Zur Qualität der Messer muss man nichts mehr sagen, sprichwörtlich gut. Ich habe im Laufe von fast 30 Jahren noch nie eines auseinderfallen sehen. Lediglich die Federn von Schere oder Zange können nach einiger Zeit ermüden und Zahnstocher/Pinzette kann man schnell verlieren.
Das "Handyman" ist in der Offiziersmesser-Serie wohl die bestausgestattete Taschen-Werkzeugbox unterhalb des "Swiss Champ". Es ist das kleinste Modell, das gleichzeitig Säge, Feile, Zange und Schere bietet - alles Funktionen, die mir wichtig sind. Der äußert beliebte und um einiges schlankere "Huntsman" hat zwar die immer wieder benötigte Schere, aber keine Feile und Zange. Der ansonsten auch superpraktische und empfehlenswerte "Deluxe Tinker" in etwa gleicher Größe wie der Huntsman hat zwar Zange, Schere und dankenswerterweise als einziger von den dreien sogar einen Kreuzschraubenzieher, aber wieder keine Säge/Feile. Wer also alles will, greift zum Handyman oder eben zum deutlich breiteren "Swiss Champ", das ich aber nicht mehr hosentaschentauglich finde. Selbst dieses ist schon ein ganz schön dickes Ding.
Was ich bei den Produktangaben zu den Victorinox-Messern immer schmerzlich vermisse, ist die Breite. Die Messer werden auch im offiziellen Victorinox-Katalog immer nur in der Aufsicht abgebildet, so dass man nie sieht, wie breit sich das Ding in der Tasche macht. Das 9 cm lange Handyman ist 26 mm breit, das ist etwa 2 mm mehr als ein handelsübliches Einwegfeuerzeug. Ein Foto lad ich noch hoch, dass man eine Vorstellung hat, wie groß es ist.