untertitel des Buches.

Pluspunkte sammelt das Buch bei mir vor allem durch den in Kapitel 3 beschrieben „kalifornischen Kapitalismus“, der das Prinzip, Moral muss gewinnbringend sein, konsequent umsetzt. Der kalifornische Kapitalismus lässt sich nach Höfers Ansicht auf zwei Stränge zurückführen, die er Darwin und Jesus nennt. Der Darwin-Strang ist die seit dem 18. Jahrhundert bekannte Logik der Profitmaximierung und der schöpferischen Kraft der Zerstörung (Schumpeter). Der Jesus-Strang steht für die „Sharing-Kultur“, die zunächst mit File-Sharing begann und sich durch Facebook bis in den letzten Winkel des Privatlebens verbreitet hat. Höfer zeigt auch gut nachvollziehbar auf, wie Apple, Facebook, Google und Co.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen