Die Chaos-Kompanie unter der Führung von Hauptmann Narrisch hat das Casino auf der Raumstation Loreley einigermaßen unter Kontrolle bekommen, als sie auch schon auf einen anderen Planeten versetzt wird. Dort gibt es natürlich wieder einmal eine Menge Probleme und ebenso gibt es Leute, die dem Hauptmann und seinem Omega-Mob feindlich gesonnen sind. Doch einige der vermeintlich neuen Feinde sind gar nicht so neu. Denn es war auf diesem Planeten, wo Hauptmann Joker/Narrisch vor einige Jahren eine große Dummheit beging. So werden wieder einmal die besonderen Fähigkeiten der Legionäre verlangt.
Wer die ersten beiden Teile der Chaos-Kompanie nicht gelesen hat, wird Schwierigkeiten bekommen, mit dem Geschehen und den Personen zurecht zu kommen. Zwar ist dieses Buch ganz manierlich geschrieben, doch zu häufig werden Dinge erwähnt oder angedeutet, die nur dann verständlich sind, wenn man die Vorgängerbücher kennt. Ist dies nicht der Fall, erscheinen die Charaktere vielleicht ein wenig oberflächlich. Teilweise gilt dies auch für die Geschichte, die vom Spannungsbogen sicherlich recht gut aufgebaut ist, die einem jedoch manchmal wie Stückwerk vorkommt.
Auch hat der Roman nicht mehr jene Lockerheit, die noch den ersten Band auszeichnete. Und so fehlt trotz spannender und auch fesselnder Handlung irgendwie etwas. Die vermeintlich amüsanten Szenen wirken eher aufgesetzt und steif. Gegenüber dem ersten Band ist dieses Buch sicherlich eine interessante Fortsetzung, die jedoch in der Darstellung nicht mit dem Vorgänger mithalten kann.