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Victory-Kapitalismus. Wie eine Ideologie uns entmündigt
 
 
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Victory-Kapitalismus. Wie eine Ideologie uns entmündigt [Taschenbuch]

Hans-Peter Bartels
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 230 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462034812
  • ISBN-13: 978-3462034813
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 967.012 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Profitcenter Deutschland - der neokapitalistische Machtrausch
Die Wirtschafts-Ideologen terrorisieren uns mit ihrem Gerede vom "Abstieg" Deutschlands. Hans-Peter Bartels, MdB, und einer der führenden Köpfe der neuen SPD, hält dagegen - mit einer überraschend modernen Kapitalismuskritik, argumentationsstark, zahlensicher und witzig.
Wirtschaft scheint heute alles zu sein. Das marktradikale Denken durchdringt jeden Lebensbereich, vom "Humankapital" in den Familien bis zu den "Profitcentern" der Kirche. Die Verheißung der gepriesenen Diktatur des Kapitals lautet: Wohlstand am Standort Deutschland. Die Drohung an die Ungläubigen: Abstieg und Verelendung. Zwar spürt man überall Unbehagen an diesem "Victory-Kapitalismus". Doch wer kritisiert die Sieger-Pose der Wirtschafts-Dogmatiker? Die Politik muss endlich heraus aus der Defensive, sie darf nicht länger wie ein Kaninchen auf die großmäulige Schlange angeblicher ökonomischer Sachzwänge starren: Es ist eben nicht jede Steuer zu hoch, jede r Lohn zu teuer und jeder Beamte einer zu viel, wenn es um das gute Zusammenleben einer Gesellschaft geht. Hans-Peter Bartels entlarvt in seinem Buch die Mythen der ökonomistischen Leitideologie. Wie rational entscheiden eigentlich Manager, welche Opfer bringen sie für den Standort? Ist Deutschland, solange es nicht gesund geschrumpft, dereguliert und rundum privatisiert ist, im internationalen Vergleich wirklich das Letzte? Der geistige Führungsanspruch der ökonomischen Elite hält dieser Überprüfung nicht stand. Gleichwohl hat Deutschland Veränderungen zu bewältigen - Globalisierung, Demographie, Wertewandel -, die neue politische Ideen erfordern, aber eben nicht Rezepte aus dem Mülleimer der liberalen Wirtschaftstheorie.

Der Verlag über das Buch

Profitcenter Deutschland – der neokapitalistische Machtrausch

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3.0 von 5 Sternen Deutschland zwischen Selbstbezichtigungs- und Victory-Mentalität, 7. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Victory-Kapitalismus. Wie eine Ideologie uns entmündigt (Taschenbuch)
Hans-Peter Bartels, Abgeordneter im Deutschen Bundestag für die SPD, skizziert in diesem Buch die Abwege, auf die uns wirtschaftlicher Neoliberalismus und Globalisierung in den letzten Jahren seit dem Verfall der Sowjetunion und der Systemkonfrontation aus kommunistischer Utopie und real existierendem Kapitalismus geführt haben. Er beschreibt den sich daran anschließenden neoliberalen Kapitalismus, die Enteignung des Staates durch globalisierte Ökonomie und die neue Win-to-Win-Mentalität aus Vorständen und Anteilseignern, von Hedge- und Heuschrecken-Fonds und anderen Systemprofiteuren. Er skizziert aber auch die Grenzen des Machbaren, die Überforderung des Sozialstaates und erteilt dem überbordenden Besserwissen, Schlechtreden des eigenen Standorts, der eigenen Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten eine klare Absage. Doch fiel mir bei der Lektüre auch auf, dass Bartels die Probleme und Schwierigkeiten, in denen das deutsche Gemeinwesen nach Wiedervereinigung unter dem einen Dach der sozialen Marktwirtschaft und angesichts einer neoliberalen Globalisierung und Hyperverschuldung des deutschen Staates nach 40 Jahren Wohlstand für alle stecken, doch zu rosarot sieht. Daher sollte man dieses Buch durchaus im Kontrast zu Oswald Metzgers Buch Einspruch! lesen. Es ergibt sich dadurch ein differenzierteres und einheitlicheres, wenn auch nicht in jedem Punkt unkontroverseres Bild der zeitgenössischen wirtschafts-, sozial- und gesellschaftspolitischen Situation in Deutschland.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch für alle, denen sozial nicht egal ist., 14. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Victory-Kapitalismus. Wie eine Ideologie uns entmündigt (Taschenbuch)
Bartels zeigt sehr logisch und fundiert die Lebenslügen auf, die den aktuellen Trend hin zum Neoliberalismus in allen Parteien prägen. Ich würde mich selbst nicht als links bezeichnen, und das einzige, was mich an dem Buch stört, sind zu viele Bezüge auf Bartels Partei, die SPD. Die mutwillige Zerstörung des sozialen Fundaments unserer Gesellschaft ist ein Vorgang, der links und rechts gleichermaßen stört bzw. stören sollte, und der nur von beiden gemeinsam angehalten werden kann. Bartels zeigt dies klar auf und unterstreicht die in diesem Punkt vorhandene Wesensähnlichkeit von christlichen und sozialdemokratischen Positionen - oder ganz allgemein von patriotischen Positionen. Jeder, der dieses Land mit all seinen Vor- und Nachteilen liebt, muß den Ackermann- und Soros-Typen klar ihre Grenzen aufzeigen - und diese letztendlich zu ihrem eigenen Glück zwingen. Nur eine stabile, kohärente Gesellschaft kann unseren Unternehmen langfristig einen verläßlichen Basismarkt bilden, von dem aus sie ihre Güter in die Welt hinaus verkaufen können.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Intellektuelles Leichtgewicht, 26. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Victory-Kapitalismus. Wie eine Ideologie uns entmündigt (Taschenbuch)
Dies war sicherlich das seichteste und "faulste" Buch, das ich in den letzten 12 Monaten gelesen habe! Ganz offenbar hatte Herr Bartels nie Zeit oder Lust, sich mit den Grundlagen der liberalen Wirtschafts- und Ordnungspolitik zu beschäftigen. Namen wie "v. Hayek", "W. Eucken", etc. scheint er nicht zu kennen, jedenfalls deren grundlegende Werke nicht. Sonst wüsste er, dass die von ihm angeprangerten Zustände (beispielsweise die unseelige Verschränkung von Vorstands- und Aufsichtsratsposten) gerade das Fehlen einer liberalen Ordnungspolitik aufzeigen.
Auch die von Herrn Bartels zitierten Beispiele von Toll Collect bis Kirch und Enron zeigen eher Herrn Bartels Unverständnis von liberaler Ordnungspolitik, als deren Versagen. ( Auch die Pleite von Dr. Schneider hat mit liberaler Wirtschaftstheorie nichts zu tun, sondern viel mit krimineller Energie)

Jedem der sich ERNSTHAFT mit Ordnungspolitik und freiheitlicher Gesellschaft auseinandersetzen will, kann man nur dringend Abraten dieses Buch zu lesen.

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