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Mit seiner Verfilmung des Historienstücks
Henry V. ist der irische Theaterschauspieler und Regisseur Kenneth Branagh nicht nur gleich einem Kometen zur großen Hoffnung des europäischen Kinos aufgestiegen, er hat auch Shakespeare für die Leinwand und eine neue Generation von Film-Begeisterten wiederentdeckt. Der Erfolg dieses düsteren Schlachtengemäldes hat eine ganze Welle von zum Teil klassischen und zum Teil stark modernisierten Shakespeare-Adaptionen ausgelöst, zu der Branagh selbst mit der Komödie
Viel Lärm um Nichts und der großen Tragödie
Hamlet zwei der am stärksten herausragenden Beiträge geliefert hat.
Wie ein Gegenentwurf zu dem dunklen, in Braun- und Schlammtönen gehaltenen Henry V., der die ganze Breite von Shakespeares Schaffen auch filmisch illustriert, wirkt Viel Lärm um Nichts. Die Sonne der Toskana lässt diese Komödie von Irrungen und Wirrungen der Liebe im schönsten Glanz erstrahlen. Zwei Paare, die zusammengehören, haben doch Schwierigkeiten zueinander zu finden. Beatrice (Emma Thompson) und Benedikt (Kenneth Branagh) streiten nur, aber hinter all dem Spott verbirgt sich ein Gefühl, das sie sich erst einmal eingestehen müssen. Komplizierter ist es da schon mit Hero (Kate Beckinsale) und Claudio (Robert Sean Leonard), die kurz vor ihrer Hochzeit durch die Intrige des von Grund auf bösen Don Juan (Keanu Reeves) auseinander gebracht werden.
Die Lust und die Lebensfreude, die genauso wie das Erotische und das Exotische bei Shakespeare erst einmal in der Sprache liegen, finden bei Branagh ihren direkten Ausdruck in den Bildern. Das Tempo der Inszenierung entspricht dem der wunderbaren Wortgefechte zwischen Beatrice und Benedikt, die von Branagh und seiner damaligen Frau Emma Thompson genüsslich ausgetragen werden. Die Komödie wird zum Rausch, der in den absurden Auftritten Michael Keatons als Holzapfel, dem sich zu Höherem berufen fühlenden Constabler, gipfelt. --Sascha Westphal
Kurzbeschreibung
"Manchmal spielt Joon verrückt, bekommt Tobsuchtsanfälle oder Weinkrämpfe. Ihr Bruder Benny will sie deshalb in ein Heim einweisen lassen. Doch dann taucht Sam auf, ein sanfter verschrobener Träumer. Joon lernt die Liebe und das Lachen kennen..."
VideoMarkt
Edelmann Benedikt, ein Getreuer Don Pedros, und Beatrice, die Nichte des Fürsten Leonato, verbergen ihre Zuneigung hinter dem Austausch von Bosheiten. Liebe auf den ersten Blick hingegen verbindet Hero, die Tochter Leonatos, dem Gastgeber der Truppe Don Pedros mit dem Grafen Claudio. Während man am Hof des Fürsten Beatrice und Benedikt miteinander zu verkuppeln sucht, treibt Juan, der Halbbruder Don Pedros ein böses Spiel, um dem Feldherrn zu schaden und die Liebe von Hero und Claudio zu hintertreiben.
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Eine hinreissende Ensemble-Leistung und die meisterhafte Inszenierung des Regiewunderkindes und Hauptdarstellers Kenneth Branagh ("Henry V.", "Schatten der Vergangenheit") macht diese Neubearbeitung des gleichnamigen Shakespeare-Stückes zu einem außergewöhnlichen Genuß. Zur Starbesetzung der Komödie mit den geschliffenen Dialogen zählen die Oscar-Preisträger Denzel Washington ("Malolm X"), Branagh-Gattin Emma Thompson ("Wiedersehen in Howards End"), Keanu Reeves ("Dracula") und "Batman"- Darsteller Michael Keaton. Ein niveauvoller Spaß, der noch in Jahren sein Publikum finden sollte.
Blickpunkt: Film
Eine hinreissende Ensemble-Leistung und die meisterhafte Inszenierung von Kenneth Branagh machen diese Neubearbeitung des gleichnamigen Shakespeare-Stücks zu einem außergewöhnlichen Genuß.
Blickpunkt Film Kurzinfo
Don Pedro und seine Mannen treffen auf dem Hof ihres Gastgebers Leonato ein. Der junge Claudio verliebt sich in Leonatos Tochter Hero und will sie heiraten. Der sarkastische Benedikt soll mit der scharfzüngigen Beatrice verkuppelt werden. Das Werben verliefe reibungslos, würde nicht Don Juan niederträchtige Ränke schmieden. Nach seinem Debüt 'Henry V' hat sich Kenneth Branagh erneut einer Shakespeare-Adaption angenommen. Die leichteste der Komödien des Barden verwandelte er in ein lichtdurchflutetes Ränkespiel um Liebe und Verrat. Die hervorragende Besetzung sorgt für zusätzliche Kurzweil im vergnüglichen Spiel.
Kurzbeschreibung
Wie verkuppelt man zwei Menschen, die kein größeres Vergnügen kennen, als sich gegenseitig zu beschimpfen?
Ganz einfach! Man erzählt ihnen, daß der eine hoffnungslos in den anderen verliebt ist.
Frei nach William Shakespears komischer Romanze "Viel Lärm um nichts" inszenierte Kenneth Branagh das hinreißend-übermütige Spiel um Liebe und Intrigen. Shakespear at its best - frisch, frech, romantisch und voller Humor. Die scharfzüngigen Wortgefechte zwischen der schönen Beatrice und dem eingefleischten Junggesellen Benedikt suchen in der Filmgeschichte ihresgleichen.