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Verzweifelte Jahre: Mein Leben ohne Natascha
 
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Verzweifelte Jahre: Mein Leben ohne Natascha [Gebundene Ausgabe]

Brigitta Sirny-Kampusch
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 206 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter; Auflage: 1 (August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800072955
  • ISBN-13: 978-3800072958
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 393.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Dieses Buch ist für dich, Natascha“ – Wer im Fernsehen Zeuge der wenigen Statements wurde, die Natascha Kampusch anlässlich des Erinnerungswerkes ihrer Mutter abgab, konnte leicht feststellen, wie wenig sie sich durch diese Widmung geehrt fühlte. Ruhig war es geworden um die junge Frau, die sich über acht Jahre in der Gewalt ihres Entführers befunden hatte. Endlich, möchte man sagen, doch war dies nur die Ruhe vor dem zweiten medialen Großangriff, der pünktlich zum ersten Jahrestag der Befreiung einsetzt. Brigitta Sirny, die zu diesem Zwecke flugs den „Autorennamen“ Sirny-Kampusch reaktivierte, macht den Anfang. „Natürlich verdiene ich daran“ - Auch wenn man Mutter Kampusch die „verzweifelten Jahre“ nicht absprechen mag - es erwartet uns eine gruselige Leseerfahrung. Und dies in vielfacher Hinsicht.

206 Seiten eines Leidenswegs, einer Generalabrechnung mit Polizei, Behörden und allem, was sich in den Weg stellte, dazu eine satte Giftmischung an die Adresse von Nataschas Vater, welcher hier nur despektierlich und fast schon kafkaesk als „der Koch“ firmiert. Ach ja, vergessen wir nicht die saftig gerührte Werbetrommel in eigener Schmuckdesignberufung plus Therapeutengeflöte. Eine stolze Leistung, die die 57-Jährige mit Hilfe der Wiener Journalisten Andrea Fehringer und Thomas Köpf zu Papier gebracht hat, geschuldet den „…sehr vielen Anfragen, wie ich diese Zeit gemeistert habe“. Noch einmal werden wir von einer erschütterten (!) Mutter Kampusch zurückgeführt in jene ominösen Märztage 1998, in denen das Leben einer ganzen Familie aus dem Lot geriet. Nicht zuletzt deshalb hätte man sich weniger innerfamiliäre Animositäten, Selbstbespiegelungen- und entschuldungen und mehr Nachdenkliches gewünscht. Auch – und ganz besonders Natascha hätte dies zu schätzen gewusst!

Der Medienrummel, dem die restliche Familie nach der Entführung beinahe täglich ausgesetzt war, ebbte über die Jahre ab und erreichte ein geradezu schwindelerregendes Maß, als am 23. August 2006 die Nachricht von Nataschas Ausbruch aus ihrem Gefängnis über die Ticker lief. Während die betroffene Natascha im Jahr der Freiheit noch um Fassung und Atem rang, schlug ihre Mutter, medial versiert inzwischen, zu. Das Ergebnis muss nicht jeden begeistern! -- Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Am 2. März 1998 verändert sich das Leben von Brigitta Sirny-Kampusch für immer. Es ist der Tag, an dem ihre Tochter Natascha Kampusch nicht mehr heimkommt. In ihrem Bericht über die verzweifelten Jahre des Bangens und Hoffens schildert sie die Entführung aus ihrer Sicht. Sie erzählt, wie sie mit Anteilnahme und Anfeindungen umgehen musste, was sie alles unternahm, um ihre Tochter wieder zu finden, und was sich in ihr abspielte, als sie ihre Tochter endlich wieder in die Arme nehmen durfte, nachdem ihr am 23. August 2006 die Flucht gelungen war. Ein authentischer Bericht über eines der unfassbarsten Verbrechen der letzten Jahrzehnte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zweifel 10. September 2007
Die Hoffnungen auf kompetente Beantwortung oder Richtigstellung von Fragen und Behauptungen (z.B. aus den beiden anderen Büchern zum Thema Kampusch-Entführung) werden von "Verzweifelte Jahre" nicht erfüllt. Ihre Erinnerungen täuschen Frau Sirny dazu bereits bei der Beschreibung von Vorfällen aus der jüngeren Vergangenheit zu sehr. Vorfälle, die bei Erscheinen des Buches noch kein Jahr zurücklagen und die in Interviews und bebilderten Medienberichten -- unter Sirnys eigener Beteiligung -- anders festgehalten sind. Angesichts dessen muß man bezweifeln, ob Ereignisse korrekt geschildert werden, die sich vor und während der Entführung ihrer Tochter abspielten.

Auch die oft beschworenen "berührenden Momente" beschränken sich auf wenige Absätze und gelten nie Frau Sirny selbst, sondern immer ihrer jüngsten Tochter seit der geglückten Flucht im August 2006.

Sehr schnell müde und ärgerlich macht außerdem die penetrante Bezeichnung des Vaters von Natascha Kampusch als "der Koch", die ständige Erwähnung des hohen Zigarettenkonsums Sirnys, die seitenlange Beschreibung esoterischer Theorien und die Eigenwerbung für Frau Sirnys Schmuckpräsentationen und die angekündigte neue Tätigkeit als "Therapeutin".
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54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich glaube nicht, dass Frau Sirny mit der Veröffentlichung dieses Buches irgend jemandem etwas Gutes getan hat. Sicher nicht sich selbst: sie erscheint dem Kenner der Geschichte nach Lektüre des Buches durchaus weniger sympathisch als zuvor. Zu viele Rundumschläge werden verteilt.

Der Leser erhält kaum interessante Einblicke in die Geschichte oder die Hintergründe des Falles oder in die seelischen Abläufe der beteiligten Personen. Seltsam kalt und oberflächlich bleiben die Betrachtungen.

Es gelingt den Autoren auch nicht, wenigstens ein bisschen zeitliche Struktur in die Erzählungen der Mutter von Natascha Kampusch zu bringen. Das Buch ist dreigeteilt: der Tag der Entführung und die 48 Stunden danach, den Großteil des Buches nimmt dann die Beschreibung der achteinhalb Jahre ohne Natascha als larmoyantes Konvolut letztlich uninteressanter Erinnerungen ein, in dem vor allem der Vater von Natascha Kampusch, Ludwig Koch, desavouiert wird.

Auf den letzten ca. 40 Seiten folgt schließ die Zeit seit dem 23. August 2006. Diese Schilderung soll eine Abrechnung mit den Betreuern sein, die allesamt negativ dargestellt werden. Hier werden auch noch Zitate von Natascha vor allem aus dem ersten tv-Interview teilweise als im persönlichen Gespräch mit der Mutter gefallene Aussagen dargestellt.

Insgesamt ein für den Leser ebenso unerfreuliches Werk wie vermutlich für jeden, der in dem Buch genannt wird. Und abgesehen vom Honorar wird sich auch Frau Sirny nichts Gutes damit getan haben.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Widersprüche 20. September 2007
Wie Natascha Kampusch in einem Interview selbst sagte, hat die Mutter ihr Vertrauen mißbraucht und Dinge erzählt, die sie ihr persönlich als Mutter anvertraut hat und die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Zeitungen zeigten Widersprüche zu früheren Darstellungen auf und wiesen auf viele Fehler hin - auch Natascha selbst erwähnte welche. Unnötig der respektlose Umgang mit ihrem Exgatten und dem Vater der jungen Frau. Die üble Nachrede wird zu einem Gerichtsverfahren führen, Natascha wieder in die Medien gezerrt. Wenn nicht einmal die eigene Mutter ihrem Kind Ruhe gönnt, wer denn sonst?
Frau Sirny, die ihrem Namen für dieses Buch extra den Namen Kampusch hinzufügt, hätte im Interesse ihrer Tochter auf das Buch verzichten sollen. Wie man hört tourt sie jetzt durch ganz Europa damit. Finde ich schändlich und peinlich.
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Die neuesten Kundenrezensionen
kann man lesen
die Mutter schreibt ihre Erlebnisse nieder, wie sie die Trennung zu Natascha empfunden hat. Man kann mitfühlen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von fly-Girl veröffentlicht
interessant auch die andere Sichtweise zu hören
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen. Frau Sirny-Kampusch ist wohl das Schlimmste widerfahren, was einer Mutter passieren kann: Ihre damals 10-jährige Tochter... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jane veröffentlicht
Leicht zu lesen
Das Buch ist spannend,leicht zu lesen. Stellt sehr gut die Gefühlslage der Mutter der Natascha dar. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Andrea Meier veröffentlicht
Wertlos
Leider nur ein Produkt, mit dem diese "Mutter" versucht, mit dem Leid ihrer Familie Kohle zu machen.
Verdienterweise hat sie es nicht geschafft!
Veröffentlicht am 29. Mai 2009 von R. Wizdal
Wertvolle Sichtweisen
Ich finde es gut, wenn Opfer von Verbrechen Bücher schreiben. Die Öffentlichkeit hat ein Interesse, gewinnt spannende Einsichten - und der Schreiber kann das Erlebte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2008 von Djangolina
2 Gründe für das Entstehen dieses Buches
Bei diesem Buch sind die Hintergründe für dessen Entstehen eindeutig. Ich habe das Buch von einem gutmeinendem Freund geschenkt bekommen und es in gleichem Sinne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2007 von Mara
Frau Sirnys Geschichte
Ich war schon gespannt auf das Buch, als ich nur davon gehört habe.
Man hat so viel in den Medien gelesen in diesen acht Jahren und die Eltern mussten sich sehr vieles... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2007 von Patricia
mitreißend
Es ist eine unglaubliche Geschichte, mit Happy End?
Dieses Buch ist - mal abgesehen vonm Inhalt - unglaublich gut. Der Schreibstil hatte etwas sehr anziehendes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2007 von K. Fritsch
schwer enttäuscht
Das Buch soll eine Sichtweise sein. Aber es scheint mehr, als hätte sich Frau Sirny ddie TV- Berichte angesehen und dann alles niedergeschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2007 von C. Steiner
es ist eben eine "einseitige" sache ...
... habe das buch gekauft und binnen 2 tagen ausgelesen - von da her sehr spannend.

wem der fall "natascha kampusch" interessiert hat, wird auch dieses buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2007 von kiwinici
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