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Vielen Dank für Ihre E-Mail: Kurioses, Wissenswertes und Hilfreiches rund um das Kommunikationsmittel Nr. 1
 
 

Vielen Dank für Ihre E-Mail: Kurioses, Wissenswertes und Hilfreiches rund um das Kommunikationsmittel Nr. 1 [Kindle Edition]

Christoph Moss
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wir lieben sie und würden doch manchmal gern auf sie verzichten: E-Mails sind für viele von uns Fluch und Segen zugleich geworden. Elektronische Kommunikation ist ein Alltags-Phänomen, das uns alle in seinen Bann zieht.

Dieses Buch handelt von Nachrichten, die im Nirwana verschwinden und von Unternehmen, die eine Zeit lang auf elektronische Post verzichten, um die Stimmung in der Belegschaft zu heben.

Kein anderes Kommunikationsmittel hat unser Leben derart radikal verändert wie die E-Mail. Warum gehen Männer anders damit um als Frauen? Und was unterscheidet Asiaten von Europäern beim Umgang mit diesem Medium? Kann es sein, dass Menschen total vernetzt sind und dennoch einsam? Und gibt es einen Friedhof für altgediente Nachrichten?

Die Antworten auf all dies liefert "Vielen Dank für Ihre E-Mail", ein Buch über Kurioses, Wissenswertes und Hilfreiches rund um das Kommunikationsmittel Nummer 1.

Über den Autor

Christoph Moss ist Professor für Unternehmenskommnikation an der International School of Management in Dortmund und Frankfurt am Main.

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Christoph Moss
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Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Zielgruppe dieses Buches wird dem kritischen Betrachter sogleich klar, liest er die Agenda des Buch-Verfassers Christoph Moss [S. 195] aufmerksam: "Professor für Unternehmenskommunikation an der International School of Management mit Studienstandorten in Dortmund, Frankfurt, München und Hamburg. Er war langjähriger Wirtschaftsredakteur beim Handelsblatt und Leiter der Georg-von-Holtzbrinckschule für Wirtschaftsjournalisten. Heute ist er Mitglied in verschiedenen Fachjurys. Mit seiner Agentur [...] berät er Mittelständler und börsennotierte Unternehmen im In- und Ausland. In Seminaren und Vorträgen spricht er über aktuelle Kommunikationsthemen."

Das klingt vielversprechend. Tja ... es ist ein wirklich nett aufgemachtes Buch, das man auch mit User-Schwitzhänden anfassen mag, denn der Kunststoff-Einband ist abwischbar -- ein nicht zu verachtendes Detail, falls man es als Nachschlagwerk nutzen möchte.

Nur -- was gäbe es wohl nachzuschlagen, hat man dieses kleine Bändchen von gerade mal 178 Seiten durchgelesen? Das Literaturverzeichnis vielleicht [S. 179-194], das allerdings überwiegend auf Websites und Pressenotizen verweist? Tja ...

Obwohl -- "GEHEIME KOMMANDOS" [S. 71-79] nachschlagen zu können, erscheint mir ganz praktisch, obwohl ich selbst sie generell nicht verwende. Es ist allerdings ganz amüsant, die Bedeutung von z.B. IMO, AFAIC, AKA, ASAP, B2T, EOM, EOT, EOD, FAQ, LOL oder gar ROFL, 2L8, 4YEO, oder dieses BOFH zu kennen, oder dieser kuriosen Zeichen :-) oder ;-) oder :-(.

Abgesehen davon und von einigen sehr interessanten historischen Schilderungen war dieses Buch für mich wenig ergiebig, jedenfalls nicht, um etwas auf diesem Gebiet wirklich "Neues" hinzulernen zu können. Ob das am Autor liegt oder daran, daß ich zu den "alten Hasen" gehöre, die sich zudem Erkenntnisse wünschen, die tatsächlich authentisch aus dem Alltag eines Gewohnheits-E-Mailers stammen und einen positiven Nutzen bringen, muß dahingestellt bleiben. Aber "IMO" geradezu albern sind die Hinweise "E-MAIL TAKTIK FÜR DIE KARRIERE" [S. 172-176], während ich die Ausführungen zu "WIE ELEKTRONISCHE KOMMUNIKATION UNS HELFEN KANN" [S.107-111] sogar für s e h r empfehlenswert halte.

Alles in allem ist es ein unterhaltsames Buch, das vielleicht sogar außerordentlich gut geeignet ist für solche E-Mail-Anwender, die nicht über eine qualifizierte kaufmännische Ausbildung verfügen, speziell im Briefverkehr, denn für jene gibt es wertvolle Hinweise. Davon einmal abgesehen, scheint allerdings sowohl dem Autor dieses Buches als auch vielen gewohnheitsmäßigen E-Mail-Usern ganz offensichtlich folgende unumstößliche Tatsache aus dem Gedächtnis entschwunden zu sein: E-Mail bedeutet nämlich immer noch nichts anderes als "Elektronische Post" -- (so lautete sogar mein allererstes Mail-Programm in diesem tollen "Digital-All-in-One", falls sich daran noch jemand erinnern sollte!). Mit anderen Worten: Es handelt sich also tatsächlich ebenfalls! und immer noch um einen Brief!, der allerdings auf dem Cyber-Keyboard statt auf einer Schreibmaschine, oder mit Kuli, Füller oder Bleistift geschrieben wird, der halt eben nur nicht mit der (Schnecken-)Post, sondern auf elektronischem Wege befördert wird und, das sei zugestanden, der aus Kostengründen kürzer ausfallen darf als ein herkömmlicher Geschäftsbrief. Muß dem der höfliche, respektvolle Umgangston geopfert werden? Diesen wesentlichen Grundsatz hat der Autor Christoph Moss leider nicht hinreichend transportiert. Zudem verwundert mich seine marktschreierische Behauptung, E-Mails seien DAS Kommunikationsmittel Nr. 1 -- das halte ich schlichtweg für übertrieben, wenn nicht gar für falsch. Den Autor mag es erstaunen, weil er ja offenbar völlig in der Cyberwelt aufgeht -- aber es gibt auch heutzutage noch zahllose Menschen, die sich einer E-Mail-Kommunikation vehement verweigern, solange es sich nicht um geschäftliche Mitteilungen oder um kurze Informationen handelt. Und die auch fürderhin das persönliche Gespräch bevorzugen, notfalls per Telefon, falls die räumliche Distanz ein "Augen-Gespräch" nicht zuläßt. D a s wird auch die zunehmende "Globalisierung" nicht auf die hinteren Kommunikations-Plätze verdrängen können -- IMO!!! oder wenigstens LHS ...

Der von Amazon ermöglichte wertvolle "Blick-ins-Buch" mag anderen Usern Aufschluß darüber geben, ob sie mit den ganz ohne Zweifel enthaltenen Informationen für sich etwas anfangen können. Oder ob sie gar den stolzen Preis dieses Buches zahlen möchten, um sich lediglich gut unterhalten zu lassen. Ich bezweifle, daß ich es noch einmal kaufen würde, weil für mich zu viele Fragen offengeblieben sind, die mir als geübtem User unter den Nägeln brennen.

Z.B.: Großbuchstaben sind verpönt -- aber was statt dessen? "Ein Ausweg könnte darin bestehen, wichtige Textpassagen zu fetten oder farblich hervorzuheben." [S. 158]. Na sowas! Diese simplen Möglichkeiten sind ja nun wirklich I-Dotz-Wissen für jeden PC-Anwender; dem Autor hingegen scheint unbekannt zu sein, daß nicht jedes E-Mail-Programm diese Anwendungen zuläßt. Deshalb scheidet dieses klägliche "Alternativ"-Angebot als "Ausweg" aus, sofern man eben nur ein kleines Schreibprogramm nutzen kann, das sich nicht verändern läßt (z.B. bei Amazon = Rezensionen und/oder Kommentare). Also weiter durch Großbuchstaben "anschreien" oder riskieren, daß notfalls gesperrt geschriebene Textpassagen durch Zeilenumbrüche auseinandergerissen und damit unverständlich werden? Hierfür bietet dieses Buch keine wirklich zufriedenstellende Problemlösung an. (Interessanterweise sind übrigens sämtliche Überschriften in diesem Buch in ... Großbuchstaben verfaßt!?! Ein kleiner "Scherz" am Rande, digital ausgedrückt: "JK"?)

Oder dies: Daß die deutsche Sprache auch bei der digitalen Kommunikation keine durchgängige Kleinschreibung erlaubt, scheint manchen Usern völlig unbekannt zu sein, und auch, daß die Interpunktionsregeln auch im digitalen Schriftverkehr bislang nicht abgeschafft wurden, auch wenn man das zuweilen annehmen könnte... Auch hierauf wird nicht erhellend eingegangen -- "IMO".

Die unfaßbare Suggestivbehauptung, E-Mailen mache "bekanntlich" süchtig, verbanne ich aus Friedfertigkeit in den Bereich eines fragwürdigen Marketing. Da steht doch tatsächlich auf S. 9 zu lesen:"Wir wissen, daß sie süchtig machen." Wie bitte? Diese leichtfertige Behauptung halte ich für gefährlichen Unfug! Sollte es allerdings als "Warnung" gemeint sein, auf eigenes "zwanghaftes" Verhalten zu achten, kann dieser Hinweis nur begrüßt werden. Denn E-Mailen KANN durchaus "süchtig" machen, MUSS es aber nicht! Das setzt nämlich eine bereits bestehende SUCHTGEFÄHRDUNG voraus, und DIE ist von ganz anderen Faktoren abhängig. Mit dem E-Mailen als solches hat DAS wenig zu tun -- einen potentiell Suchtgefährdeten kann also sogar!! E-Mailen süchtig machen ... So sind zumindest meine Erkenntnisse, die ich ernstzunehmenderen Studien als der Autor entnehme. Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen, sei ausdrücklich betont, daß meine Zweifel sich auf eine E-MAIL!-Sucht beziehen -- das ist keinesfalls gleichzusetzen mit der offenbar immer weiter um sich greifenden INTERNET-Sucht!!, denn d i e s e INTERNET-Sucht! -gefährdung oder gar -abhängigkeit kann man gar nicht ernst genug nehmen ...!

3 Sterne, weil das Buch einiges an brauchbarer Information enthält und ausgesprochen unterhaltsam verfaßt ist.

... und da ich auch aus diesem teuren Buch nicht lernen durfte, wie man nachdrückliche Hinweise anders als durch GROSSBUCHSTABEN oder g e s p e r r t darstellen kann, mußte ich leider ... einige Male "schreien". Ist wirklich nicht persönlich gemeint!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was Christoph Moss, Professor für Unternehmenskommunikation, Wirtschaftsredakteur und Berater, auf den ersten Seiten unter der Kapitelüberschrift "Ernstes" schreibt, ist für viele Leser wohl schwer verdaulich. Auch weil es sich nicht um persönliche Meinungen handelt, sondern durch Experimente und Studien empirisch abgesichert ist. Die Suche nach dem digitalen Kick hat Suchtpotential. Und weil Multitasking eine Mär ist, hat dies auch wirtschaftliche Folgen. So beziffert eine Schätzung den Schaden durch den Verlust an Aufmerksamkeit allein für die amerikanische Volkswirtschaft auf 588 Milliarden jährlich. Aber auch wer solchen Zahlen misstraut, wird vom Autor mit genügend anderen Fakten bedient, die zum Nachdenken anregen. Und die Ergebnisse einer englischen Forschungsarbeit gingen sogar um die Welt, weil sie belegten, dass die Ablenkung durch E-Mails grösser ist als Kiffen vor der Arbeit. Wobei erwähnt werden muss, dass die Drogengruppe immer noch deutlich schlechter abschnitt als die Gruppe mit Menschen in nüchternem Zustand.

Fest steht, dass es bislang keine seriös durchgeführte Studie gibt, die beweisen würde, dass Online-Kommunikation keinen Suchtcharakter hat. Im Gegenteil. Die 200 Studenten, die in einem Experiment einen Tag lang offline sein mussten, litten unter Entzugserscheinungen, wie sie bei Alkoholsüchtigen zu beobachten sind. Ein eigener Selbstversuch zeigte mir überraschenderweise, dass ich sogar längere Zeit verkrafte, ohne ins Zittern zu kommen oder in Depressionen zu verfallen. Aber mehr Schwierigkeiten hatten meine Kunden damit. Sollte die Lektüre dieses Buches auch andere Leser dazu ermuntern, wenigstens temporär auf die Droge Online-Kommunikation zu verzichten, wäre das sicher im Sinne des Autors. Unter Medizinern heißt die neue Sucht des Informationszeitalters übrigens Nomophobie.

Nachdem Christoph Moss unter "Ernstes" die die häufigsten und gravierendsten Nebenwirkungen des Online-Kommunikation beschrieben und durch zitierte Studien belegt hat, widmet er sich im zweiten Kapitel den eher merkwürdigen Erscheinungen. Allerdings sind die Grenzen fließend, wie die Ausführungen über Vereinsamung total vernetzter Menschen und unsinnige Botschaften zeigen. Im Kapitel "Allgemeines" erfahren wir auch Historisches zum Klammeraffen und ihren Liebhabern. Und die vorgestellte Medienanalyse lässt daran zweifeln, dass süchtige Online-Schreiber ihre Sprachkompetenz wirklich zu steigern vermögen. Selbstverständlich geht der Autor auch auf das Phänomen ein, die Welt mit Mitteilungen unter einem Pseudonym zu beglücken. Nicht jeder, der seinen veröffentlichten Seelenmüll mit Konfuzius signiert, hat auch tatsächlich und etwas zu sagen. Und auch wenn es im Netz inzwischen seriöse Angebote für Online-Therapien gibt, verbergen sich hinter den meisten Hilfereichungen dieser Art eher Menschen, die selber psychologische Hilfe annehmen sollten.

Der Autor geht auch auf die CC- und BC-Kultur ein, auf Marketingmarotten, geheime Kommandos durch Kürzel und die wundersame Verwandlungen von Tätern in Opfer. Aber er versucht auch Abhilfe zu schaffen, gibt Tipps, die dem Leser den Umgang mit elektronischer Kommunikation erleichtern können und analysiert im Kapitel "Informatives" auf gekonnte Weise, warum wir E-Mails lieben und hassen. Geschlechterspezifisches kommt ebenso zur Sprache wie Verhaltensweisen digitaler Außenseiter, Schnellschreiber und -leser, Liebhaber echter Briefe und Beziehungsabbrecher durch SMS.

Im letzten Kapitel "Lebendiges" stellt der Autor vor, wie mit Icons versucht wird, Gefühle mittels digitaler Zeichen zu kommunizieren und mit elektronischen Botschaften eine Stelle zu ergattern. Immer mit Beispielen aus dem Netz operierend, zeigt Christoph Moss auch formale Fehler auf, die Gutgemeintes zu Rohrkrepierern machen. Texte in Großbuchstaben, unzählige Ausrufe- und Fragezeichen, Aktionswörter aus der Mickey-Maus-Sprache wie "grins" oder "kicher", Rechtschreibevergehen auf dem Niveau von Vorschulkindern oder andere Scheußlichkeiten. Um Betroffene und Erstaunte wieder zu erheitern, folgt dann noch die Abteilung Humor, in der unfreiwillige Verirrungen automatisch Lacher auslösen. Und dass Moss auch an die Leser denkt, die in jedem Buch nach Karrieretipps Ausschau halten, gibt er zum Schluss 13 Varianten bekannt, wie der Aufstieg auf der Leiter noch schneller vorangehen könnte.

Mein Fazit: Ein ebenso unterhaltsames wie gut recherchiertes und informatives Buch zu einem Phänomen, das mit zunehmender Verbreitung von Smart-Phones noch zunehmen wird. Da menschliche Verhaltensmuster hochgradig konstant sind und sich in der Regel nicht durch Einsicht verändern lassen, wird wohl auch Christoph Moss die Süchtigen nicht heilen können. Aber er hält ihnen wenigstens einen Spiegel vor und nimmt ihnen das Argument, sie hätten von allem nichts gewusst oder seien eine Ausnahme von der Regel.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schon ab dem ersten Kapitel, humorvoll und basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen geschrieben, begann ich mein eigenes Email-Verhalten zu beobachten und entdeckte Furchtbares: Er hat recht! Der Autor hat mich ertappt! Ich könnte Zeit sparen wenn ich nicht so Email-süchtig wäre und mein Email-Leseverhalten anders organisieren würde. Auch meine Überschriften werde ich fortan umformulieren damit man a) vermuten kann, was der Inhalt sein könnte und b) ich meine gesendeten Mails auch wiederfinde. Ein Titel wie "Kurze Frage" bringt da nicht viel. Nur Schluss gemacht... das habe ich noch nicht per Mail. Diese Unsitte sowie andere werden weiter hinten im Buch ebenso behandelt wie Abkürzungen, welche ich ASAP aus meinen Mails streichen werde. Ein schönes Buch und absolut empfehlenswert.
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