Stern
Der beste Beweis, dass britischer Pop nicht automatisch Britpop ist. Diese Verbindung von eingängigen Harmonien und opernhaftem Pathos hat ihren ganz besonderen Reiz. --Tobias Schmitz
kulturnews.de
Neil Hannons Einmannprojekt The Divine Comedy ist zurück - mit einer Sommerplatte. Nach dem großgestigen Bombastmeisterwerk Absent Friends" geht Hannon nun wieder einige Schritte in Richtung Pop. Die frische Leichtigkeit verdankt der perfektionistische Dandy womöglich seinem neuen Hang zur Spontanität: In gerade mal zwei Wochen nahm er das Album mit 28 (!) Musikern in Livesessions auf. Dafür wird Hannon jetzt lange grübeln dürfen, mit welchem Song er den unvermeidlichen Singleerfolg einfahren möchte: Mit der Hymne To die a Virgin", dem countryesken Mother Dear" oder dem melancholischen Ohrwurm The Light of Day"? Schade nur, dass er sich gegen die bei Konzerten bewährte Coverversion No one knows" von den Queens Of The Stone Age entschieden hat. Statt dessen interpretiert Hannon die Associates - und macht Party Fears Two" zum vielleicht typischsten Divine-Comedy-Song aller Zeiten. Ehrensache, dass zum Ende der Platte auch noch seine Pathosfreunde versöhnt werden. Denn da croont er mit The Plough" und Snowball in negative" in bester Scott-Walker-Manier. (cs)
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VICTORY FOR THE COMIC MUSE