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Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation. 4 CDs
 
 

Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation. 4 CDs [Audiobook] (Audio CD)

von Erika Pluhar (Autor)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hoffmann und Campe (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455303994
  • ISBN-13: 978-3455303995
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 353.660 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

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"Ihre grauen Haare gefallen mir sehr gut". Mit diesem simplen Kompliment gelingt es dem sechzigjährigen Rudolf Smelik, pensionierter Dramaturg des Wiener Burgtheaters, das Gespräch mit der vierundfünfzigjährigen Nelly Tomasova, die als Sekretärin an einem kleinen Theater arbeitet, wieder anzukurbeln. Er wird dies mehrmals tun, um die leicht verletzbare Frau zum Reden zu bewegen. Zu der Begegnung der beiden war es gekommen, als sich die Pragerin mit "Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation?" an den fremden Mann wandte. Der Titel ist somit identisch mit der ersten Zeile des neuen Buches von Erika Pluhar.

Nach Erkundigungen von Gewohnheiten, dem Feststellen von Gemeinsamkeiten, Ansichten über Theater und Politik, werden die Gespräche bei einem Wiener Heurigen immer vertraulicher, immer intimer. Nelly Tomasova berichtet von ihrer unglücklichen Ehe, von einer unerfüllten großen Liebe, vom Freitod ihres alkoholkranken Vaters und dass sie gerne Pianistin geworden wäre. Rudolf Smelik wiederum erzählt von seiner geheilten Alkoholsucht, von Liebschaften und von jener einzigen Frau, die er heiraten wollte und die in seinen Armen starb.

Erika Pluhar schildert das Entstehen einer Liebesbeziehung zweier reifer Menschen in Form eines Drehbuchs. Zunächst überfordern die langen Dialoge, aber Sperriges macht bald Geschmeidigem Platz. Ein gewisses Befremden lösen die manchmal zu trivial geratenen Passagen aus, doch rasch dringt ins Bewusstsein, dass das erste Zusammensein zweier Menschen, die sich nicht gleichgültig sind, stets mit Banalitäten einhergeht. Gerade diese Banalitäten sind plötzlich wichtig und berühren. Die "stärksten" Seiten bleiben allerdings die Gespräche über das Theater -- erfüllt von Leidenschaft, erfüllt von der Bühnengröße Erika Pluhar. --Elfriede Quell -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ein Mainachmittaag in Wien. Die vierundvierzigjährige Pragerin Nelly Tomasova besucht zum ersten Mal die Stadt, aus der ihre Mutter stammt. In der Straßenbahn zum Vorort Grinzing spricht sie einen Herrn um die sechzig an: "Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation"?
So beginnt die Begegnung zweier Menschen, aus der sich ein Gespräch entwickelt, das für den Leser bis in die Morgenstunden des folgenden Tages andauert. Die beiden sitzen im Garten eines Ausflugslokals in den Hügeln über Wien, der Abend senkt sich herab, die Nacht vergeht, der neue Morgen kündigt sich an. Nach zunächst vorsichtigen Einblicken, die beide in ihr Leben gewähren, nach allgemeinen Erörterungen über Theater, Kunst, Politik, wie Menschen sie pflegen, die einander kennen lernen, vertiefen sich die Aussagen und werden zu Lebenserzählungen. Zu Erzählungen über Liebe und Tod.Erika Pluhar ist seit ihrer Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Schauspielerin am Burgtheater Wien. Sie ist Liedersängerin (die sich ihre Texte selbst schreibt) und hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter "Aus Tagebüchern", "Lieder", "Als gehörte eins zum andern. Eine Geschichte" und "Zwischen die Horizonte geschrieben". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine packende Unterhaltung mit Tiefgang, 20. August 2004
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Mir gefiel dieses Buch von Erika Pluhar ganz besonders, weil es so viele schön erzählte Geschichten enthält und bei aller Spannung und Leichtigkeit in die Tiefe geht. Außerdem ist das Buch richtig gut gemacht, denn Erika Pluhar schrieb mit den sparsamsten literarischen Mitteln ein großartiges Buch.

Das Ganze ist vollständig in Dialogform geschrieben - auf einen Erzähler wird verzichtet - und auch die Rahmenhandlung hat man schnell erzählt: Eine ältere Dame fragt in der Straßenbahn Wien - Grinzing einen älteren Herrn nach der Endstation. Die beiden kommen ins Gespräch und erzählen sich ihr ganzes Leben, während sie im Garten eines Heurigenlokals sitzen.
Die Dialoge der beiden haben es allerdings in sich! Man kann auf Wien herunter sehen, das Essen schmecken, hört die Bäume rauschen, und man lernt viele bunte Figuren kennen, die treffend beschrieben sind. Beim Lesen stand mir alles bildhaft vor Augen. Ich spürte, daß hier jemand schreibt, der ein Leben lang auf der Bühne gestanden und Dialoge gesprochen hat. Jemand, der sich im Theater und mit Dramaturgie genauestens auskennt und die deutsche Sprache liebt. Das Buch ist eins zu eins umsetzbar in ein Hörspiel. Ich könnte es mir aber auch als Theaterstück oder Film vorstellen.

Die beiden Charaktere und ihre Leben sind ausdrucksstark und lebensvoll: Spannend und voller menschlicher Anteilnahme, entfaltet sich hier ein Panorama, das vom Prag der Vorkriegszeit reicht bis nach Afrika in die Sahelzone. Da die Zwei schon etwas älter sind - so Mitte sechzig - können sie große Gedankenbögen spannen, Schlüsse ziehen und innere Wahrheiten erkennen. Das geht nur, wenn man schon auf ein paar Lebensjahrzehnte zurückblicken kann.

Ich empfehle das Taschenbuch als Reiselektüre nach Wien - vor allem, wenn man auch das Burgtheater besuchen will. Ganz speziell eignet es sich als Geschenk für liebe Menschen ab sechzig, die dieses Buch einer Autorin aus ihrer Generation besonders schätzen werden.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Zum Mitleben und Nachdenken, 25. Mai 2003
Wunderbar hat es Erika Pluhar in diesem Buch geschafft, dass man mitleben kann mit diesem Paar, das sich zufällig in einer wiener Straßenbahn kennenlernt. Sie schildert das interessierte Annähern, das Erkennen einer verwandten Seele, das sich völlige Öffnem dem anderen gegenüber.
Es ist so echt, so realistisch; es ist wie das Leben selbst.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Lehrbuch über die Menschlichkeit erfahrenen Lebens, 13. April 2001
Von Ein Kunde
Selten habe ich ein Buch in die Hand bekommen,das mich tiefer berührt hat. Diese Lebensgeschichten zweier Menschen, die gelernt haben, sich ihrer Gefühle endlich nicht mehr zu schämen, widersprechen in ergreifender Weise dem Jugendlichkeitsideal (der Unerfahrenheit) und der Kälte unserer Zeit (dem "Zeitgeist" also). Und sie räumen auf mit der Angst kitschig zu sein, wenn denn Gefühle nur echt sind. Wer immer dieses Buch liest, und es am Ende (oder auch zwischendurch immer wieder) mit tränenfeuchtem Gesicht weglegt, wünschend, dass es doch nicht zu Ende wäre, der darf sich mit vollem Recht noch menschlich-fühlend nennen, denn: "Unser einziges Wissen ist das Gefühl"! (Zitat)
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1.0 von 5 Sternen Hier ist nur lauter Wiener Kuenstler Schmaeh!
Ich habe diesen Roman mit Interesse begonnen und mit Frustration beendet. Der Kontext: ein langes...sehr langes!... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von titus feuerfuchs veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation, 4 CDs
Leider ist es mir nicht moeglich eine Rezension ueber diese CDs abzugeben, da ich 3 x (DREI MAL!!!) 4 zerbrochene CDs geliefert bekam!!! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ruth Dodziuk-Justitz veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Menschen reden nicht so
Dieses Buch hat mich so beschäftigt, dass ich sogar eine Rezension schreibe, was nicht sehr oft passiert im Verhältnis zu dem, was ich so alles lese (insofern ist allein das schon... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von mondmobil veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Schönes Buch, aber
mir hätte es wesentlich besser gefallen, wenn die Hauptdarsteller junge Menschen gewesen wären. Der Erzählstil war doch zeitweise recht mühsam. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von K. Giesenberg veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wunderschön und tiefsinnig
Dieses Hörspiel hat mich tief berührt und ich habe es inzwischen mehrfach gehört, verliehen und verschenkt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ulrike Arlt-Siegert veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Vielleicht gut, aber nicht mein Geschmack!
Ich kann die euphorische Begeisterung anderer Rezensenten leider nicht teilen. Ich fand das Buch nicht besonders fesselnd und habe es nur mit größter Anstrengung zu Ende gebracht... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Martin Bauer veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Genau richtig für den Frühling
Dieses Buch ist genau richtig für den Frühling. Eine Begegnung, ein Gespräch, viele Gefühle...
Eine brilliante Idee und meisterhafte wie ich finde Umsetzung dessen - den... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Bestellkatze veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Mein absolutes Lieblingsbuch
Ich habe schon viele Bücher in meinem Leben gelesen, aber dieses ist das Beste, was mir je in die Hände gefallen ist! Lesen Sie weiter...
Am 7. Juli 2003 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gefühlvoll
Zwei Menschen treffen sich in einem Zug. Sie lernen sich kennen und wollen mehr voneinander erfahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2002 von Birgit Blumenstock

5.0 von 5 Sternen Das beste Buch seit langem
Als ich das Buch beendete lief mir eine Träne der Rührung über die Wange. Was harmlos und amüsant begann entwickelte sich zu einer sehr ergreifenden Geschichte. Lesen Sie weiter...
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