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Vielleicht Esther [Kindle Edition]

Katja Petrowskaja
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schon jetzt ist die deutsche Gegenwartsliteratur um eine kluge, flamboyante und höchst eigenständige Stimme reicher.«

(Ijoma Mangold DIE ZEIT)

»Katja Petrowskaja, Siegerin von Klagenfurt, Geschenk für eine Literatur, die versteht, wie viel Kraft in einer fremden Sprache steckt.«

(Volker Weidermann Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein Text, der beides mitbringt, Moral und Kunst.«

(Christopher Schmidt Süddeutsche Zeitung)

»Völlig zu Recht erhielt die Autorin für diese souveräne Erinnerungsreise in eine imaginierte Zone des Schreckens den Ingeborg-Bachmann-Preis.«

(Roman Bucheli Neue Zürcher Zeitung)

»Die Autorin Katja Petrowskaja hat einen grandios verdichteten Roman geschrieben«

(Jan Drees der Freitag)

»Es ist eines der großen Verdienste dieses Buchs, dass es nichts festzurren, abschließen, ausräumen will. Es geht, ganz buchstäblich, der Erinnerung nach.«

(Jan Küveler DIE WELT)

»Dieses Buch packt einen bei den Sinnen, eine fremde Familie wird lebendig und versammelt sich hinter des Lesers Rücken, weil Katja Petrowskaja ihre Helden so dringlich erweckt. ... Ihre Familie hat jetzt ein Zuhause: dieses Buch. Katja Petrowskaja verbindet das Heute mit dem Gestern, schnürt es zu einem Päckchen, das ins Lesegepäck für morgen gehört.«

(Cornelia Geissler Frankfurter Rundschau)

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von chriba
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Es hat mich einigen Anlauf gekostet, das Buch zu beginnen, aber es hat sich sehr gelohnt. In fast traumhafter Sprache erzählt die Autorin die Suche nach der Geschichte ihrer jüdischstämmigen Familie in der Ukraine, Russland, Deutschland und Österreich. Sie gibt damit einen Blick frei auf die tiefen Wunden, die im 2. Weltkrieg im Osten geschlagen wurden und auch auf die Zuschüttungen und Überwucherungen "drüben" und hier bei uns.
Das Buch ist ein "Muss" um die ukrainische und russische Seele zu verstehen; gibt aber auch tiefe Einblicke in die Narben, die die Schuld unserer Großelterngeneration in unsere Seelen gegraben hat - ohne jemals anklagend zu sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit lebt wie sie will 3. September 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin gewann mit einem Auszug dieses Debüt-Buches den Ingeborg-Bachmann- Preis 2013. Sie erzählt ihre jüdisch-ukrainisch-polnisch-russisch-sowjetische Familiengeschichte im 20.Jahrhundert.
Der Verlag gibt als Untertitel 'Geschichten'. Ganz richtig scheint mir das nicht zu sein. Ich denke, die Autorin erzählt nicht so sehr 'Geschichten' im Sinne kurzer Prosa, als Ereignisse aus der Geschichte ihrer Familie.

Anfangs fand ich das alles zu zersplittert, zu zerfahren. Im Laufe der kurzen Kapitel ändert sich das, und ein Muster wird erkennbar, oder vielmehr, die verschiedenen Fäden fügen sich zusammen.
Ein Hauptthema entsteht in der Geschichte eines Großonkels, der als junger Mann, 1932, ein Attentat auf einen deutschen Diplomaten in Moskau verübt, und dafür vor Gericht gestellt wird.
Ein zweites Thema ist der Massenmord in Kiew, der unter dem Namen Babij Jar bekannt ist. Der Buchtitel bezieht sich auf das Schicksal einer Urgroßmutter, die zu den Opfern gehörte, von der aber nicht einmal der genaue Name bekannt ist. Vielleicht Esther?
Ein weiterer Faden ist der Weg des ukrainischen Großvaters durch sowjetische Karriere, Kriegsgefangenschaft, KZ, Gulag, bis zurück nach Kiew als lächelnder Großvater. Warum hat gerade er überlebt? Muss man ihm das vorwerfen?

Die 'Geschichten' sind teils Erlebnisse der Autorin anlässlich ihrer 'Ahnenforschung', eine Art Reisebuch, teils Erzählungen aus dem Leben ihrer Verwandten, so wie sie sie erzählt bekommen hat oder recherchiert hat, teils kurze Essays zu Leben und Tod.
Deutsch ist nicht die erste, und wohl auch nicht die zweite Sprache der Autorin. Daran gemessen ist ihre sprachliche Leistung beachtlich. Hin und wieder musste ich etwas stutzen, aber sie hat die Hürden gemeistert.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russisch-judisch auf Deutsch 5. Mai 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Ich weiss nicht, wie man diese Buch ohne russisch (sovetiesch)-judisches hintegrund liest, aber fuer alle Enkelkinder judisches Omas - es ist ein muss. Das kulturelle und geschichliche Landschaften USSR, immigration, wuerzellose judische Familien, fliessen zusamen, und jedes Teil alleine waere schon genug um gute Buch zu machenb. Ich bin sehr beindrueckt. Aber, natuerlich, nichts fuer Aktion-fan
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Als die jüdische Bevölkerung aus Kiew floh liess man sie zurück, diese vielleicht Esther, die aus Kiew verschleppt und unterwegs nach Babij Jar ums Leben gekommen ist.

Die Autorin hat sich von Berlin in Richtung Warschau aufgemacht ihre Familiengeschichte zu ergründen, sucht recherchierend Archive, Städte und Stätten auf um mehr darüber herauszufinden. So erzählt sie denn Geschichten. Wie z.B. erstmals 1864 ein Simon Geller, Leiter einer Taubstummen-Schule, in einer jiddischen Zeitung erwähnt wird und wie diese Schulen während 200 Jahren von ihren Angehörigen über die ganze Welt verstreut geführt worden waren. Und sie beschreibt all die mehr oder weniger liebenswürdigen, zuweilen etwas seltsamen, Charaktere die in jeder Familie vorkommen. Ebenso berichtet sie über Erschiessungen und Deportationen in Konzentrationslager durch die Nationalsozialisten die jene Zeit überschatten.
Das Buch umfasst 7 Kapitel, ein Nachwort und Danksagungen. Sieben unterteilte Kapitel ihrer Familiengeschichte, Fragmente die irgendwie zusammen gehören.

Ich glaube man muss das Buch mehrmals lesen um sich darin ein bisschen besser auszukennen. Es ist eben kein Roman sondern eine Sammlung von Geschichten, Familiengeschichten, Einzelgeschichten, Geschichten ihrer Vorfahren, ihrer Eltern und wen es sonst noch so gegeben haben mag.

Ein beeindruckendes Buch ganz sicher.
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58 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für das Unerträgliche gibt es kein Wort (247) 10. März 2014
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Katja Petrowskaja hatte schon im letzten Herbst durch Ihren Gewinn des Ingeborg-Bachmann-Preises durch ihren Text "Vielleicht Esther", dem gleichnamigen Titel dieses Buches, aufmerksam gemacht, eine Hommage an ihre Babuschka (Ur-Grossmutter) während des 2. Weltkriegs. Auch wenn es kein Roman geworden ist, wie ich ursprünglich angenommen hatte, sind es doch Texte der biographischen Aufarbeitung, eine Art Synthese zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Zeugenschaft und Imagination wenn sie so wollen, ja sind Erinnerungen, Phantasien, Träume, Geschichte und literarische Verarbeitung, wie vor allem die eigenen Ur- und Grosseltern den Krieg erlebt haben. Eine Spurensuche, die in Kiew ihre Wurzeln hat und ihre Suche ausdehnt nach Polen (Warschau), nach Auschwitz, nach Österreich (Mauthausen). Manchmal klingt es wie eine Reportage, manchmal wie ein Tagebuchstil, dann wieder fast wie ein Roman...

Petrowskaja versucht hier Menschen, oder besser die Vorfahren der eigenen Familie zu porträtieren, indem sie Archive aufsucht (Berlin,Wien, Moskau, Kiew, Warschau) Menschen aufsucht, ja sich mit anderen gemeinsam jene Orte annähert, wo eigene frühere Familienmitglieder dem Leid des Krieges nur schwer entkommen konnten. Sehr intensiv wird etwa der Werdegang des eigenen Grossvaters erzählt, der nach 40 (!) Jahren wieder zurückkehrt. Auch die Schilderung wie die eigenen Ur-Grossmutter erschossen wurde, wird im Titeltext sehr berührend geschildert.
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5.0 von 5 Sternen der Kampf mit den Windmühlen der Geschichte
Achtung! Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Roman oder eine zusammenhängende Erzählung. Petrowskaja umkreist hier vielmehr ihre Familiengeschichte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Martin Kasperzyk veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr eindrucksvolle Reise in der Zeit
Das Buch von Katja Petrowskaja ist nicht wirklich in gängige Literaturgattungen einzuordnen. Es ist kein Roman, da die Dokumentation und die persönlichen Erfahrungen der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Karolina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich doch!
...dieses Buch zu Ende zu lesen! Ich habe mehrere Anläufe gemacht, verstand nicht alles gleich, aber ich habe das Buch zu Ende gelesen und bin voller Bewunderung für die... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Tatiana veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen bin "Vielleicht zu blöd"....
habe die ersten 60 Seiten gelesen und hoffte, dass ich den Faden finde. Leider nicht.
Es wäre eine Tortur weiterzulesen, da ich diese einzelnen Kapitel nicht verstehe,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Adrian der Tulpendieb veröffentlicht
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Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden.
Golden blüht der Baum der Gnaden
Aus der Erde kühlem Saft. Lesen Sie weiter...
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Ein Buch, dass einen hin- und herreißt: Wunderschöne Sprache einer Frau, die erst in ihrem 26. Lesen Sie weiter...
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