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Kundenrezensionen

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am 21. Oktober 2012
Chris ist der Sohn eines Mörders. Er wächst bei seiner psychisch kranken Mutter auf, die ihn nicht lieben kann. Von dem neuen Lebenspartner der Mutter wird Chris misshandelt. Mit 11 Jahren wird der Junge völlig verstört einem Kinderheim übergeben. Der Jugendpsychologe Bob, der den Jungen betreut, lässt ihn seine Lebensgeschichte aufschreiben. Diese Geschichte nimmt die Hälfte des Buches ein und war eine ganz besondere Leseerfahrung für mich. Die Autorin entgleitet ihrem Schreibstil, den man von ihr gewöhnt ist und schlüpft in die Rolle eines psychisch kranken Jungen hinein, der mit beeindruckender Wortwahl sein Leben schildert. Ich kann nur sagen: Gänsehaut pur – und zwar die ganze Zeit! Diese Geschichte treibt den Psychologen Bob regelrecht in den Wahnsinn. Die Autorin schlüpft anschließend in die Rolle von Bob und schildert sein Leben, was sich mit dem von Chris immer mehr verknüpft.Die Autorin schreibt klar, fesselnd und mitreißend, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es war mir einfach nicht möglich, aus der Geschichte auszusteigen. Was mich am meisten fasziniert hat ist, dass sie die Schuldfrage offen lässt. Also, ich bin nach dem Lesen richtig ins Nachdenken gekommen. Deswegen: Titel "Vielleicht gab es keine Schuld" ist genial! Geschichte super gut zu lesen! Cover super gelungen! Deswegen 5 Sterne!
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am 8. Mai 2015
Der dritte und letzte Teil der - ich nenne es mal - "Gelton-Saga" übertraf meine Erwartungen um einiges. Ich war fasziniert von Dane, bis ich nun endlich seinen Sohn Christopher kennenlernen durfte. Zumindest das was er davon preisgab.
Dieses Buch "vielleicht gab es keine Schuld" ist in 3 Abschnitte unterteilt - Die Geschichte von Christopher, verfasst von ihm als 12 Jähriger während er in der Psychiatrie saß; die Aufzeichnungen von Dr. Bob der ihn betreute und dem 3. Abschnitt, dem Showdown.
Man liest also immer so, als würde man in den Tagebüchern der Protagonisten schnüffeln. Dies verwirrt den Leser, da er ja nie wissen kann, wie die Person das genau meint. Interpretationen der einzelnen Aussagen ziehen sich durch das ganze Buch. Man blickt als Außenstehender auf die Beziehung zwischen Patient und Psychologe - und es fühlt sich beim Lesen auch tatsächlich so an, als stünde man mit den beiden im selben Raum. Wem glaube ich? Wer lügt? Wer versteht den anderen falsch? Wer ist stärker? Diese Verwirrung die man beim Lesen empfindet spiegelt in meinen Augen sehr gut wieder, wie sich die Protagonisten im Buch selbst fühlten, während ein Ereignis nach dem nächsten passiert. Manch einer mag vom Schluss nicht begeistert sein. Aber dann schätze ich, dass diese Leser generell nicht tief in das Buch eingetaucht sind. Ich fand den Schluss grandios und so passend - gerade WEIL er den Leser ein wenig beklommen, und durcheinander zurück lässt. Die Autorin schafft es durch ihre perfekte Dosierung von Abstand und Nähe; von Details und Oberflächlichem; von Fakten und Fantasie, einen so stark in diese Geschichte hinein zu ziehen, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Man versucht ja selbst ständig den Durchblick zu behalten, nur um festzustellen, dass es gar nicht so sicher ist, dass man diesen jemals hatte.
Der 1. Abschnitt von Christopher war außerordentlich faszinierend zu lesen. Natürlich merkt man schon Stellenweise, dass der reale Verfasser nicht wirklich 12 Jahre alt ist, aber allein die Darstellung eines 12 Jährigen und die Schlüsse die er zieht wurden unvergleichbar gut umgesetzt. Ich musste oft lachen - weil die Welt ,mit Kinderaugen betrachtet, vielleicht manchmal wirklich suspekter ist als man als Erwachsener wahrnimmt. Christopher wuchs mir beim Lesen sehr ans Herz - umso mehr zog es mich in die Geschichte. Die Wendungen und Entwicklungen der Protagonisten waren für mich sehr realistisch gehalten und auch wenn hin und wieder Dinge passieren, die vielleicht ein wenig dick aufgetragen wirken, so hat mich dieses Buch wahnsinnig gefesselt. Meiner Meinung nach ist es absolut lesenswert, sofern man die andern beiden Bücher gelesen hat, und sich von altbekannten Thriller-Schemen loslösen kann um etwas völlig anderes zu erleben. Ich glaube wer "Das Parfüm" von Süskind liebte, ist auch hier in guten Händen.
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am 6. Februar 2013
Eher zufällig hatte ich bereits beide Vorgänger zu diesem Buch gelesen und fand diese auch schon sehr gelungen und fesselnd, das dritte allerdings ist, meiner Meinung nach, die Krönung schlechthin. Ich fand es derartig spannend und super-ansprechend und einfach genial, sodass ich jede freie Minute darauf brannte, endlich weiterlesen.tolle Autorin, tolles Buch! Gerne mehr davon...
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am 11. September 2015
Nach dem Tod seines Vaters wächst Christopher Gelton bei seiner psychisch kranken und tablettensüchtigen Mutter auf. Unerwünscht, unbeachtet und ausgestoßen aus ihrem Leben und vom neuen Lebensgefährten körperlich misshandelt, so erlebt Christopher seine ersten Lebensjahre. Als der Junge mit 11 Jahren nicht mehr in der Schule erscheint wird das Jugendamt aufmerksam und findet ihn schwer verletzt unter seinem Bett kauernd. Aber nicht nur sein Körper hat Schaden erlitten....

Dies ist der letzte Teil der Trilogie um Däne Gelton und seinem Sohn, vor dem lesen War mir dies aber nicht bewusst. Ich finde das man diesen Teil auch versteht ohne die Vorgänger zu kennen, da die Zusammenhänge ausreichend erläutert werden. Bei diesem Teil geht es vorwiegend um Christopher Gelton, während die beiden ersten Teile von seinem Vater handeln.

Das Buch an sich ist eigentlich in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil erzählt der 12-jährige Christopher in einem Aufsatz, den er in der Psychiatrie schrieb, sein bisherigen Lebensweg. Man begleitet hier Christopher durch seine Welt oder besser gesagt wie er die Welt sieht, dabei schafft er sich eine ganz eigene Realität mit absurden Erklärungen und Wendungen. Als Leser musste ich hier manchmal schmunzeln und auch mit dem Kopf schütteln. Erschreckend fand Ich die Passagen in denen Christopher misshandelt wurde, er erzählt es in einfachen banalen Worten, als wäre es nicht wirklich schlimm.
Der zweite Teil beinhaltet die Aufzeichnungen von Dr. Bob Koran, der Christopher betreute. Hier bekommen Christopher Aufzeichnungen eine ganz neue Dimension und man fragt sich immer mehr, was von den Aufzeichnungen eigentlich stimmt.
Im dritten Teil kommt es zu einem Showdown zwischen den Protagonisten, für mich spannend und überraschend erzählt, leider ließ mich das Ende doch ein wenig unbefriedigt zurück, hier hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt.

Mein Fazit:
Ein spannender Psychothriller, der anders ist und mich dadurch begeistern konnte. Ich werde auf jeden Fall auch die beiden Vorgänger noch lesen um die ganze Geschichte der Familie kennen zu lernen.
Leseempfehlung für alle die gerne auch mal einen ungewöhnlichen Thriller lesen.
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am 15. April 2013
Eigentlich kann man diese Trilogie gar nicht einzeln bewerten, da man die drei Bände auch nicht einzeln liest, oder richtiger gesagt, nicht einen ohne die anderen. Sie gehören zusammen wie Pech und Schwefel, und der letzte Teil setzt dem Ganzen die Krone auf.
Mit diesem Ausgang rechnet der Leser einfach nicht.

Man ist gefesselt schon ab dem ersten Band, wo zwar zu Beginn noch einige Verwirrtheit besteht wegen häufig wechselnderJahre sowie Schauplätzen der Handlung, doch die weicht sehr bald in immer stärkeres Interesse und auch immer größerer Klarheit, was den Ablauf und die Zusammenhänge angeht.

Man taucht beim Lesen zunehmend in diese Geschichte ein, und wenn man beim letzten Band angekommen ist, stellt man am Schluss der unbeschreiblichen Story fest:
hier kann nur ein Bestseller geschrieben worden sein.
Die Autorin dieser Trilogie hält den Leser in atemloser Spannung gefangen, und zwar in einer Weise, wie das nicht so schnell jemand vermag.
Die generationsübergreifende Geschichte zweier psychisch zutiefst vorbelasteter Familien, aus denen abermals ein psychisch schwer gestörter Spross hervorgeht, der eigentlich gar nicht hätte sollen gezeugt werden, es durch ein medizinisches Missgeschick aber dennoch wird, bindet den Leser in dramatischste Abläufe ein - die ihm sogar tagsüber immer wieder mal durch die Gedanken gehen.
Obwohl es sich um äußerst komplizierte Zusammenhänge handelt, werden die Abfolgen mit erstaunlich schlüssiger Logik dargestellt.
Der Leser ist gefordert.
Niemals tauchen Widersprüche auf, höchstens Verwirrung. Ein immer klareres Bild entsteht vor dem geistigen Auge des Lesers - das letztlich doch auch wieder zerstört wird, weil dieser Schluss nicht zu erwarten ist.

"Vielleicht gab es keine Schuld" setzt dem Drama um die Geltons ein unvorhergesehen grausames Ende - die Anzahl der Opfer herauszufinden, welche die Gelton-Krankheit alles in allem eingefordert hat, wäre im Nachhinein eine interessante Aufgabe für den Leser!

Mir ist noch niemals ein derart fesselndes, in seiner Handlung stimmiges Werk unter die Augen gekommen, das mich sogar noch in meinem Alltag - also weit über die Zeit des Lesens hinaus - beschäftigt und zu wilden Spekulationen meinerseits geführt hat!

Mangelndes oder sogar völlig fehlendes Lektorat führt zwar während der Lektüre ziemlich oft zu unliebsamem "Stolpern" über zahlreiche teils schwere Fehler vielfältigster Art und Weise, vermag jedoch die ungeheure Spannung trotzdem nicht zu schmälern.

Ein Psychothriller der Sonderklasse, der meiner Meinung nach sehr bald ganz weit oben stehen und die Medien erobern wird.... oscarreife Verfilmung nicht auszuschließen! :)
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am 25. Dezember 2012
Im Gegensatz zu den ersten Büchern fand ich den Schluss sehr verwirrend und durcheinander. Warum war nachts ein Treffen im Feriencamp? War es Einbildung oder Realität? Vielleicht gibt mir der eventuell noch geschriebene 4. Teil Aufschluss darüber. Dennoch hat Marion Schreiner aufgrund ihrer Schreibweise mich wieder so gefesselt, dass ich das Buch in wenigen Tagen gelesen habe und es nicht beiseite legen konnte.
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am 10. Februar 2013
Ich habe erst die Scheune und das blaue Haus gelesen und da mußte dies auch sein, hat sich gelohnt! Super
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am 12. Juli 2015
Selten hat mich ein Buch so fasziniert und mir fast den Atem geraubt. Die Autorin versteht es in beeindruckender, nahezu brillanter Weise, ein hochsensibles Thema zu einem spannenden, ergreifenden, emotional aufwuehlenden Psychothriller zu verarbeiten. Exzellente, in die Tiefe gehende Recherche und ihr unglaublich packender Schreibstil lassen beim Lesen immer wieder die Frage aufkommen: "Was ist Realitaet - Was ist Fiktion?". Das Ende mag zunaechst ueberraschend und unerwartet erscheinen, es bahnt sich aber ueber weite Strecken des letzten Teiles an, ist in sich schluessig und durchaus nachvollziehbar. Wer ungewoehnliche, nicht alltaegliche Thriller mit Tiefgang sucht, wird definitiv nicht enttaeuscht. Ein Buch, das nachhallt, zum Nachdenken anregt und Zeit zum Verarbeiten braucht. Unbedingt empfehlenswert!
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am 23. Februar 2013
Hätte beinahe vergessen auch dieses Buch zu bewerten...Angefangen hat es mit "Die Scheune" das ich als Gratis Buch erstanden habe. Als ich die Hälfte fertig hatte, war ich so " infiziert" das ich nach mehr suchte und sofort die beiden Folge-Bände erstand.Dies ist der 3.Teil der Trilogie und ein gelungener Abschluß dessen was mit "Die Scheune" begann. Diese schier unglaublich realistische Verkettung von schicksalhaften Ereignissen die die Protagonisten ereilt ist bewegend, entsetzlich und ungemein spannend. Marion Schreiner taucht tief in die verletzten Seelen mit einem fantastischen Gespür für die Wirrungen der traumatisierten Seelen. Hut ab vor so viel Fantasie!
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am 18. Mai 2015
Dieses Buch hat mich gefesselt. Dem Autor gelingt es, in die Gedankenwelt eines schizophrenen Jugendlichen zu schlüpfen und die Leser dahin mitzunehmen. Die Person des behandelnden Psychologen ist so liebenswert und so fehlerhaft dargestellt, dass man nie das Gefühl hat, da sei etwas nicht "echt", auch wenn der Wahnsinn beschrieben wird und sich ausbreitet und weitergeht vom Vater auf den Sohn. dass Grauen Grauen hervorruft, dass Opfer zu Tätern werden, weil das, was sie erlebt haben, einfach zu viel ist und nur krank verarbeitet werden kann, das erlebt man mit, hautnah sozusagen. Ich kann dieses Buch, dessen Ende mich total überrascht hat, nur weiterempfehlen.
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