Synopsis
Größer lassen sie die Gegensätze kaum denken: 6000 km Flußoase am Nil, vom tiefen Süden bis ans Mittelmeer, daneben rechts und links nackte Wüste. Der Nil ist Ägyptens Lebensader, und die Städte reihen sich wie Perlen an seinen Ufern auf, von Alters her. Auf einer Nilkreuzfahrt lassen sich bequem alle bekannten Sehenswürdigkeiten erreichen und alle interessanten Städte besichtigen. Assuan, Winterkurort mit mildem Klima und trockener Luft, seit den Zwanziger Jahren bei den Engländern bis heute beliebt, ist Anfang und lohnendes Ziel. Nicht nur die Tempel von Philae und das Mausoleum das Aga Khan reizen den Fremden, sondern auch Hotels mit kolonialen Charme. Luxor steht zum Teil auf den alten Ruinen von Theben und ist für seine Tempelanlagen berühmt. In einer internationalen Rettungsaktion wurden sie abgetragen und auf der höhergelegenen Insel Gelhia wiederaufgebaut. Lohnend ist ein Besuch des Bazars am Abend, dann entfaltet er seine ganze Pracht. Unvergeßlich sind die Terrassentempel von Hatschpsut, der einzigen Pharaonin des alten ägyptischen Reiches. Auch der Tempel von Kamak, eine imposante Anlage, zieht noch heute jeden Besucher unwiderstehlich in seinen Bann. Mit einem Höhepunkt der Reise sind mit Sicherheit die Pyramiden von Gizeh und Saqquara, bei denen man bis heute noch rätselt, wie sie entstanden sind. Was wäre Ägypten ohne Kairo? Die dichtbesiedelste Stadt Afrikas mit über 12 Mio. Einwohnern ist ein pulsierendes Zentrum, dessen Besichtigung sich lohnt. So ist dies nicht nur eine Reise zu den Ursprüngen unserer Zivilisation, sondern auch eine faszinierende Begegnung mit dem Orient.