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Vielleicht ist es sogar schön Taschenbuch – 1. September 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 4 (1. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492245218
  • ISBN-13: 978-3492245210
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 1,6 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 521.632 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der erste Schritt auf die Fahrbahn ist immer der schwerste. „Warum traue ich mich überhaupt, über eine Straße zu gehen, den sicheren Bordstein zu verlassen?“, fragt sich der Ich-Erzähler in Jakob Heins Roman Vielleicht ist es sogar schön: „Wie kann ich auf eine Fahrbahn treten, über die mir vollkommen unbekannte Menschen in tonnenschweren Metallgehäusen hinweg schießen? Menschen mit abwesendem Gesichtsaudruck, denen ich nicht einmal für einen kurzen Moment einen Schlüssel anvertrauen würde, und doch trete ich auf die Straße und vertraue ihnen mein Leben an.“

So ist das oft in Jakob Heins faszinierendem Roman: an banalen Situationen entzünden sich Fragen, die philosophisch sind. In diesem Fall geht es kurz gesagt darum, dass man stets aufs Neue dem Leben vertraut, obwohl man weiß, dass es tödlich endet. Gerade hat der Protagonist von Vielleicht ist es sogar schön, der eine Art biografischer Doppelgänger des Autors ist, erfahren, dass seine Mutter an Krebs erkrankt ist. Während er über die Straße schreitet, hofft er, dass sie wieder gesund werden wird. Dass sie Glück haben wird wie jemand, der immer wieder aufs Neue über die Straße geht. Mit diesem Gefühl macht sich der Held daran, das Leben der Familie aufzuschreiben vom Anfang bis zu dem Punkt, von dem der Leser weiß, dass er unentrinnbar kommen wird. Dieses Wissen macht den Reiz des Buches aus.

Warum also tritt man immer wieder auf die Straße und setzt sich der Gefahr aus, überfahren zu werden? In gewisser Weise ist Vielleicht ist es sogar schön eine einzige Antwort auf diese Frage. Weil man es muss, lautet die Antwort, weil alles weitergehen muss, weil man auch in unkontrollierbaren Situationen die Kontrolle nicht verlieren darf, so grausam und gefährlich das Leben auch ist. So ist es kaum verwunderlich, dass Heins Alter Ego im Roman einen Anruf erhält, als er auf dem Friedhof ein Grabmahl für die Mutter sucht. Es ist eine Frau, die von der Frauenärztin anruft, um ihm mitzuteilen, dass sie schwanger sei. Das ist natürlich etwas kitschig. Aber kitschig ist ja das echte Leben auch. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, wuchs in Berlin auf, wo er heute als praktizierender Arzt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt. Neben den Bestsellern »Mein erstes T-Shirt«, »Formen menschlichen Zusammenlebens« und »Herr Jensen steigt aus« erschienen unter anderem von ihm sein autobiografisches Familienporträt »Vielleicht ist es sogar schön«, »Gebrauchsanweisung für Berlin«, »Antrag auf ständige Ausreise«, »Der Alltag des Superhelden«, »Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht« und zuletzt der Roman »Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand«.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von frenchquarter am 17. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Zweifelsohne mein Lieblingsbuch von Jakob Hein, wenngleich auch das Traurigste.

Nur alleine schon der Satz „Stirb nicht, es ist noch viel zu früh“ sagt im Grunde genommen schon alles aus. Kann man so was noch toppen?

Ohne viel Pathos erzählt Jakob Hein die Lebensgeschichte seiner Mutter, die mit dem viel zu frühen Krebstod endet. Es wird nichts beschönigt, aber auch nicht zu dock aufgetragen. Man muss bei diesem Stoff nicht noch extra auf die Tränendrüse drücken. Und genau das ist das angenehme an diesem Buch. Die Tatsache besteht, auch wenn Hein sie lange ignoriert, und es scheint der Mutter für eine Weile auch besser zu gehen. Doch der Schein trügt. Aber wie Jakob Hein das alles erzählt, ist schon bemerkenswert. Er erzählt einfach ihre Geschichte und lenkt dadurch etwas ab. Wer möchte schon mit dem Tod, noch dazu eines nahen Angehörigen, konfrontiert werden? Niemand. Und doch ist er da und Hein bewältigt das Ganze im Buch auf einfachste Weise, ohne viel Federlesen und wohlklingende Worte.

Alleine das letzte Kapitel Schluss zu nennen, finde ich sehr gut. Ende hätte ich hier auch nicht für passend gehalten. Überhaupt gefällt mir das letzte Kapitel sehr gut. Als eine alte Freundin Noga Kekse backt und dann sagt: „Hilft vielleicht ein bisschen, ein paar Momente lang“. Das hat was. Oder sein Freund Andreas, der vor der Tür steht und sagt: „Was soll ich schon sagen? Gibt ja sowieso nichts Vernünftiges zu sagen.“

Was sollte man dem noch hinzufügen?
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. März 2006
Format: Taschenbuch
Ein leises, frohes Buch über ein so schwieriges Thema: einfach wunderbar, dass das Thema Tod in der Familie/schwere Krankheit einmal anders behandelt wird. Dies ist ein Buch, das sich aus abertausenden tränenreichen Büchern abhebt. Herausragend, und Trost spendend. Hein verabschiedet sich auf diese Weise von seiner Mutter - und schenkt dem Leser damit eine andere, irgendwie versöhnlichere Sichtweise auf diese Schicksale als jedes gewöhnliche "Schicksalsbuch" mit Krankenhaus- und Therapiebeschreibungen über mehrere hundert Seiten. Unbedingt empfehlenswert!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 29. Dezember 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Jakob Hein Vielleicht ist es sogar schön Piper ISBN 3 492 04603 7
In diesem kleinen Erinnerunsbüchlein beschreibt Jakob Hein einzelne Szenen aus seinem Leben als Kind und insbesondere Eindrücke, die ihn mit seiner Mutter verbunden haben.
Veranlaßt wurde er zu diesen Aufzeichnungen nach eigenen Aussagen durch die schwere Krebserkrankung seiner Mutter, die an dieser Krankheit in noch jungen Jahren gestorben ist.
Es ist wider Erwarten ein heiteres, mit Humor, Witz, verhaltener Traurigkeit und leicht lakonisch geschriebenes Buch.
Jakob muß ein sensibler, einfühlsamer und gut beobachtender kleiner Junge gewesen sein. Seine Wahrnehmungen im Zusammenleben mit den schriftstellernden Eltern und einem älteren Bruder bringen ihn schon früh zu der Einsicht, daß Schreiben schön sein muß. So simuliert er schon vor der Einschulung den Erwachsenen , indem er vorgibt, daß er auch schon schreiben kann.
Sehr hübsch und amüsant, auch ernsthaft -kritisch, sind die Einlasssungen über die verschiedenen Großeltern, seine Erfahrungen mit anderen Kindern und immer wieder über die verständnis-liebevolle Verbindung zwischen ihm seiner Mutter.
Während seines Erwachsenwerdens , wie es hier zutage tritt, scheint er sich immer ein wenig im Abstand zu sich selbst zu bewegen.
Es ist ein anrührendes, leicht und gut lesbares Buch, daß man jedem an Familie interessiertem LeserIn empfehlen möchte.
Cl.B.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Holly am 2. Januar 2012
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist sehr lesbar und fantastisch für Menschen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten. Die Geschichte ist bewegend und es gibt einige schlimme Teile. Ich bekam eine Einsicht in der DDR besonders in der jüdische Gemeinde und man kann sich auf Heins Gefühle über seine kranke Mutter beziehen. Das Buch wurde gut geschrieben und die Nutzung von die Veränderung des Alters war eine gute Methode, um mehr Information zu geben und die Geschichte zu aufklären. Es gibt auch mehrere bedeutende und ergreifende Zitate zum Beispiel 'Stirb nicht, es ist doch viel zu früh', 'Das meine ich damit: Hitler hat doch gewonnen' und natürlich 'Vielleicht ist es sogar schön', die man helfen, viel aus der Geschichte zu lernen. Ich bewertete dieses Buch vier aus funf Sternen weil es manchmal zu viele Information über bestimmten Themen für mich enthielt. Ich wurde dieses Buch zu Studenten und Menschen empfehlen, die sich für die DDR oder Familiegeschichte interessieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von becca1992 am 7. November 2012
Format: Taschenbuch
Normalerweise lese ich nicht, aber dieses Roman gefällt mir sehr. Es händelt sich darum viele wichtige Probleme, die normalen Familien oft haben, z.B. der Tod des Familienmitglied und deshalb ist es sehr einfach mit Hein zu beziehen. Es spricht auch über viele Probleme in der Gesellschaft und die DDR, aber weil die Haupthandlung nur eine Geschichte über eine Familie ist, ist es nicht so schwierig zu lesen.
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